Lara Maureen Wolf und Oliver Kirchhof: Was, wenn Wirtschaft wirklich dem Menschen dient?

Shownotes

In dieser Folge treffe ich gleich zwei Unternehmer*innen, die für sich und ihr Unternehmen eine Gemeinwohlbilanz erstellt haben.

Oliver Kirchhof ist Vorstand der GWÖ Rheinland e. V. und selbst als Einzelunternehmer zertifiziert. Er erzählt, wie aus einer Idee, die während der Finanzkrise 2008 entstand und von Christian Felber begründet wurde, eine echte Wirtschaftsbewegung wurde, die im Grundgesetz verankert ist: Die Wirtschaft soll dem Menschen dienen.

Lara-Maureen Wolf führt gemeinsam mit ihrem Ehemann, ihrer Schwägerin Ivana und deren Ehemann die Kölner Gaststätte „Bei Oma Kleinmann” im Kwartier Latäng in Köln. Bei ihnen gibt es Fleisch nur aus artgerechter Haltung, vegane und vegetarische Schnitzel sowie regionale Produkte.

Die Gaststätte hat im vergangenen Jahr erstmals eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt. Und das in einer Branche, in der seit 2020 über ein Viertel aller Betriebe schließen musste!

Spannend ist auch zu hören, wie „Bei Oma Kleinmann” durch Corona kam. Mit Solidarität und Vertrauen der Gäste sowie einer Aktion namens „Deckel 2.0", bei der Stammgäste 27.000 Euro an zinslosen Krediten gaben. Die heute bereits alle schon wieder zurückgezahlt sind. Es gab noch weitere tolle Aktionen, von denen Maureen erzählt, die zeigen, was mit Haltung und Vertrauen alles zu erreichen ist.

Und dann wäre da noch der klassische Sparverein mit 77 Kästchen, der längst mehr ist als Tradition. Denn irgendwie sind auch die gelebte Gemeinwohl-Ökonomie.

Im Juni 2026 veranstaltet die GWÖ Rheinland den GWÖ Rheinland Summit in Köln, bei dem Gründer Christian Felber neben anderen spannenden und inspirierenden Gästen persönlich auf der Bühne sein wird.

🔗 GWÖ Rheinland Summit: germany.econgood.org/termine/gwoe-rheinland-summit-2026

🔗 Bei Oma Kleinmann: beiomakleinmann.de Hier kann man sich auch die von der Gaststätte erstellte Gemeinwohlbilanz im Detail anschauen!

🔗 Oliver Kirchhof: diecoachingwerkstatt.de

Lara Maureen Wolf findet Ihr hier bei LinkedIn und hier.

Mit Oliver Kirchhof könnt Ihr euch hier bei LinkedIn vernetzen.

Ich freue mich ebenfalls über Vernetzungsanfragen: https://www.linkedin.com/in/juergen-schoentauf/

Schreibt mir gerne ein Feedback zu der Folge an juergen@sinnstifter-kultur.de

https://sinnstifter-kultur.de/

Transkript anzeigen

00:00:00: Was wäre, wenn Wirtschaft nicht nur nach Gewinn fragt sondern danach wie es dem Menschen geht.

00:00:06: Den Mitarbeitenden den Kunden den Lieferanten ja sogar der Umgebung.

00:00:10: Wirtschaft für das Gemeinwohl klingt irgendwie nach Utopie oder?

00:00:15: Allerdings ist das bereits für über tausend vierhundert zertifizierte Unternehmen weltweit Realität zum Beispiel übrigens auch für einen meiner letzten Gäste Almaspribille von WTEL oder aber auch für Antje von Davids von VD Sport.

00:00:28: Und auch wir von Sinnstifter sind Mitglied, allerdings noch nicht zertifiziert muss ich zugeben.

00:00:33: Wer aber bereitzertifiziert ist?

00:00:35: Das sind meine beiden Gäste heute.

00:00:37: Richtig gehört, heute gibt es mal Gäse im Doppelpark bei Gewinn mit Sinn und das hat seinen Grund.

00:00:43: da kommen wir dann gleich zu!

00:00:59: Stelle deinen Kompass neu ein.

00:01:02: Ideen gibt's jetzt!

00:01:04: Im Podcast Gewinn mit Sinn von und mit Jürgen Schöntauf.

00:01:09: Erfolg ist eine Frage der Werte.

00:01:14: Mein Name ist Jürg Schöentoff, ich begrüße euch wieder ganz herzlich zu meinem Podcast Gewinn mit Sinn.

00:01:19: Ich freue mich heute auf meine Gäste Oliver Kirchhoff und Oma Kleinmann.

00:01:24: Aka Lara-Maurin Wolf Maureen ist die Geschäftsführerin, also Mitgeschäftsführerin der Kölner Gaststätte bei Oma Kleinmann.

00:01:32: Und diese haben sie im letzten Jahr das erste Mal im Rahmen der Gemeinwohlökonomie zertifizieren lassen.

00:01:38: Oliver wiederum ist der Vorstand der GWE Rheinland eV und dazu doch Führungskräfte Coach & Trainer und hat für sich ebenfalls bereits eine Gemeinwohlbilanz erstellt.

00:01:49: Ja herzlich willkommen an euch beide!

00:01:52: Hallo zusammen!

00:01:53: Ja herzlichen Dank.

00:01:53: schön hier zu sein Jürgen.

00:01:55: Ja, schön.

00:01:56: Das freut mich auch und ich finde das Thema ja ganz spannend.

00:01:59: Gemeinwohlökonomie da können jetzt vielleicht gar nicht so viele mit anfangen.

00:02:03: deswegen du als Vorstand der GWÖ Rheinland-Oliver erklär uns nochmal zum Einstieg in einem Satz was die Gemeinwollökonomien eigentlich ist.

00:02:13: In einem Satze?

00:02:14: Okay!

00:02:14: Die Gemeinwallökonomie ist eine Bewegung die sich zum Ziel gemacht hat eine Wirtschaft zu schaffen oder ins Leben zu bringen die im Endeffekt auf das Wohl aller schaut.

00:02:26: Nicht nur weniger Stakeholder und Anteilseigner, sondern alle im Endefekt und auch alle in der

00:02:32: Gesellschaft.".

00:02:34: Okay!

00:02:34: Das war ja eigentlich schon relativ wörtlich.

00:02:36: Du kannst es jetzt, wenn du möchtest, noch mal ein bisschen intensiver beschreiben was denn dahinter steckt?

00:02:42: Und warum das so möglich für uns alle auch wichtig ist?

00:02:46: Ok sehr gerne.

00:02:48: ich wollte unbedingt diesen einen Satz treffen den du gesagt hattest weil Wo ich permanent daran arbeite und überwiege, geben Sie einem Satz hin.

00:02:55: Am liebsten drei Wörtern also von daher arbeite ich noch.

00:02:58: Der

00:02:58: berühmte Elevator Pitch?

00:03:00: Genau!

00:03:00: Also entstanden ist ja diese Bewegung der Gemeinwohlökonomie aus der Finanzkrise Damals das Buch vom Christian Felber, wo er dann geschaut hat nach dem Motto was steht eigentlich zum Thema Wirtschaft in den Verfassungen.

00:03:15: Also nicht also sprich wir reden ja auch gar nicht über ein Konzept, wo man sagt Das hat sich doch mit dem Kommunismus irgendwie überholt.

00:03:21: Hat doch der Kapitalismus gezeigt dass es das bessere System ist sondern etwas was eigentlich alle westlichen Länder auch in ihrer Verfassung haben.

00:03:28: Ob's jetzt die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ist oder in Bayern und noch viele Landesverfassung auch da steht eigentlich überall drin nach dem Motto mit anderen Worten, aber so im Endeffekt die Wirtschaft soll den Menschen der Gesellschaft dem Volk dienen oder den BürgerInnen und ich finde das ja schon mal schön dass es in den Verfassung und im Grundgesetz drin steht.

00:03:51: Und dann ist ja die Frage wie lebt man das denn an der Stelle?

00:03:54: Natürlich ist für Unternehmen wichtig, dass sie Gewinn machen sonst geht man insolvent.

00:03:59: Das ist auch nicht sehr nachhaltig also gerade unternehmerisch nicht.

00:04:03: und natürlich sollen sich auch die Produkte- und Dienstleistungen die der Gesellschaft und den Menschen was bringen, da darfst gerne Wachstum zugiegen.

00:04:12: Und gleichzeitig gibt es natürlich auch viele Wirtschafts-Teile wo man sagt so ja wie weit taugen sie eigentlich der Gesellschaft?

00:04:20: Und bringt ihnen mehr Wert?

00:04:22: und da eben draufschauen und da hat die Gemeinwohlökonomie eine Systematik entwickelt, wo man für Unternehmen das messbar machen kann.

00:04:30: also neben diesem Euro Gewinn Ebit Umsatzwachstume auf der anderen Seite schauen Ja, wie weit dient denn das Unternehmen den Gemeinwohl?

00:04:41: Und da werden fünf Berührungsgruppen unterschiedend zum einen gesellschaftlich.

00:04:46: Also welchen Gemeinwohlmehrwert bietet das Unternehmen der Gesellschaft?

00:04:52: Dann welches sind Kundinnen dann auch in Richtung Mitarbeitende?

00:04:56: Wie weit wird das Gemeinwald in Richtung Mitarbeiter vorangetrieben was das Thema Kapitalgeber und Anteilseigner angeht und auch in die Richtung Verrandten Also und Lieferanten ist vielleicht so ein ganz Beispiel in Richtung Kunden.

00:05:07: Und gesellschaftlich hatte ich ja vorhin schon gebracht, um Richtung Lieferantinnen... Der Klassiker ist ja so nach dem Motto harte Einkaufsverhandlungen und dann mal gucken dass man sich durchsetzt und den niedrigstmöglichen Preis irgendwie erzielt.

00:05:20: und da geht die Gemeinwohlbekennung wie gesagt natürlich.

00:05:22: also es müssen alle auf ihre Wirtschaftlichkeit achten und gleichzeitig was is eben für alle auch ein fairer Preis?

00:05:28: Also sowohl für den Lieferannten als auch für diejenigen der einkauft.

00:05:33: Unter den Gesichtspunkten natürlich auch ist das ökologisch und sozial nachhaltig, was man da eingekauft hat.

00:05:39: Maureen jetzt hat der Oliver gerade gesagt, dass Unternehmen sollte Mehrwert bieten?

00:05:43: Das bietet ihr ja als Gastronomiebetrieb.

00:05:45: bei euch gibt es wie ich gesehen habe zum Beispiel sehr leckere Schnitze.

00:05:50: also die Mehrwert habt ihr aber mal davon ganz abgesehen.

00:05:54: Wie kam es denn dazu, dass ihr als Gastrodomie Betrieb gesagt habt Ihr lasst euch jetzt nach GWÖ zertifizieren?

00:06:03: Also war das zum einen erst ein längerer Prozess, bis er dahin gekommen war?

00:06:07: Oder war es eher so eine spontanen Entscheidung und wird das von allen Unternehmen bei euch auch mitgetragen.

00:06:14: Es war schon ein längere Prozess.

00:06:16: Wir haben ganz lange Zeit gar nicht bewusst von der Gemeinwohl orientiert.

00:06:22: Sondern wir haben im Arbeiten und Leben bemerkt dass sie einfach Themen haben die wir schlecht abdecken können.

00:06:30: Wir haben Kinder, wir möchten eine so Wirtschaft und das auch die später noch mal was davon haben.

00:06:36: Wir habe viele Stammgäste aus der Nachbarschaft, auch ältere Menschen, die wir gerne einbinden wollten und uns gefragt haben wie können wir das machen?

00:06:44: Denn die zum Beispiel einfach nicht mehr mobil sind und nicht mehr zu uns kommen können.

00:06:52: Und die Frage war halt schon, wie können wir irgendwie wirtschaften?

00:06:55: Wie können wir nachhaltig agieren?

00:06:56: Das fing dann an mit Überlegungen dazu regional einzukaufen.

00:07:00: Produkte einzukaufend, deren Lieferkette wir nachvollziehen können.

00:07:05: ganz am Anfang stand bei uns tatsächlich das war damals so das erste Thema bei meinem Mann der gelernter Koch ist und auch Verantwortung in der Küche hat dass er gesagt hat ich möchte kein Fleisch mehr aus ausmachtentierhaltung verwenden.

00:07:22: Die Themen waren vielfältig und alle immer wieder da.

00:07:25: Aber wir wussten nicht so richtig, wie können wir das umsetzen?

00:07:29: Und es war auch richtig schwierig, wenn wir dann zum Beispiel Hersteller kontaktiert haben an jemanden zu kommen der Fleisch in Bioqualität anbietet oder Artgerechte Tierhaltung anbiete zwar gar nicht leichter hinzukommen.

00:07:43: Während dieser ganzen Prozesse, die wir angefangen haben anzustoßen sind wir über den Köln-Business Darauf hingewiesen worden ist, die sozusagen unterstützen und unterstützen vor allen Dingen bei der Finanzierung.

00:07:55: Wenn man sich bilanzieren möchte, also wenn man sich über Einwohlbilanzieren will.

00:07:59: Und dann sind wir damals zu einer Veranstaltung gegangen, bei der die Martina Dietrich Kollegin vom Oliver das Thema GWÖ vorgestellt hat erklärt hat was das ist, was sie antreibt.

00:08:12: Dort wurde eben angeboten dass wir uns als Unternehmen bilanziern können und dass wir Unterstützung erhalten sowohl von zum Beispiel Oliver Martina und auch der gesamten Gemeinschaft.

00:08:22: Und dass das sozusagen auch finanziell begleitet wird, und wir waren eigentlich recht schnell begeistert weil wir einfach damit so ein Instrument an der Hand hatten und auch Kontakte bekommen haben zu anderen Unternehmern die das schon gemacht haben oder auch so ein bisschen mehr wussten wie man es machen kann.

00:08:40: und so fing es an.

00:08:42: also ich muss ehrlich sagen Ich war so ein Bisschen überrascht als ich gehört habe Auch Traditions-Gastronomiebetrieb, Zertifiziertzeit bei VTEL.

00:08:52: Das ist sehr nachhaltiger.

00:08:54: Mobilfunkanbieter haben die sich auf die Fahrern geschrieben.

00:08:57: liegt das irgendwo auf der Hand bei VD sowieso.

00:08:59: aber so ein Gastronomie Betrieb ist ja finde ich schon auch gar nicht so ein ganz einfaches Business ist so häufig mit dünnen Margen.

00:09:09: Es gibt lange Schichten, Flugplotionen.

00:09:11: Da sind natürlich die Einkaufspreise wichtig.

00:09:14: also ich finde das ja schon extrem mutig dass ihr diesen Weg gegangen seid.

00:09:19: wie kommt das denn so an bei dem Stammpublikum?

00:09:22: was ihr da macht?

00:09:23: Ihr habt ja tatsächlich jetzt Fleisch aus artgerechter Haltung gebietet veganes und vegetarische alternativen Anbeinschnitzel ne Sellerischnitzel als vegane Möglichkeit mit Käse als vegetarischen Möglichkeit.

00:09:36: Wie kommt das denn an?

00:09:36: Weil ihr seid wirklich ja mitten in Köln, im Quartier La Deng.

00:09:41: Ja wir sind mitten im Studentenviertel ist auf jeden Fall eine wilde Sache und es kommt sehr gut an muss ich sagen.

00:09:48: Es ist jetzt nicht so dass wir Publikum haben was von sich aus sozusagen jetzt sofort sagen würde Wir gehen nur noch in Geschäfte oder nur noch Gastronomien wie nach einer bestimmten Ethik arbeiten.

00:10:00: aber wir haben natürlich schon auch angefangen das zu erklären.

00:10:04: Wir mussten wir auch über den wegen dem Preis.

00:10:06: Es ist natürlich so, dass wir schon für eine Eckkneipe hochpreisig unterwegs sind.

00:10:11: Das ist leider... Ist das so?

00:10:13: Und wir haben das natürlich auch ein bisschen damit erklärt, was wir gesagt haben.

00:10:16: Schaut mal!

00:10:16: Wir haben hier einen Kranitativ wirklich sehr hochwertiges Produkt.

00:10:19: Wir bearbeiten Fleisch und es kommt von Lebewesen und uns ist wichtig, dass er wissen wie viel mit denen umgegangen wird.

00:10:28: Und das hat dann eben auch einen Preis und es ist schon so, dass sehr gerne mitgehen.

00:10:35: Also es gibt natürlich Grenzen und auch wir unsere Gäste müssen immer sehr auf den Preis traugen gucken, das ist einfach so.

00:10:43: Ich habe irgendwie noch nie erlebt, dass da jemand negativ drauf reagiert hätte ganz im Gegenteil.

00:10:47: also sind alle immer ganz begeistert und möchten wissen wie genau das aussieht und was ja noch so vor weil wir gesagt haben Wir sind ja erst am Anschauen, wir sind jetzt gerade das erste Mal bilanziert

00:10:59: d.h.,

00:11:00: Wir wissen jetzt, wo wir stehen und eigentlich geht es jetzt erst richtig los.

00:11:03: Dass wir halt sagen so was können denn noch?

00:11:06: Wo geht die Reise hin?

00:11:08: Und das ist sehr motivierend also sowohl für uns selber als Geschäftsführer, Gaststätte als auch unsere Mitarbeitenden.

00:11:15: Wir haben dann so die Mitarbeitende reagiert auf das ganze Thema weil sie mussten ja wahrscheinlich auch irgendwie Fragen beantworten oder sind damit irgendwie konfrontiert worden.

00:11:22: hat das irgendeinen ja am besten im besten Fall positiven Effekt gehabt?

00:11:27: Also wir hatten am Anfang schon gewisse Ängste, weil natürlich mit der Valenzierung geht auch eine hohe Transparenz mit einher.

00:11:34: Also man veröffentlicht ja seine Umsätze, seine Gewinner und die Löhne.

00:11:39: Die unterschiedlichen Löhnen vielleicht auch von uns zu den Mitarbeitenden oder auch untereinander – ich meine jetzt im Zuge der Transparens, die dieses Jahr immer mehr Einflug hält ist das ja gut, dass wir jetzt schon soweit sind.

00:11:51: aber sie haben schon Sorge gehabt, dass unser Team das wirklich so mitgeht.

00:11:56: Auf der anderen Seite kannten wir uns auch lang genug um zu wissen, dass die ähnliche Themen haben, die wir auch.

00:12:01: Und die haben das sehr gut aufgenommen und waren sehr interessiert.

00:12:04: Es war zwischendurch im Prozess selber schon durchaus schwierig.

00:12:08: Man hat ja dann auch Team-Meetings mit den Mitarbeitenden und die waren nicht immer so gut besucht wie er hofft weil dann eben im Alltag doch der Besuch der Oma und das Eiscafé dazwischen gekommen ist.

00:12:19: Da waren wir zwischndurch auch schon mal enttäuscht da haben wir gebrannt für die Sache den Termin festgelegt und Ivana hat was gekostet.

00:12:27: Und dann waren auch irgendwie vier Leute weniger da als geplant, aber das ist normal.

00:12:33: Das hat auch mit der Sache selbst nichts zu tun.

00:12:35: Also für die ist es schon auch... Wüsste man jetzt natürlich auch unsere Mitarbeitenden selbst einfach mal fragen, dass sie dazu sagen, aber es ist für sich schon mehr wert in einem Unternehmen zu arbeiten, was daraus achtet?

00:12:46: Wo kommen die Produkte her?

00:12:47: Wie gehen wir um mit den Gästen oder mit Erweitenden...?

00:12:51: Was machen wir mit unserem Geld?

00:12:53: Wo wird das investiert und so weiter.

00:12:56: Das sind durchaus die Idee eigentlich auch, muss man schon sagen fast alle unsere Mitarbeiter privat total umtreiben.

00:13:03: Insofern sind die da schon... Die sind auf jeden Fall ziemlich begeistert mit dabei.

00:13:08: ja.

00:13:09: Ja und es ist am Ende ein Prozess ne?

00:13:11: Und das ist ein Prozess Oliver den hattest du ja so nicht!

00:13:14: Du bist seit Jahrzehnteinzwanzig Beide der Gemeinwohlökonomie drin und hat sich dann auch als Einzelunternehmer zertifizieren lassen, mittlerweile bis zu Vorstand bei GWÖ Rheinland.

00:13:26: Was hat dich denn daran so persönlich gereizt an diesem ganzen Thema?

00:13:30: Dich damit zu beschäftigen jetzt eben auch da noch mehr zumachen?

00:13:34: ich habe so angefangen Als Trainer und Coach hatte man ja Corona start eine zeitlang nicht so viel zu tun.

00:13:41: Ich hatte aber schon länger das Thema so nach dem Motto Wohlstand ohne Wachstum und solche Sachen bewegt.

00:13:45: Dann habe ich eben in dieser Zeit angefangen, solche Bücher zu lesen.

00:13:48: Und da war ja grad schon der Name VD gefallen und wobei das war ein anderer Kontext genau dann sollte ich irgendwie für den hessischen Innovationskongress einen Mut-Tagebuch erstellen hab, dann bücher recherchiert und dann gab's Mut tut uns gut oder irgendwas von der Anche von Devil zum Buch.

00:14:05: Und ich hatte schon häufiger Gemeinwohlökonomie gehört und dachte, ja bei mir geht es gerade um Nachhaltigkeit und Ökonomie.

00:14:11: So Fokus und interessiert mich jetzt nicht und dachte okay das habe ich zum Zehntmal gehört.

00:14:15: Gemeinwohlökonomies liefste das Buch mal und die Einzige von Nebens hat da eben geschrieben in ihrem Buch wie sie das inspiriert hat den Christian Felber zu hören und dass wir sie nochmal so ein nächster Schritt fahren.

00:14:25: Da hab' ich's Buch gelesen und dachte nach setzig Seiten in so einer Welt möchte ich leben und arbeiten perfekt.

00:14:30: Und dann war es für mich irgendwie nach dem Motto, wie kann ich jetzt mit dieser Bewegung in die Idee Kontakt kommen?

00:14:35: Dann war für mich in der Tat dieses Mich selbst als Einzelunternehmer bilanzieren zu lassen.

00:14:39: Was möglich ist im Peer Review Verfahren war dann irgendwie das was mir am... Ich wollte selber erleben und da konnte ich's selber erlebten und war dann auch ganz spannend für mich so eben genau den Bericht zu schreiben klar des Kapitel Mitarbeiter.

00:14:52: Da konnte ich dann gucken, wie weit beute ich mich selber aus.

00:14:58: Und in der Tat war aber da so nach dem Motto ein anderer Schreibtischstuhl wäre schon für mich als nicht selbst angestellten Coach und Trainer, wär schon sinnvoll und hilfreich.

00:15:08: So bin ich dazu gekommen und habe halt meine erste Meinwohlbilanz erstellt und hab dann das erlebt was Morhen auch beschrieben hat.

00:15:15: eigentlich geht damit ja die Reise los.

00:15:17: man denkt schreibt mein Bericht und das wars dann.

00:15:20: ne?

00:15:20: Dann fängt es eigentlich an!

00:15:22: Da hat man mal den Grundstein gelegt festgestellt klar da das Thema Ökologische und soziale Nachhaltigkeit, einem am Herzenlieg hat man schon einige Schritte gemacht.

00:15:32: Wie Morendo ja erzählt hattest irgendwie das dein Mann eh schon überlegt hatte nach dem Motto Fleisch aus Maschentierhaltung will er nicht mehr?

00:15:39: Also so hatte ich einen kragensinnischen angefangen mehr Zug zu fahren und andere Sachen Und dann kam aber auch den Prozess zum Beispiel raus.

00:15:46: Wietel war ja auch schon gerade gefallen der Name nach dem Motto was kann ich denn jetzt noch machen um mich weiter in Richtung Gemeinwohl zu entwickeln?

00:15:54: Ja, ein grünen Mobilfunk.

00:15:56: Seitdem ich bin nicht das Mobilfungenkunde und hab dann auch noch angefangen... Bin eh schon vorher die Bahn gefahren, angefangen auch noch Strecken vor denen ich heute zurückgeschreckt war mit der Bahn zu fahren.

00:16:06: Und ich fand die Transparenz auch spannend, denn jetzt Leute sagen die Bahnen sind so unpünktlich.

00:16:10: Das kann man gar nicht mit derbahn fahren!

00:16:12: Dann kann ich inzwischen aufgrund der Daten dich erhoben habe, sagen du, ich fahre erstens zwanzigtausend Bahnkilometer im Jahr.

00:16:19: Also nach dem Motto da klagt Vielleicht haben Menschen da eine unrepräsentative Stichprobe, also hatten dann drei schlechte Bahnfahrten.

00:16:26: Aber mit achtens, also mit achtundzwanzigtausend Bahnenkilometer wird das Erlebnis ja so ein bisschen... Also dann hat man eine repräsentative Stiche Probe und muss dann sagen, na klar bis dode Fahrten aber viele sind auch total in Ordnung und es gibt sogar welche die pünktlich sind.

00:16:39: So bin ich dann reingekommen in die Gemeinwohlökonomie, Einen zwanzig, aber du saßst so aus, als ob du zu einer Frage ansetzen würdest?

00:16:48: Sonst bin ich auch weiter.

00:16:50: Ja genau, du bist ja jetzt mittlerweile Vorstand da und ihr veranstaltet es jetzt dann im Juni.

00:16:56: das ist jetzt kleiner Werbeblock.

00:16:58: wer sich dafür interessiert bietet sich an.

00:17:00: Im Juni gibt es den GWÖ Rheinland Summit.

00:17:05: Und das glaube ich das dritte Mal richtig?

00:17:08: Genau wir haben zweit mal genau machen wir in dem Boden mit dem Vorstand.

00:17:12: Du hast ja so großartig ein ehrenamtlicher Vorstand.

00:17:14: also das hat mir mit Arbeit zu tun.

00:17:17: Also mit Prüvilegien und als ich dann Dreiundzwanzig, da ist eben Martinas Ko-Vorstand wollte ausschreiben aus der Rolle.

00:17:27: Und dann hatte ich die Gelegenheit da einzusteigen.

00:17:30: Ich war zwanzig bei einem Summit vom Michael Stober also der erste Summit in Deutschland.

00:17:36: Ich weiß gar nicht ob sie erste insgesamt war auf jeden Fall mal der erste in Deutschland und kam dann zurück damals noch einfach GwÖ Mitglied und habe die Martina getroffen Und hab gesagt, du Martine wir brauchen sonst Summit.

00:17:46: Das ist ja so cool mit den... So viele Männern, so viele Gemeinwohlen begeistert da auf einen Haufen und man tauscht sich aus und hat spannende Vorträge oder vielleicht einige Idolen von denen man schon so viel gehört hat.

00:17:57: die sieht man dann mal auf der Düne.

00:17:58: und einfach Netzwerk aufbauen und super.

00:18:02: Da meint sie, ja fänds ihr auch großartig hättst ihr auch tolle Sachen von gehört von dem Summit.

00:18:06: aber Sie würde es als ersten wichtigen Schritt sehen doch mein Unternehmensnetzwerk aufzubauen Weil im Rheinland gab es dann inzwischen, ich weiß gar nicht, Achtzig plus Gemeinwohlunternehmen und denen die Möglichkeit zu geben sich regelmäßig zu treffen auszutauschen.

00:18:20: Zu gucken wie lief eure Bilanzierung wo seid ihr dran?

00:18:23: Was sind eure nächsten Schritte?

00:18:24: Und natürlich dieses Thema.

00:18:26: man fühlt sich ja teilweise ein Alien mit so Nachhaltigkeitsprämien.

00:18:29: Dann zu sehen ne es gibt noch ganz viele andere die auch schon unterwegs sind und das haben wir dann dreiundzwanzig angefangen.

00:18:36: und als ich dann im Mai zweiund zwanzig zum Vorstand gewählt wurde Da dachte ich so, dann nehme ich jetzt das Sammelthema wieder auf.

00:18:42: So dass wir es dann geschafft haben im Juni hier in den ersten Sammel zu veranstalten.

00:18:50: Damals auch mit dem Nico Tura von retail der Michael Stoberland war da.

00:18:56: Christian Felber hat online Großwort gehalten und kann mir einfach super ansehen was wir gesagt haben.

00:19:01: wir machen das wieder.

00:19:03: Aber dieses Mal ist er Christian Felberg live da ne?

00:19:06: Also der Vater, der Gemeinwohlökonomie wird da sein und hält dann die Keynote.

00:19:10: Und ist auch nochmal auf einer Podium-Systeme zu sehen so dass alle, die interessiert sind, ihnen da ja auch mal kennenlernen können.

00:19:16: Anfassungen können?

00:19:18: Ja sogar autogrammen.

00:19:20: Autogrammen genau!

00:19:21: Aber gibt es denn so ein Impuls den ihr euch von ihm erwartet?

00:19:26: Ich nehme an, Maureen Duvez auch da seien schätze ich mal oder?

00:19:30: Ja ich werde auch da sein zusammen mit der Ibane meiner Geschäftspartnerinnen und Schwergerinnen.

00:19:35: Ja, ich freu mich total.

00:19:36: Also ich freue mich wirklich total.

00:19:38: Ich habe das Infinite als sehr inspirierend und motivierend empfunden.

00:19:42: Es tut wirklich gut andere Unternehmen auch aus unterschiedlichen Branchen kennen zu lernen und zu haben wie die es machen was ihr antreibt.

00:19:52: und dass man sich Oliver gerade schon sagt ja auch nicht so.

00:19:56: Also es wurde zum Teil jetzt vom Kollegen auch schon so ein bisschen, wir wurden als naiv belächelt.

00:20:03: Was soll das denn bringen?

00:20:05: und wir wollen noch Geld verdienen?

00:20:06: Und ja, wollen wir natürlich auch da... Ob das jetzt ein Unternehmer ist der Höhenschuss Server herstellt oder das Mobilfunkunternehmen oder derjenige, der Taschen- und Kleidung herställt oder eben eine Gastronomie oder eine Bäckerei oder einzelne Grafikerinnen also ist wirklich alles dort Und das stärkt schon sehr.

00:20:27: Auch zu sehen, wenn jemand... Also unsere Sorge war ja am Anfang auch ein bisschen dass wir vielleicht gar nicht genügend in unseren Taten oder in unserem Profil und die Sorge wird einem da eben auch genommen, ne?

00:20:40: Dass man halt sagt Mensch, man fängt klein an vielleicht und macht immer weiter und dann kann man sich noch ein bisschen Inspiration holen.

00:20:47: also ich freue mich natürlich sehr auf den Gründer selbst oder den Theater selbst da kennenzulernen.

00:20:53: Das ist schon spannend auf jeden Fall.

00:20:56: Und Oliver Du, erwartest du dir von ihm da noch mal so einen speziellen Impuls?

00:21:00: Dass ihr dann nach vorne kommt...

00:21:03: Ja also ich glaube es ist immer wieder gut.

00:21:05: Ich meine man sieht ja teilweise den Wald vor Bäumen nicht und auch so es sind ja fünfzehn Jahre jetzt wobei also kommt ein bisschen auf.

00:21:12: Letztes Jahr, ich weiß noch in Österreich wurde fünfzehnt jahre Gemeinwohlökonomie dann auch wirklich zelebriert gab's eine große Veranstaltung Und auch so ein bisschen.

00:21:21: wie soll ich sagen, wenn man jeden Tag was macht dann denkt man ja irgendwie aber man kommt nicht von der Stelle.

00:21:26: Auch wenn man dann vielleicht beim nächsten Bericht feststellt doch ich habe ja dieses und jenes jetzt verändert und das da nochmal im größeren Bogen vom Christian dann noch zu hören was sich seit damals irgendwie die Idee was daraus entstanden ist meine wir regen jetzt über vierzehnhundert Gemeinwohlunternehmen.

00:21:41: irgendwie also ab und zu ja Gemeinwollökonomie ist eine Vision.

00:21:45: Ja Wir haben eine Vision Also nicht wie Helmut Schmidt, weil die O-na dort zum Arzt gehen.

00:21:49: Wobei er soll damals wohl genervt gewesen sein von dem Reporter.

00:21:53: Weil ich glaube Helmut Schrinit hatte ja durchaus auch Visionen also sehr tragfähige.

00:21:57: Aber okay kleine Exkurs.

00:21:58: Die GwÖ ist also nicht nur eine Vision sondern es gibt eben auch schon ein Tausend Vierhundert Belege dafür dass das funktioniert.

00:22:06: oder Beispiele.

00:22:07: Es ist eben kein Gehirn gespinst und von irgendwelchen Gutmenschen und Realitätsfernen Genau, und daran auch wieder erinnert zu werden.

00:22:17: Und nach dem Motto was hat man schon alles erreicht?

00:22:21: Was sind jetzt so die nächsten Schritte nach vorne?

00:22:23: also da wünsche ich mir im Endeffekt einfach Impulse oder noch mehr Erinnertwerden.

00:22:28: und gleichzeitig klar habe ich jetzt Christian Faber-Schneufiger gehört.

00:22:32: aber es gibt natürlich immer wieder neue Aspekte.

00:22:34: von daher freue mich auf womit er mich überraschen wird und inspirieren wird.

00:22:37: was ich jetzt doch gar nicht weiß.

00:22:40: Schicken wir in den Podcast hier und setzen ihn so ein bisschen unter Druck.

00:22:43: Ja,

00:22:43: so'n bisschen genau wie

00:22:44: die Met-Platte.

00:22:46: Genau!

00:22:46: Da muss jetzt noch einen drauflegen in Köln.

00:22:49: Ja genau, inspirier uns, begeistert uns.

00:22:53: Jetzt haben wir gerade auch schon von Corona gesprochen.

00:22:56: da du hast auch gesagt während Corona hast du das eigentlich kennengelernt hat es grade auch Zeit.

00:23:01: Das ist ja auch für viele Gastronomiebetriebe richtig kritisch gewesen und hat ja auch ganz viel in die Knie gezwungen.

00:23:10: Ich habe mal geguckt, in der Zeit von zwanzig bis zweitausendvierundzwanzig haben gut und gern achten vierzichttausend Gastronomie Betriebe geschlossen.

00:23:19: Allein zwei tausenddreien zwanziger waren es zehn Prozent der noch damaligen Betriefe.

00:23:23: Und wenn man sich das mal anguckt also um einfach die Relation zu verstehen ist gibt heute noch ganz aktuell heute geguckt hundertfünf dreißigtausends siebenhört neunzig Gastronomiebetriebe in Deutschland.

00:23:34: Wenn wir das einmal umrechnet haben in den letzten sechs Jahren mehr als ein Viertel aller Betriebes zugemacht?

00:23:39: Das ist ja Wirklich Wahnsinn, während ihr Maurin ja heute noch da seid und sogar dann im letzten Jahr gesagt habt jetzt machen wir so eine Gemeinwohl Zertifizierung und ihr orientiert euch Richtung artgerechte Tierhaltung vegetarisches Essen also auch eher ungewöhnlich.

00:23:57: Was hat euch denn so über Corona gerettet umgetragen dass ihr heute noch so gut aufgestellt da seid?

00:24:06: Also ich denke, dass wir immer schon unbewusst gemeinwohl orientiert gearbeitet haben.

00:24:12: Und das gehört sicherlich auch eine Portion Glück dazu – das muss man wohl auch sagen!

00:24:17: Aber wir haben ein sehr breites enges dichtes Netz mit unseren Gästen geknüpft.

00:24:25: also es sind nicht irgendwelche Personen die Nummern kommen und gehen Sondern es sind eben vielfach Menschen, die uns eng verbunden sind.

00:24:36: Wir sind denen eben so verbunden und wir tauschen uns aus wie Kennemanns.

00:24:40: Und wir begleiten uns gegenseitig.

00:24:42: also wir richten Geburtstagsfeiern aus und Kommunionen und Hochzeiten und Tauchen.

00:24:47: Die kommen abends ein Bier trinken und quatschen und kommen sozusagen wenn sie guter Stimmung sind genauso wie wenn sich schlechter Stimmung ist.

00:24:55: und wo erleben die das mit uns auch?

00:24:57: Und es war schon überwältigend, muss ich wirklich überwätigen.

00:25:00: Das ist immer noch im Nachgang dass die uns während Corona also wir mussten ja dann schließen das war wirklich wirklich schwierig weil wir natürlich auch keine großen Rücklagen hatten und dann sehr schnell klar war dass wir auch nur noch sehr begrenzt die Löhne auszahlen können.

00:25:15: Jetzt ist es so, dass man in der Gastronomie halt einen bestimmten Stundenlohn erhält.

00:25:19: Dann kommen dann nochmal Nachtzuschläge raus und Trinkgeld.

00:25:23: Und wenn das wegschält, dann ist das Gehalt einfach wirklich sehr niedrig.

00:25:26: Und auch zu erleben, dass wir selber als Arbeitgeber unseren Mitarbeitenden so gut wie überhaupt gar keine Sicherheit bieten können.

00:25:34: Kein Aufwangennetz!

00:25:35: Das war wirklich ein bitterer Moment, da habe ich dann auch wirklich sehr damit gehadert ob ich das weiter so machen möchte oder ob ich weiter Mitarbeiter beschäftigen möchte für die ich hier nicht auch verantwortlich fühle.

00:25:46: Und wir haben dann ein Fenster-Geschäft eröffnet, also haben Speisen am Fensterverkauf, haben Boxen und Taschen gepackt.

00:25:55: Wir haben uns untereinander von der IG Gastro aus versucht zu unterstützen, haben einen Kalender rausgebracht.

00:26:01: Wir hatten die Möglichkeit gegeben, virtuelle Barhocker zu ersteigern.

00:26:05: Und da haben wir einfach erfahren was es heißt wenn man von Solidarität getragen wird weil unsere Gäste sind morgens, mittags und abends zum Essen gekommen am Fenster.

00:26:15: Die haben bestellt, liefer rückt für sich selbst, verwandte Freunde ich weiß es nicht.

00:26:20: also das war ungeheuer.

00:26:22: wir haben einen Stammgast gehabt der hat sich ein System ausgedacht oder eine Initiative.

00:26:28: in Aktion genannte sich Deckel zwei Punkt Null.

00:26:31: Der Wirt machte einen Deckel beim Gast und nicht der Gasband wird.

00:26:34: Wir konnten Kredite annehmen von Gästen über tausend Euro.

00:26:38: jeweils haben dann sozusagen eine Urkunde erstellt, dass wir diesen Betrag erhalten haben.

00:26:44: Wir haben uns verpflichtet den Betrag zurückzubeilen allerdings zinsfrei.

00:26:49: statt Zinsen haben wir sozusagen einmal im Jahr eine Party ausgerichtet für die Petite geben und da haben ja damals insgesamt siebenundzwanzigtausend Euro von verschiedenen Deckelgebern.

00:27:04: Zusätzlich hatte sich der Aki dann noch ausgedacht, dass er die Rückzahlung des Kredites unterstützt.

00:27:11: Indem er die Brauerei angesprochen hat und eine Bank, ob sie sozusagen uns unterstützen würden darin das wir einen bestimmten Schnaps ein Viren jaist, nannte da sich.

00:27:23: Da kam mir so fünf Liter Ballonflaschen mit einem wunderbaren Körper Rot und dann hatte dann eine Grafikerin Sozusagen ist alles wunderbar aufbereitet, hat ein Emblem für diesen Vierengeist kreiert.

00:27:36: Und wir durften diesen Schnaps ganz besonders günstig einkaufen von der Brauerei und teuer verkaufen so dass wir die Erlöse aus dem Vierengeistverkauf auch noch dazu verwenden konnten den Kredit abzuzahlen.

00:27:49: Der hat uns morgens angerufen es war irgendwie Mittwochmorgen die Rolladen waren runter Wir waren in einer Gaststätte und er war am Telefon und erzählt ja wir haben uns folgendes gedacht dann machen wir das so Und wie wird es das finden?

00:28:00: Ich konnte gar nichts sagen.

00:28:01: Also ich war echt in Trennen ausgelöst, dass der sich solche Gedanken gemacht hat darüber, wie er uns unterstützen kann und auch das sagte er so.

00:28:08: ja dann erklärt, dass das kann ja jeder machen.

00:28:11: Das könnte man ja auch ausleiten auf ein Friseurbetrieb oder eine Betriebe die irgendwie Schwierigkeiten haben.

00:28:16: Wir hatten damals große Widerstände auch, dass wir gesagt haben wollen wir jetzt wirklich unsere Gäste nach Geld fragen.

00:28:23: Kann nicht verstehen!

00:28:24: So eine Hürde, irgendwie wollen wir uns Geld leihen von unseren Gästen.

00:28:28: Und was ist das denn?

00:28:29: Weil es nicht zurückzahlen können und wenn die dann morgen da stehen und sagen ja wie sollen jetzt aber Hamburger beraten weil sie das lieber mögen oder so.

00:28:36: Was passiert dann eigentlich alle?

00:28:41: Das hat alles super geklappt!

00:28:43: Wir hatten einen fantastischen, aber einen bayerischen Abend war unsere erste Zinsparty vom Bayerischen Abend gemacht.

00:28:48: So ein Super.

00:28:50: Und alle Kredite sind auch schon lange wieder zurückgezahlt und haben uns tatsächlich sehr, sehr geholfen.

00:28:57: Zum Beispiel also es ist wir sind Gott sei Dank mit einigen Schrammen und Bläsuren natürlich dank der Solidarität unserer Gäste und auch von Menschen die wir gar nicht so gut kannten.

00:29:07: Die auch sehr solidarisch waren mit uns auch dank der Hilfschutz vom Kollegen gab großen Austausch während Corona wo man sich untereinander wirklich versucht hat Mut zu machen und sich überlegt hat was kann man tun?

00:29:19: Und natürlich muss man schon sagen, dass die staatliche Hilfen auch ein enormer Pfeiler waren.

00:29:25: Also da bin ich schon sehr dankbar, dass wir die Hilfe, die ganzen Corona-Hilfen erhalten haben.

00:29:30: Wir haben sie wirklich gebraucht.

00:29:32: Ich glaube ohne Gettes und möglicherweise wirklich nicht mehr.

00:29:36: Aber es ist ja wirklich eine fantastische Geschichte finde ich was ihr da erlebt habt.

00:29:43: Auch dir zeigt das unsere Gesellschaft funktioniert bei Krisen mit Solidarität auch mit Vertrauen.

00:29:51: Ich habe zum Beispiel bei euch natürlich im Gemeinwohl-Prospekt geschaut, also in der Broschüre geschaut und das schreibt er ja auf dass z.B.

00:29:58: es Gäste gibt die einen Schlüssel von eurer Gaststätte haben oder Lieferanten haben Schlüsse von eure Gaststädte.

00:30:04: Das finde ich hier auch ein Irresvertrauen was ihr da den Menschen entgegen bringt Und die Scheien ist zu honorieren.

00:30:13: am Ende Also ist ja wirklich Ist das so ein typisches Ding in einem Kölner-Kiez oder einen Kölnerspedal?

00:30:23: Kann man das so sagen?

00:30:24: Ich glaube schon.

00:30:26: Also ich erlebe das schon in meiner Umgebung, ich weiß jetzt nicht ob das Köln spezifisch ist aber der Költer redet ja gerne darüber wie großartig er selbst für dich statt so ist und das quägt ein bisschen und dann passiert auch das was man nach außen blökt.

00:30:41: Aber ja, ich erlebe das schon so.

00:30:43: Dass es wirklich immer und immer wieder so ist also auch diese virtuelle Barhocker Verscheidung.

00:30:48: Wir haben das dann nachts ... Haben wir Wein getrunken in der Gaststätte am Tisch und haben dann das noch rausgeschickt?

00:30:54: Und dann konnte man quasi zusehen wie diese Barhockers verkauft wurden.

00:30:59: Ihr wart auf Platz eins, ne?

00:31:01: Also die haben wie die verrückten Barhocker gekauft.

00:31:05: Die haben ja gar nichts davon gehabt.

00:31:06: Also nicht außer eben dieser Urkunde!

00:31:10: Das sind schon so tolle Momente.

00:31:12: Natürlich sind das auch die Menschen, mit denen wir Karnevolks feiern und sich in den Armen nickt.

00:31:17: Ich erlebe schon so, dass wenn man etwas rausgibt an Freude beim Servieren oder sagt, hey komm, das bezahlst du jetzt einfach nicht.

00:31:28: Wir haben das vielfach wieder bekommen.

00:31:33: Alles was wir herausgegeben haben, haben wir auch zurückbekommen.

00:31:37: Das ist ein tolles Gefühl!

00:31:40: Oliver, wenn du das hörst ist es auch so eine Erfahrung die du bist jetzt auch in vielen Unternehmen unterwegs denke ich als Führungskräfte Coach Berater.

00:31:47: Jetzt auch mit der Geweinwohlökonomie.

00:31:49: Ich denke mal ihr versucht ja auch Unternehmen zu überzeugen sich zertifizieren zu lassen.

00:31:54: ist Maureen mit bei Oma Kleimann So ein Beispiel wo man wirklich sagen kann guckt Mal wenn man Vertrauen hat Wenn man auf die Menschen zugeht wenn man die Menschen mitnimmt dann bekommt Man auch wirklich was zurück vorzugsweise auch in Krisen.

00:32:09: Ist das so eine Geschichte?

00:32:11: oder wie erlebst du das eigentlich, wenn du in den Unternehmen gehst?

00:32:15: Oder zeigen dir die Unternehmen die Geschäftsführung an Vogelwende mit.

00:32:19: So einer Idee kommt es Gemeinwohlökonomie.

00:32:21: was ist das denn wieder?

00:32:21: ein linksgrünen versiftes Zeug?

00:32:25: Also erst mal muss man ja sagen ich bin stand heute gar kein Gemeinwohlberater also ich bilanziere Unternehmen gar nicht.

00:32:30: Ich könnte ne echte Unternehmensbilanz machen.

00:32:33: Das habe ich schonmal in meinem früheren Leben gemacht.

00:32:35: Es wird die richtige Seite der Bilanz treffen buchhalterisch

00:32:39: Immerhin.

00:32:39: Ja,

00:32:40: immerhin finde ich auch so.

00:32:41: das kann nicht jeder Buch halt.

00:32:45: Aber was du jetzt sagst mit die Idee und natürlich auch die Erfolgsgeschichte mit anderen Menschen in Kontakt bringen.

00:32:52: dafür machen wir ja so Unternehmensnetzwerk und den Summit um immer wieder Ankerpunkte zu haben wenn Leute, wenn man Leute trifft also Geschäftsführer, Unternehmerinnen Topmanagement von Unternehmen und die dann sagen, ja Gemeinwohlekonomie hört sich erst mal gut an oder erst mal skeptisch sind.

00:33:08: Und dann irgendwann es gut findet und die aber sagen ja aber Kirchow du kannst mir viel erzählen wenn der Tag lang ist?

00:33:16: Dann können wir mal sagen komm da brauchst gar nicht verkaufen kommt doch einfach zum Unternehmensnetzwerk stammtisch oder kommt zum Sammelt mit der Morenen.

00:33:25: Letztens hat man Mario Klitsch von Viva Con Aqua da oder eben Nico Tucher vom Retail, Franziska Altenrat von FC Sankt Pauli.

00:33:33: Dann redet doch mit denen irgendwie die können so aus erster Hand das dann erzählen und berichten.

00:33:39: Sie

00:33:39: ist jetzt aktuell beim Summit?

00:33:42: Ja ja

00:33:42: genau sie kommt und stellt vor wie der FC Sunk Pauli seine Gemeinwobilanz erstellt hat was das für sie bedeutet und so überschrift Stadion Bockhors und gemeinwohl.

00:33:52: Wie passt das zusammen?

00:33:54: Wobei die haben eben vegane Bock, also auch veganes Stadion Bock.

00:33:58: Also von daher bin es gar nicht ich der überzeugen muss.

00:34:02: Ich gleich muss vielleicht so ein bisschen Interesse für das Thema bringen und dann geht's aber da und dann haben wir genug Plattformen geschaffen oder Angebote wo die Menschen sich selber gut weitern ganz unverbindlichen Bild machen können um zu gucken.

00:34:17: taugt ihnen das was an der Stelle.

00:34:20: Ich bin dann immer wieder gerührt, wenn ich dann wie jetzt Morin gerade zuhöre und anderen Meinwoll-Unternehmern die dann so eben erzählen ihre Motivationen und warum sie das machen.

00:34:29: Und was sie dann für Erfahrungen damit haben und für ein Feedback bekommen.

00:34:33: Aber da tut einfach Jod irgendwie.

00:34:35: Also das ist... Es ist einfach total schön.

00:34:39: Dafür lohnt sich die ganze Ehrenamtsarbeit oder dafür mache ich es auch und merke dann noch immer wieder, dass ja das ist der richtige Weg.

00:34:46: oder jeder andere ist einfach uns gegenseitig übers Ohr hauen und so schläge über den Tisch ziehen, dass die Reibungsenergie als Nestwärme empfunden wird und so.

00:34:54: Das ist halt irgendwie finde ich kein nachhaltiges Konzept und auch kein menschliches.

00:34:59: Und da wenn's okay ist würde ich mal einen kurzen Schwenk machen.

00:35:01: wo dann einige Sachen, die ich gerade mache Merkel, die verknüpft sich gerade gut.

00:35:06: Ich arbeite nämlich seit Corona.

00:35:09: Seit Jahrzehnteinzwanzig mit der Max-Planck-Professorin zusammen.

00:35:12: Die hat damals Achtsamkeitstrainer gesucht für ihre Forschung Empathie und Mitgefühlforschungen und dann da Trainer dafür gesucht Und sie arbeitet in ihrer Forschung eben mit diesen drei verschiedenen Motivationen.

00:35:23: Also wir haben als Menschen ganz viele Motivationssysteme.

00:35:25: Aber drei wichtige Kategorien sind so die das Belohnungssystem höher, weiter schneller macht wobei macht ja nicht pauschal schlecht ist.

00:35:34: Wenn keiner was machst dann ist es auch doh.

00:35:36: von daher macht richtig eingesetzt das natürlich super.

00:35:39: also von der Belohnungssystem.

00:35:42: Dann das Bedrohungssystem.

00:35:43: Also gut dass wir das haben sonst werden wir alle schon auf dem Zebrastreifen erfahren worden oder sowas.

00:35:47: und dann das dritte.

00:35:48: und das kommt also von daher bedrohen Und Belohnung das sind eigentlich die in der Wirtschaft in der Gesellschaft viel bedient werden.

00:35:55: Aber das dritte, das kommt häufig zu kurz, nämlich dieses Kehrsystem.

00:36:00: Also dieses Zusammengehörigkeit, Affiliation, Dankbarkeit mit Gefühl für einander sorgen und dass es eben ein ganz starkes Motivationssystem bei uns Menschen und also den Unternehmen die eben kein Gemeinwohl leben wird das unterversorgt.

00:36:17: und dann hat man solche Statistiken, wie sieht man ja häufig.

00:36:20: Wer macht das nochmal?

00:36:21: Ich komme gar nicht drauf irgendwie so eine HR-Beratung dass siebzig Prozent der Mitarbeitenden schon ehrlich gekündigt hätten.

00:36:27: Ja klar weil die nur auf Belohnungen und Bedrohungen adressiert werden und Dopaminen baut sich ganz schnell wieder ab.

00:36:33: dieses Belohnungshormon.

00:36:35: also die Gehaltserhöhung ist nach zwei Wochen normal und da bräuchte nächste Gehalterhöhungen bin ich also permanent im Loop drin.

00:36:42: Also Belohnung, Bedrohungssystem und dass wir als Menschen eben natürlich auch dieses andere Wichtige also das Kehrsystem, das Fürsorgensystem haben.

00:36:51: Wo es um miteinander geht, wo sich um andere kümmern geht.

00:36:55: Und Morena, das ist ja das was du beschrieben hast wenn man das lebt und du sagst, ihr habt schon vorher also ihr wusstet nicht die Gemeinwollökonomie gibt?

00:37:02: Ist ja auch fein finde ich!

00:37:04: Also von mir aus... Ich wäre auch feiner mit, wenn die Wirtschaft das lebht ohne dass jemand weiß was Gemeinwohlökonomien sind.

00:37:09: Also ich glaube, da geht es auch dem Christian Felber nicht darum zu klämen.

00:37:13: Ich hatte dabei als erster die Idee oder sowas sondern einfach dass das passiert weil dann geht uns Menschen gut und am Ende des Tages dann kommen wir in Kooperationsmodus wenn wir in diesem Kerlsystem sind und dann kommen wie durch Zufall weil es an's einfach so mutgeht bessere Ergebnisse raus.

00:37:30: Das U-Partei-Institut und hier haben wir jetzt da dieses Jahr die Lisa Kolde vorstatt zu was Resilienz Faktoren für KMU ist und hat gesagt Also, die ist auf uns zugekommen.

00:37:41: Letztes Jahr hat der Kollege einen Vortrag jetzt beim Summit gehalten.

00:37:43: Er meinte, sie hätte eben jetzt geforscht zur Resilienzfaktion kein Buch und sich gewundert.

00:37:48: Und die sehen ja genauso aus wie die Gemeinwohlökonomie-Indikatoren, die im Bericht abgefragt werden.

00:37:53: also von daher und das erklärt vielleicht auch Morhen du sagst ihr hatte Glück gehört natürlich immer im Leben dazu aber gemeinwolleorientiert zu arbeiten und zu wirtschaften und mit einem zusammenzuarbeiten Scheint offensichtlich auch, dass wird Lisa uns dann erklären beim Summit eben auf die Resilienz einzuzahlen.

00:38:14: Also auf die unternehmerisch Resilience?

00:38:17: Wer übrigens jetzt von der Zuhörerinnen und Zuhäurer Lust auf das Summit hat.

00:38:21: den Link dazu gibt es natürlich wie man in mir Show Notes genauso.

00:38:24: wer mal bei Oberkleinmann vorbeigucken möchte um dort ein Schnitzel aus was auch immer vom vegetarischen über Vegan bis zu ja aus artgerechter Tierhaltung Schweine und Kalb glaube ich ne Probieren möchte, mit anderen leckeren Sachen.

00:38:40: Dazu einige Dinge auch aus der Region.

00:38:43: Jetzt habt ihr glaube ich auch Spargel aus der Region also lohnt sich ja auch Deutschland ist das Spargeland gibt dann auch kein anderes Thema mehr.

00:38:52: Auch da findet ihr natürlich die Links zu in den Shownotes so dass er euch da informieren könnte.

00:38:59: hingegen können wie gesagt Der Weg nach Köln im Juni lohntsich.

00:39:03: aber mir ist noch eins aufgefallen Maureen Mal ganz unabhängig von dem, was Oliver gerade alles tolles da gesagt hat.

00:39:08: Ihr habt ja bei euch auch noch den klassischen Sparverein.

00:39:12: Der ist eigentlich schon so eine Tradition aber in vielen Gaststätten auch schon wieder ein bisschen verschwunden.

00:39:18: Was mir daran aufgefallen ist das ist im Grunde auch ne gelebte Gemeinwohlidee.

00:39:24: Menschen sparen gemeinsam kommen zusammen vertrauen sich.

00:39:28: siehst du dann die Verbindung zu der GWÖ Philosophie oder ist es einfach nur so eine schöne Tradition?

00:39:34: Nein, absolut.

00:39:35: Das passt einfach so wunderbar Hand in Hand zusammen.

00:39:39: Genau wie du sagst also unsere Sparkästchenmitglieder sind lieb gewonnene Gesichter die wir natürlich häufiger sehen weil sie regelmäßig sparen bei uns.

00:39:48: das wird eingezahlt auf ein großes Konto.

00:39:50: es wird dann kurz vor Weihnachten abgeholt unter große Aufregung und dann werden die Geldtüten gepackt und man bekommt sich dann halt zurück.

00:39:58: die Zinsen die wir erhalten sie sind wirklich marginal.

00:40:02: Davon kausen wir dann Tombow-Lageschenke.

00:40:05: Es wird aber auch noch so zwischendfinanziert durch Losverkauf und Schwag.

00:40:08: jetzt den Weihnachtsfeier ist die schönste Feier am ganzen Jahr bei uns in der Kneipe, das gibt ein Riesenmenü und es wird gesungen... Also das Motto ist nicht und Leben lieb!

00:40:21: Und das checkt mir ja voll aus und das ist herrlich.

00:40:25: Das passt einfach man würde irgendwie arsch auf einmal zusammen mit der Gehäufe, was sonst genau das.

00:40:32: Was sonst kannst du so beschreiben?

00:40:33: Ich wusste gar nicht dass ihr das habt und ich wusste gestehen.

00:40:37: als ich dieses Sparkästchen also früher mal in Kneipen gesehen habe, ich kann mich noch erinnern, achtzehn bin im Rössrad groß geworden.

00:40:43: Das Bierhaus hatte auch sowas.

00:40:44: Ich dachte, was ein touchfinspießiges Ding irgendwie.

00:40:48: Also dann hat mir das aber mal es ist gar nicht lange je vor zwei Jahren irgendjemand erklärt, dass er in einen Sparverein eingetreten ist, was das für eine schöne Community wäre.

00:40:56: Da dachte ich so, oh ist großartig.

00:40:59: Ich wusste das gar nicht.

00:41:01: Wenn die vererbt diese Kästchen oder man schon gemerkt wird... Machen wir woanders irgendwie.

00:41:08: Hast du schon ein neues Mitglied?

00:41:10: Oliver kommt dann demnächst mit dazu.

00:41:11: Das

00:41:12: Problem war einen zu ergattern bei den Attacken.

00:41:16: Man muss ein bisschen

00:41:17: anstehen!

00:41:18: Ja, gibt's da eine feste Anzahl und drüber gibts nichts?

00:41:21: Genau.

00:41:21: Wir haben sieben-siebzig Kästchen und die sind alle vergeben.

00:41:25: Und ja genau man muss lange warten bis dann eins frei wird.

00:41:29: das ist schon so passiert immer mal wieder weiß ich nicht.

00:41:33: Es geht doch gerade zu neun.

00:41:34: Es gibt noch hundert Elf zu gehen.

00:41:36: also um so ein...

00:41:37: Das ist gar nicht so einfach.

00:41:38: es gibt so gut wie keine Sparkästchen mehr.

00:41:40: dass das gar nicht easy peasy

00:41:42: kann man den selber bauen lassen.

00:41:43: beim Schreiner

00:41:44: Könnte man auch, ja das könnte man auch.

00:41:46: Aber das ist ja in unserem Fall ein Metallkästchen und es ist dann von der Sparkasse abgenommen.

00:41:52: Okay, ganz speziell alles.

00:41:55: Es gibt ja gerade so einen Film glaube ich im Kino ganz neu wo ein Erbe im unteren Bereich sich so langsam hochkiddelt damit er als alleiniger... vielleicht können wir das mal... ne lasse mal lieber.

00:42:09: Ja, genau.

00:42:09: Das

00:42:10: passt jetzt nicht zur Gemeilwollökonomie.

00:42:15: Komm mal lieber zu was anderem!

00:42:17: Gibt es eigentlich so einen Moment-Baurin aus den letzten Jahren auf dem du besonders stolz bist?

00:42:22: Wo du gemerkt hast wow das ist hier bei uns wirklich mehr als in Anführungsstrichen nur eine Gaststätte.

00:42:29: Also es gibt's tatsächlich immer wieder, also wie gesagt ein Moment war sicherlich der in der Corona-Zeit.

00:42:34: Es gab viele Momente wo die Unterstützung einfach immer wieder spürbar und so groß war.

00:42:40: Wir hatten im Jahr zwetausend dreiundzwanzig haben wir unser zwanzigjähriges gefeiert und wir hatten dann eingeladen zu einer Party.

00:42:48: waren sie ein bisschen unglücklich weil damals unser Gebäude eingerüstet wurde jetzt gerade aktuell auch wieder und deswegen konnten wir den Außenbereich nicht so nutzen wie wir das eigentlich geplant haben.

00:42:58: Da haben die Gäste sozusagen ganz, also sie haben dann sich selbst organisiert untereinander auch initiiert von dem Stammgast über das Sparghästchen.

00:43:09: Haben Sie irgendwie das geschafft?

00:43:11: Das hat so wirkliche Kreise gezogen und es sind sehr viele, sehr viele Gästen waren dann mit grünen Luftballons vor der Gaststätte.

00:43:20: als wir dann eröffnet haben.

00:43:21: Wir haben einen Rolltor, das fährt dann hoch, entstanden alle mit diesen Ballons da und haben halt Ein selbst verfasstes, gedichtetes Lied gesungen für uns.

00:43:29: Was sie dann online und per WhatsApp... Und ich weiß nicht was alles weitergenaltet hatten.

00:43:34: Und jeder musste das für sich einüben.

00:43:35: Dann haben die das da quasi primäremäßig das erste Mal gemeinsam gesungen ganz viele Leute, die sich ja untereinander auch gar nicht wirklich kannten.

00:43:42: Das war Wahnsinn!

00:43:44: Also Wahnsinn, wirklich dazu zu erleben.

00:43:46: Und dann natürlich auch Paula Kleinmann, also den Namensgeber in der Gaststätte unsere Vorbängerin mit ihrer Familie die eigentlich auch schon so gearbeitet hat und so gewirtschaftet hat.

00:43:56: Und die mit Sicherheit ein großer Fan von der GWÖ wäre, auch mit der haben wir ja auch so viel Spaß gehabt.

00:44:03: Die stand da mit weit über Achtzig auf der Leiter Karnevalen, hat dann ihren ganzen Röcken schwankend die Nubbelrede gehalten.

00:44:11: Und sie hat ja auch schon den Studenten die Blutwurst geschenkt draußen vor der Tür oder hat halt auch als die Mensa geschwossen war Mittagessen gekocht Und hat die einfach da alles verquestigt, also die wäre niemals hätte wenn man da weggegangen ohne was von ihr zu bekommen wenn es eigentlich gut gegangen wäre.

00:44:28: Das sind alle so... Also es gibt wirklich viele sehr schöne Momente.

00:44:32: Wir haben sehr viel Kontakt halt und wir haben sehr sehr viel Kontakt und das menschelt manchmal auch sehr, manchmal auch zu sehr.

00:44:39: dann ist man schon ein bisschen gemäht.

00:44:41: davon gibt ja auch schon Probleme zwischendurch aber ist schon auch immer wieder sehr berührend, was Menschen sich so einfallen lassen.

00:44:51: Also Gemeinschaft... Ja, also da kommt ja auch so ein anderes schönes Wort rein, Selbstwirksamkeit.

00:44:57: Man kann etwas erreichen indem man sich wirklich zusammenschließt und Ideen umsetzt finde ich wirklich großartig.

00:45:03: Und übrigens Paula Kleimann die eigentlich die Mitgründerin ganz früher war, ist auch die Namensgeberin mittlerweile.

00:45:11: Früher hieß das ja meinst du zum goldenen Krug?

00:45:15: Das

00:45:16: haben ihre Enkel, ihr Zuliebe bei Oma Kleinmann umbenannt.

00:45:21: Es war ja damals gar nicht so recht, weil ich glaube ein bisschen peinlich.

00:45:24: Aber später hat es uns dann auch doch ganz gut ausgeschult und gelebt.

00:45:28: Ja sehr schön.

00:45:30: Ja noch eine Frage vielleicht nacheinander was wünscht ihr euch beide für die GWÖ Bewegung also für die Gemeindewollökonomie?

00:45:39: Was muss passieren dass das noch weiter in die Unternehmen reinkommt.

00:45:43: Vielleicht doch etwas aus der Nische rauskommt und breiter bekannt wird, vielleicht Maurin zuerst?

00:45:51: Ja was würde ich mir da wünschen!

00:45:55: Ich glaube wirklich daran, dass seine Kreise ziehen wird.

00:46:01: Ich sehe halt auch bei unserem jüngeren Publikum und auch bei den Jüngeren Mitarbeitenden, dass das Themen sind die von großem Interesse.

00:46:09: Sind die weitergetragen wird?

00:46:11: Und auch wenn es jetzt in der Politik immer wieder so ein Knicken gibt sowohl im Innen- als auch Ausland, wo man sich fragt oh mein Gott!

00:46:19: Wo soll das hingehen?

00:46:21: Merke ich doch bei den jungen Leuten echt, dass sie das total umtreiben.

00:46:24: Das ganz viele Dinge, die für uns ganz besonders sind sind ja die total selbstverständlich und dich Ich baue darauf, dass die sehr straight auch Dinge einfordern werden von uns und unserer Umgebung.

00:46:36: Und das es dadurch wachsen wird und weitere Kreise zieht.

00:46:42: Da bin ich trotz einer Einschläge positiv.

00:46:46: Das ist schön finde ich gut!

00:46:48: Das gefällt mir.

00:46:49: Oliver was sagst du dazu?

00:46:52: Die Gemeinwolle Ökonomie hat ja drei Stoßrichtungen.

00:46:54: zum einen also Ökonomie Wobei aus dem griechischen kommt ist Ökonomier eigentlich, wo das Geld dafür da ist den Menschen zu helfen.

00:47:02: So als Schmiermittel in der Wirtschaft.

00:47:03: und dann gibt es nämlich an denen anderen die heißt dass hat einen anderen Namen, wo der Geld selbst weg ist.

00:47:09: und wir erleben ja heute häufig das Geld selbst Weg ist wenn man sieht, dass die Finanzwirtschaft x fachen Volumen der Realwirtschaft hat also genau.

00:47:18: aber von daher ist natürlich primär oder ist nicht primäre ein Fokus die Unternehmen.

00:47:25: Jetzt denke ich mal so richtig.

00:47:27: Wohl denken nach dem Motto, dass irgendwann wenn man zu so einem Business-Event kommt, ein Change-Kongress vom Handelsblatt in Düsseldorf oder so und sich vorstellt und dann ja, ich bin vom Firma XY.

00:47:37: Oh ihr Arm jetzt hat noch nicht gemallen wo delanzierten also ihr Aber auch und lebt noch nicht.

00:47:43: Das würde ich mir so in Richtung Wirtschaft wünschen, dass also Gemeinwohlökonomie das normale ist und quasi umgedreht wie heute.

00:47:50: Heute sind die Gemeinwollunternehmen so die visionären Sonderlinge und da es eigentlich genau umgekehrt sind, dass die, die nicht-gemeinwohl Ökonomie machen, die Sonderlänge sind aber nicht die visionären Sonderlinne sondern eher rückständigen Sonderlingen.

00:48:03: Wie fällt mir gerade diese Werbung bei Burger King ein?

00:48:06: Wo da einer so einen Doppelwopper bestellt und der Mann hinter den Träsen fragt, wollen sie normal oder mit Fleisch?

00:48:12: Das wäre ja dann genau so was, ne?

00:48:14: Ich hatte das letztens und in der Tat bin ich ein bisschen migriert zum häufigeren auch Hafermilch.

00:48:19: Und sonst war ich hier im Oslo-Utter in Köln und bestellt einen Cappuccino.

00:48:25: und sie so welche Milch ist so normale!

00:48:27: Dann fragte mich die Bedingung, das war nicht eine coole Frage... Was ist für dich normale

00:48:31: Milch?!

00:48:32: Oder was für dich normalen?

00:48:33: Da habe ich so... Ah!

00:48:35: Ertappt!

00:48:35: Also das wäre ja bezogen auf die Wirtschaft.

00:48:38: So meine mein Wunsch, meine Vision.

00:48:41: und dann hat die Gemeindelöke nach zwei weitere die Wirtschaft unterstützende Stoßrichtung nämlich einmal die Politik weil klar Politik setzt totale viele Rahmenbedingungen für Wirtschaft.

00:48:52: und da wäre mein Wünsche meiner Hoffnung meine Vision dass es in allen Wahlprogrammen drinsteht und auch in allen Koalitionsvertfägen dass es im Endeffekt Gesetze, Steuergesetze Förderrichtlinien ähnliches in Richtung Gemeinwohl wirtschaften gibt.

00:49:09: Auch bei Vergabelichtlinien oder bei öffentlichen Vergaben und sowas.

00:49:13: Gemeinwünternehmen haben nun mal extra Punkte dann irgendwie weil die tun ja eh schon was fürs Gemeinbohl.

00:49:18: das haben sie ja schon belegt durch ihre Berichtslebung.

00:49:20: also das wäre so auf der politischen Ebene.

00:49:23: und da gibt's noch denn die dritte Stoßrichtung Bildungen.

00:49:25: So eine Gemeinwaldökonomie braucht natürlich Manager und Teams und Mitarbeitende, die nicht ... Also ich meine höherweiter schneller kennen schadet nicht.

00:49:35: Weil wir Menschen sind zum Teil natürlich auch wettbewerbsorientiert ist eins unserer Motivationssysteme gleichzeitig aber auch eben dieses andere kennen also Gemeinwohlökonomie.

00:49:44: dass das ein Standard in allen Lehrplänen an der Uni ist im BWL VWL und BIPA Pro Das einfach ganz normal ist, dass jeder sagt ja klar hatte ich hat ich Gemeinwoll Ökonomie im Studium wenn ich einen BWl Abschluss habe.

00:49:57: Also das würde ich mir wünschen und ja auch das eigentlich schon in der Schule, ne?

00:50:02: Die die Kitzers mitbekommen.

00:50:04: Wir brauchen eh irgendwie anderen Schulstoff als das was da heute gelehrt wird.

00:50:08: Und da ist sehr Gemeimulökonomie eins genau.

00:50:10: Ich höre jetzt auf mehr würden dann noch.

00:50:12: also für den Lehrplan hätte ich noch einige Ideen und einiges könnte raus.

00:50:15: Ich glaube man braucht keine Kurven-Diskussion.

00:50:17: Also ich bräuchte Maschinenbau brauchten natürlich aber so viele Menschen schon die nicht Maschinbau.

00:50:21: Und ich glaub Maureen hast du nochmal Kurven Diskussionen gemacht in deinem Leben

00:50:25: Niemals wieder.

00:50:26: Ja,

00:50:26: aber das ist ja in der Schule bis zum Erbrechen und ...

00:50:30: Jetzt mit meiner Tochter wieder!

00:50:31: Ja, es wird so.

00:50:32: dafür brauchst du um deinen Kindern Markt zu geben.

00:50:34: Echt?

00:50:34: Aber wenn die's nicht brauchen dann brauchen wir uns vielleicht lebenslang gar nicht mehr.

00:50:37: also außer... Hm?

00:50:39: Meine Tochter wird das hundertprozentig unterschreiben.

00:50:41: Jaja.

00:50:42: Shit

00:50:42: dass man das sich braucht.

00:50:43: Da hab ich so eine Postkarte irgendwie zu dem nach dem Automatelöstung.

00:50:47: Matelös auch deine Probleme selber und frag mich immer mich.

00:50:50: Ich weiß gar nicht.

00:50:52: Also das ist auf jeden Fall sinnvoll.

00:50:54: Das finde ich auch, dass so etwas viel stärker in die Lehrpläne reinkommt weil es auch wichtig ist und natürlich sowieso im BWL-Studien gängen sollte.

00:51:04: Das definitiv muss sein!

00:51:07: Und weil das sinnvoll ist sind wir jetzt auch tatsächlich beim Sinnstift.

00:51:11: den habe er ja bekommen oder ihr bekommt ihn noch je nachdem wie langsam die Post jetzt unterwegs war.

00:51:16: Das ist aber ein Bleistift der am Ende eine kleine Samenkapsel hat Entweder schon vorher, indem man es aufmacht oder wartet, bis man den weggeschrieben hat.

00:51:26: Allpflanzen schön gießen, da sollten vergisst man nicht rauskommen.

00:51:29: und dazu gibt es an euch beide diesmal eine Frage.

00:51:41: Meine Fragen an euch?

00:51:43: Welcher Wert ist euch eigentlich besonders wichtig jetzt mal abgesehen von Nachhaltigkeit welcher wert ist euch besonders wichtig bei dem ihr auch so kein Kompromiss eingehen würdet?

00:51:54: Wer das erste überlegt hat, kann dann zuerst antworten.

00:51:58: Zusammenhalt?

00:52:00: Ja, das passt sehr gut nach dem was du so beschrieben hast.

00:52:03: Also fast wie, wie sagstest Du Arsch auf einmal

00:52:07: ne?

00:52:08: Zusammenhalt also wir sind ja vier Menschen die werden gemeinsam machen, dann kommt das Team und kommen die Gäste und es ist auch das was ich bei der Gemeinwohnung Ökonomie und auch in der Gemeinschaft der gemeinwohl bilanzierten oder interessierten Menschen, die da entsteht Zusammenhalt.

00:52:24: Und das finde ich für mich sehr wertvoll.

00:52:29: Sehr schön!

00:52:30: Mir kamen das auch erst in den Sinn – ich will jetzt aber nicht so nachplappern – und wenn ich Marien zugehört habe ist noch ein weiterer bei mir aufgestiegen, der mir in der Tat auch sehr wichtig ist nämlich Wirksamkeit beziehungsweise Selbstwirksamkeit.

00:52:42: also und das mag ich halt auch an der schaffen und man sieht die Ergebnisse.

00:52:48: Und es ist ja auch ein Resilienzfaktor, also dieses was bringt uns so in die innere Isolationen und in den Burnout Depressionen?

00:52:56: sonst was wenn wir uns nicht mehr als selbstwirksam erleben?

00:52:59: Und von daher, Wirksamkeit finde ich total wichtig.

00:53:02: Also natürlich muss man sich konzeptionell austauschen aber irgendwann ist auch genug ausgetauscht dann muss man einfach mal machen.

00:53:09: Ausprobieren und auch mal Fehler machen und dann feststellen okay das war jetzt nur halb der richtige Weg oder vielleicht ein Irrweg.

00:53:15: und was lerne ich daraus?

00:53:18: Wie gehe ich weiter und mache die nächste Erfahrung?

00:53:20: also Wirksamkeit und Selbstwirksamkeit.

00:53:22: Sehr gut!

00:53:23: Ich bin schon froh dass er es gerade nicht gesagt hat.

00:53:25: sich schließt mich den Wort meiner Vorrednerin an.

00:53:28: Dann haben wir noch die drei Stellenfragen zum Abschluss, die muss ich diesmal aufteilen.

00:53:31: Das heißt jeder kriegt ein und dann gibt es noch eine, die er wieder beide beantwortet.

00:53:36: Fangen wir mit Maureen an.

00:53:37: Maureeni, wisst ihr eigentlich so deine Beziehung zu Pferden?

00:53:40: Ach, das ist ja eine schöne Frage!

00:53:43: Hast du ne Stunde Zeit jetzt?

00:53:45: Hängen wir noch eine dran.

00:53:47: Ja meine Tochter geht schon seit vielen Jahren reiten auf Ponygöfen unterschiedliche Nördigkeiten und ich hab die viel dort hingefahren.

00:53:56: Ich bin jetzt vor zwei Jahren dadurch selber dazugekommen und dank auch einem lieben Freund, der so Mittel uns seinen Scherz zur Verfügung stellt.

00:54:05: Da ist jetzt noch eine Freundin dazu gekommen die uns Unterricht gibt und auch die uns auf ihren Pferden reiten lässt.

00:54:09: und ich muss sagen es ist ein unglaublich fantastisches neues Hobby mit diesen Lebewesen die ja wirklich fantastisch sind.

00:54:18: herausfordernd weil ich schon immer ein bisschen Angst habe Dass ich nicht immer so ganz einschätzen kann.

00:54:24: Es ist super schön, was man so zurückbekommt auch da.

00:54:27: Ja das ist wirklich fantastisch.

00:54:29: also muss ich sagen Ich bin den Pferden sehr zugetragen und sehr interessiert wie die leben, wie sie funktionieren, wie die sind Und erlebt dass jede Woche leider nur einmal die Woche den Termin Leben beginnt und jedes Mal kommt was Neues.

00:54:46: Hätte mich jetzt nicht gewohnt wenn nachdem du schon die Vögel eingeladen hast Die Katze war auch schon da Wenn da noch so im Hintergrund ein Pferd plötzlich über die Schulter geguckt hätte.

00:54:54: Ach,

00:54:54: das ist herrlich!

00:54:55: Das ist mein Ziel!

00:54:57: Super!

00:54:57: Da machen wir das.

00:54:58: sobald das klappt, machen wir auch einen weiteren Podcast.

00:55:01: Gerne!

00:55:02: Dann die Frage nicht Oliver.

00:55:03: Hilft eigentlich die Erfahrung als Führungskräftecoach mit Schwerpunktso Empathie-Mitgefühl bei der Erziehung von drei Kindern?

00:55:11: Das ist eine gemeine Frage irgendwie.

00:55:13: Aufgebildete Art und Weise schon... Und gleichzeitig, ich meine das so enger und näher einem Menschen sind.

00:55:20: Desto mehr wird man natürlich in seinen tiefsten Mustern irgendwie bewegt.

00:55:25: und was einem dann vielleicht bei der Arbeit mit dem gewissen auch Abstand zu den Menschen und man hat natürlich nur mit erwachsenen ausgewachsene Menschen zu tun Besser gelingt ist dann teilweise herausfordern und schwierig mit den eigenen Kindern, weil mir dann doch so durch den Kopf geht.

00:55:41: Das kann man nicht machen das darf man nicht.

00:55:43: Und dann stopp Oliver nochmal einen Schritt zurück.

00:55:46: und also hilfreich ist es definitiv.

00:55:49: aber es bringt mich auch immer wieder in die D-Mut dass das nicht automatisch heißt, dass das alles super gut klappt oder sowas.

00:55:56: Also da ich dann überall immer das Perzentrezept was ich kenne auch in der Lage bin zu praktizieren

00:56:02: Kommt da manchmal so von den Kindern, oh Papa komm jetzt hör mal mit diesem Führungsquatsch auf oder ist das nicht so?

00:56:09: Also dann vielleicht noch eine kleine Anekdote aus der Eso-Ecke eher.

00:56:14: Oder ich habe meine Ausbildung zum heilsamen Singen gemacht und dann hab' ich so ein Lied gesungen wenn ich singe wirklich still und dann meinte mein jüngster Sohn ganz lapidar launisch im Hintergrund ja dann wird doch still

00:56:26: Da kommt schon mal Frust durch, oder?

00:56:28: Ja

00:56:30: Ich fand das eigentlich, ich mag so Schlagfertigkeit auch.

00:56:32: Ganz natürlich auch ein Frisch.

00:56:34: aber auf der anderen Seite fand ich ganz cool irgendwie dass er den rausgehauen hat irgendwie und ist ja auch ein Zeichen von Vertrauen irgendwie, dass er sich was getraut hat zu sagen und nicht dachte dem Papa kann man nicht auch mal einen Spruch reinhauen oder sowas.

00:56:48: sehr gut und daher

00:56:50: Ja.

00:56:50: dann zum Schluss die Frage euch beide können wir da antworten wie es gerade passt?

00:56:55: Das ist meine Lieblingsfrage, weil er lernt nicht mal ganz viel.

00:56:57: Er nimmt immer viel mit.

00:56:58: Welches Buch lest ihr denn so gerade?

00:57:00: Oder was würdet ihr uns als Buch empfehlen, was wir dringend mal lesen sollten?

00:57:04: Ich kann ja mal beim... Also welche sich lese, wobei ich höre einige und eins lese aber grade.

00:57:10: Welche ich lese ist Oberammergau da geht's.

00:57:13: Meine Eltern haben letztens bei den... Was sind das hier diese Jesus-Leidengeschichten vor Ostern?

00:57:20: Passionsspiele Genau.

00:57:24: Genau, erzählten davon.

00:57:26: und dann habe ich in der Buchhandlung letztens das Buch Oberammergau liegen sehen.

00:57:29: Und da geht es darum wie eben im Dreißigjährigen Krieg und nach einer Pestwelle die Oberamma Gauer nach dem Motto Gott versprechen wenn die Pest jetzt aufhört dass sie auch aufführen.

00:57:44: und das ist total schön geschrieben und ich finde es ganz spannend.

00:57:47: Ja, genau.

00:57:48: Das will ich gerne haben zum Einschaffen.

00:57:49: Jetzt aber zu dem Sinne von das ist das Buch was du gelesen haben musst um die Welt besser zu verstehen.

00:57:55: und jetzt glaube ich nicht dass da würde ich also weiter fallen mir so viele ein da könnte ich gar nicht priorisieren.

00:58:00: Also in der Tat dann würde ich sagen das vom Christian Felber der Meinwohlökonomie kann ich schon ans Herz legen.

00:58:06: Also das wirklich echt gut.

00:58:08: Die ersten siebzig Seiten wird ja auch sehr technisch die Bürgerkonvente aussehen sollten und wie das Steuersystem umgebaut werden muss.

00:58:15: Was mich aber damals überzeugt hat, ich dachte es ist nie nur so ein High Level Gesülze sondern geht auch ins Detail.

00:58:21: genau wer das Detail nicht mag wird sind in den ersten siebzig Seiten trotzdem schön und wer details mag der kann auch bis Seite zweihundert dann lesen.

00:58:28: Und die Oberammergauer haben ja auch irgendwie tatsächlich recht gehabt.

00:58:32: also ich habe in den letzten Jahren nicht mehr gehört dass es da eine Pest gegeben hat.

00:58:35: Also insofern scheint es jetzt

00:58:37: zu klappen.

00:58:38: Gut,

00:58:40: dass wir nebenbei.

00:58:41: Ja ja.

00:58:42: Maureen hast du auch noch einen Tipp für uns?

00:58:44: Ja es ist ein gutes Ding.

00:58:46: ich versuche seit längerer Zeit wieder anfangen zu leben.

00:58:49: Ich habe früher so viel gelegen und am letzter Zeit... hab ich irgendwie selten die Muße dazu.

00:58:53: Ich habe einen Riesenhaufen Bücher auf meinem Nachtisch liegen.

00:58:55: Ich hab jetzt ein Buch da liegen, Die Neue Gastlichkeit hat mein Bruder uns mitgebracht.

00:59:00: Ich dachte, da sollen wir reingucken?

00:59:01: Hab' ich noch nicht gemacht!

00:59:02: Dann hab' ich ja zwei Romane da liegen von Elizabeth George tatsächlich so ein Krimi-Roman zum Einschlafen, wo ich nichts vorwärtskomme.

00:59:10: Meine Tochter macht sich schon lustig darüber weil sie den Fuß begleitet und es durch mehrere Urlaube hindurchgefunden ist.

00:59:16: Da hab ich immer gelesen, gelesen... Und ich hab mir Ohnmini nochmal rausgeholt John Irving, das fand ich ganz lustig.

00:59:22: Weil wir hatten jetzt so ein extremes Erlebnis ... Wir sind tatsächlich noch mal geflogen und meine Schwägerin und ich sind da vor Blitz getroffen worden während des Fluges Und der hat ... Irving hat ja auch immer so witzig geschrieben.

00:59:35: Die Eltern sind extra getrennt voneinander Geflogen Beide abgestürzt.

00:59:41: Das war irgendwie so ...

00:59:42: Hat also nichts genutzt.

00:59:44: Dieser Witz, der war mir dann, ist mir dann nochmal in den Kopf gekommen.

00:59:47: Da hab ich gedacht, muss mich jetzt irgendwie noch mal ... muss ich mir noch mal vornehmen.

00:59:50: Das habe ich früher sehr geliebt, das Buch und ja... ... es wäre schön wenn ich alle Bücher die ich auf meinem Nachtschirm jetzt bald mal angehen könnte.

01:00:00: Einiges gut in meinem Leben wieder!

01:00:02: Kann nicht sehr gut nachvollziehen.

01:00:03: bei mir wachsen die Stapel leider auch.

01:00:06: Man kommt dann nicht so wie man's gerne hätte ne?

01:00:11: Ja aber gut.

01:00:11: trotzdem zwei Tipps waren dabei und das mit der neuen Gastlichkeit glaube ich das braucht ihr gar nichts würde ich jetzt so aus dem Bauch raus sagen, ihr seid so gut aufgestellt mit euren Stammgästen und Kunden.

01:00:24: Und wie er das macht hat mich wirklich sehr begeistert!

01:00:28: finde ich großartig.

01:00:29: Ja und vielen, vielen Dank dass ihr auch dieses mal bei dem Podcast Gewinn mit Sinn dabei wart.

01:00:34: ganz herzlichen dank an meine beiden Gäste Lara-Maurin Wolff Gastronomin mit Leib und Seele Und mit Geschäftsführerin der Kölner Gaststätte bei Oma Kleinmann die heute Katze und Vögel mitgebracht hat.

01:00:46: Vielen Dank dafür.

01:00:48: und Oliver Kirchhoff Vorstand der GWÖ Rheinland eV unter Zuführungskräfte Coach und Berater und alle Links zu den Beiden Kleinmann und zu Oliver.

01:00:59: Und zu dem GWÖ Summit im Juni, wozu ihr herzlich eingeladen seid findet ihr natürlich unten in die Shownotse, dass er euch informieren könnt oder euch eben auch mal einen Platz bei Oma Kleimann reserviert um eines der sensationellen Schnitzel dort zu probieren.

01:01:16: Sei es ganz klassisch aus Fleisch aus artgerechter Tierhaltung oder aber vegetarisch oder vegan!

01:01:22: Mein Name ist Jürgen Schönter von Sinnstiffer Kultur.

01:01:25: Meine Mission ist es, Unternehmen auf dem Weg zu einer sinnstiftenden und werteorientierten Unternehmenskultur zu begleiten.

01:01:31: Ich bin selbst auch begeistert von der Gemeinwohlökonomie.

01:01:34: Bin dort Mitglied.

01:01:35: Und weil ich denke, da versammeln sich wirklich die Unternehmen, die man unter Sinnstiftendes Unternehmertum einfach fassen kann.

01:01:42: Das ist ja auch das, weswegen es diesen Podcast gibt möchte gute Beispiele vorstellen dass es funktioniert.

01:01:49: wir haben heute wieder eins gehört was hervorragend funktioniert was sogar Eigentlich auf seiner krisengeschüttelten Branche kommt der Gastronomie, woüber ein Viertel der Unternehmen in den letzten Jahren zumachen mussten.

01:02:01: Aufgrund von Krisen und Corona aufgrund der Upp.

01:02:05: bei Ihnen Krise auch, die immer wieder neue Probleme haben.

01:02:08: Da haben wir heute gar nicht darüber geredet.

01:02:10: ich glaube hätten wir auch noch drüber sprechen können.

01:02:11: jetzt wie der Energiepreise wirken sicher auch auf die Gastronomie aus und das macht ja dieser Branche das Leben nicht gerade leicht und trotzdem haben wir hier eine Unternehmerin gehört die einen tollen Weg eingeschlagen sind auch aus Überzeugung und Verantwortung übernehmen, Verantwortung für die Gesellschaft, für die Umwelt, für den Menschen.

01:02:31: Und das ist was Sinnstiftendes Unternehmer du mir ausmacht!

01:02:36: Ich freue mich wenn ihr meinen Podcast abonniert vielleicht sogar weiter empfehlt und selbstverständlich könnt ihr mir immer Feedback geben bis zur nächsten Folge von Gewinn mit Sinn mit weiteren spannenden Gästen.

01:02:46: und ganz ganz herzlichen Dank an euch Maurene und Oliver für das tolle und inspirierende Gespräch und den Einblick in die Gemeinwohlökonomie.

01:02:56: Dankeschön.

01:02:57: Ja, er ist noch mal zur Verabschiedung durch die Katze.

01:03:00: Abspannen wieder!

01:03:02: Die heißt demurin?

01:03:04: Das ist Dimitri Black heißen.

01:03:07: Okay sehr schön.

01:03:08: Dimitris hat sie jetzt auch verabschiebert.

01:03:10: Jürgen herzlichen dank dass wir hier bei dir sein durften und genau hat Spaß gemacht.

01:03:15: Herzlichen Dank für die sympathische gute Gesprächsführung.

01:03:19: und bis die Tage.

01:03:21: Bis zum Summit wahrscheinlich.

01:03:22: Sehr gerne

01:03:23: das war es schön.

01:03:25: Leitbild entwickeln, Werte schärfen, Visionen aufzeigen.

01:03:30: Abonniere den Podcast und du findest immer wieder den Weg zu deinem Wertekompass!

01:03:35: Gewinn

01:03:36: mit Sinn

01:03:37: von und mit Jürgen Schöntauf.

01:03:40: Erfolg ist eine Frage der Werte.

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