Allin Gasparian: Ein unfassbar schnell produzierbarer Rohstoff, der unglaublich viel CO2 bindet!
Shownotes
Seit gut zwölf Jahren fahre ich auf dem Weg nach Bonn an einer Baumplantage vorbei und habe lange Zeit nicht wirklich darüber nachgedacht, warum das interessant sein könnte. Jetzt wurde ich eines Besseren belehrt!
Diese Plantage ist einer der ersten Versuche von WeGrow mit Kiribäumen. Und vielleicht geht es dem einen oder anderen jetzt wie mir schon seit vielen Jahren: Ja, was ist da jetzt so Tolles dran? Das ist doch auch kein einheimischer Baum?
Stimmt, aber dieser Baum hat das Potenzial, das nachhaltige Bauen zu revolutionieren! Zwischen zwei Kiribäumen sollte man keine Hängematte aufhängen, denn schon nach wenigen Monaten könnte sie ohne Leiter nicht mehr erreichbar sein.
Der Wachstumsrekord liegt laut Allin Gasparian, Gründerin und Vorstandsvorsitzende der WeGrow AG, bei gut 6,3 Metern in sechs Monaten!
Die Geschichte von WeGrow hat mich absolut fasziniert und ich bin total begeistert, was Allin Gasparian und Peter Diessenbacher dort geschaffen haben.
Die von WeGrow gezüchteten Hybriden sind nicht nur ein Segen für die Bauindustrie, sondern zum Beispiel auch für die Landwirtschaft. Warum, das erfahrt ihr im Podcast.
Ich will diesmal nicht zu viel verraten, nur so viel: Kiribäume sind echte Alleskönner. Er wächst unglaublich schnell, ist leicht, verzieht sich nicht, ist schwer entflammbar (höchste Brandschutzklasse!) und speichert obendrein Unmengen an CO2. Eine Kiribaum-Plantage bindet rund 40 Tonnen CO2 pro Hektar, drei- bis viermal mehr als ein klassischer Mischwald.
Und neben dem sinnstiftenden Produkt hat WeGrow auch eine sinnstiftende Unternehmenskultur. Oder wie Allin Gasparian sagt: »Vielfalt ist ein Innovationstreiber. Wir haben keine Grenzen im Kopf!«
Die Website von WeGrow und alles über Kiribäume und KiriBlox findet Ihr unter diesem Link.
Folgt Allin Gasparian auf LinkedIn
Ich freue mich ebenfalls über Vernetzungsanfragen: https://www.linkedin.com/in/juergen-schoentauf/
Schreibt mir gerne ein Feedback zu der Folge an juergen@sinnstifter-kultur.de
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