Xenia Barth: Haltung statt Hochglanz und eine CEO, die sich auch mal die Finger schmutzig macht.

Shownotes

Was passiert beispielsweise mit den Inhaltsstoffen deines Erkältungsbades, nachdem sie im Abwasser gelandet sind? Und wer trägt die Verantwortung dafür?

Xenia Barth, CEO von Merz Lifecare, gibt in dieser Folge von „Gewinn mit Sinn” ehrliche und ungeschönte Antworten auf diese und andere Fragen. Sie zeigt, wie ein Unternehmen, das zu den bekanntesten Marken im deutschen Wellness-Regal gehört, Nachhaltigkeit nicht als PR-Projekt, sondern als echte Haltungsfrage lebt.

Merz Lifecare, das Dach über Marken wie tetesept, Merz Spezial und Brooklyn Soap Company, hat bereits drei Nachhaltigkeitsberichte veröffentlicht, obwohl dies gesetzlich noch nicht Pflicht ist. Xenia Barth erklärt die Gründe: Man müsse Übungsjahre schaffen, sich öffentlich commiten und sicherstellen, dass auch künftige Führungsgenerationen nicht einfach zurückrudern können.

Wir sprechen über die neue EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL), die Kosmetik- und Pharmahersteller mit mindestens 80 Prozent der Kosten für die vierte Klärstufe belasten will. Xenia beschreibt, wie Merz Lifecare nicht in die Verteidigungshaltung verfällt, sondern mit eigenen Doktoranden erforscht, wie sich ihre Inhaltsstoffe im Wasser abbauen. Dabei stellt sie fest: „Wir sind nicht Opfer, wir haben Gestaltungsspielraum.”

Xenia spricht außerdem darüber, warum sie persönlich in der Erde gräbt und sich die Finger schmutzig macht, um Tiny Forests in deutschen Städten zu schaffen. Sie erklärt, was in jedem Produktentwicklungsprozess über Nachhaltigkeit entscheidet und was sie sich für Merz Lifecare in zehn Jahren wirklich wünscht – jenseits von Marktanteilen.

Es ist ein Gespräch über Mut zur Transparenz, Führung mit Haltung und darüber, was eine Omega-3-Kapsel mit der Meeresbiodiversität zu tun hat.

Und darüber, dass Merz ein Unternehmen ist, das in den Führungspositionen einen Frauenanteil von über 50 Prozent hat.

🌿 merz-lifecare.com

Hier gibt es Infos zu den Tiny Forests: 🌿 https://miya-forest.de/

🌿 Hier geht es zum LinkedIn-Profil von Xenia Barth

Ich freue mich ebenfalls über Vernetzungsanfragen: https://www.linkedin.com/in/juergen-schoentauf/

Schreibt mir gerne ein Feedback zu der Folge an juergen@sinnstifter-kultur.de

https://sinnstifter-kultur.de/

Transkript anzeigen

00:00:00: Wusstet ihr, dass Friederich Merz bereits in der Jahre ist, für die Frau ohne Zeit die Plazentubex-Schaumaske entwickelt hat?

00:00:07: Allem Mann mit vielen Talenten oder?

00:00:10: Allerdings gemeint es nicht unser aktueller Bundeskanzler.

00:00:13: Der durchaus mal eine Erfrischung zwischen Büro und Verabredung, wie damals in der Werbung hieß gebrauchen könnte, sondern sein Namenswetter Friederick Merz, der Gründer von Merzfarmer Deutschland.

00:00:24: Und wer kennt womöglich nicht die Märtsspezialdragés, die Schönheit, die von innen kommt?

00:00:29: Aber wisst ihr auch, was Merz sonst noch so macht und umsetzt?

00:00:32: Und das ist einiges.

00:00:34: Ich verspreche euch!

00:00:35: Ihr werdet überrascht sein!

00:00:44: Erfolg ist eine Frage der Werte.

00:01:06: Das kann uns nämlich mein heutiger Gast bei Gewinn mit Sinn erzählen und ich glaube, da wird einiges Spannendes rauskommen!

00:01:13: Ich freue mich Xenia Barth die CEO von der März Consumer Care

00:01:17: Game

00:01:17: BH auch unter Merz Livecare bekannt begrüßen zu dürfen.

00:01:21: Herzlich willkommen liebe Xeniaschön dass wir heute über hoffentlich spannende inspirierende Dinge sprechen können.

00:01:28: Ja, das hoffe ich auch.

00:01:29: Grüß dich Jürgen!

00:01:30: Herzlichen Dank für die Einladung.

00:01:32: Ich habe gerade schon ein bisschen gezuckt als du März-Konsumerkehr GmbH gesagt hast.

00:01:36: Ist das verkehrt?

00:01:37: Das steht wirklich nur noch im Handelsregister und wir benutzen das so gar nicht.

00:01:41: Wir sind tatsächlich die März Livecare.

00:01:43: also wie du es dann ja auch gesagt hast...

00:01:45: Ich wollte das ganz korrekt machen hab im Impressum geguckt und da steht das halt auch noch drin auf der Webseite.

00:01:51: Genau, unsere Rechtsanwälte machen das ja auch immer alles ganz korrekt.

00:01:55: Und die sagen nämlich, Xenia du bist die CEO der Merz Consumer Care GmbH.

00:01:58: so steht es im Handelsregistern und das müssen wir so schreiben.

00:02:01: insofern alles gut.

00:02:02: Okay!

00:02:03: Und von dem

00:02:04: weiteren Verlauf würde ich einfach sagen Herz Live Care.

00:02:07: Dann bleiben wir bei Merz Live Care finde ich auch irgendwie einen viel schöneren griffigeren Titel.

00:02:12: aber dann geht's los.

00:02:13: Xenya die erste Frage liegt natürlich auf der Hand nimmst Du selbst die Merz-Spezialdragés wenn?

00:02:18: ich sind zuhin und wieder?

00:02:20: Nein, die nehme ich nicht in aller Ehrlichkeit.

00:02:23: Ich kann ja auch nicht alle Produkte nehmen, die wir so produzieren also die Märzspezial-Dragesen.

00:02:28: nein.

00:02:29: allerdings habe ich eine sehr gute Freundin, die immer mal wieder bei mir einfordert und sagt kannst du mir nicht welche mitbringen?

00:02:35: Und ich sage immer naja Du kannst dir auch welche kaufen.

00:02:37: das hilft an unserem Marktanteil.

00:02:39: Also sie sind schon noch sehr beliebt ist ein tolles Produkt.

00:02:43: aber es gibt andere Produkte unserer wunderbaren Marke TeteSep die durchaus Zuhause Einzug finden und auch unserer Marke SOS.

00:02:53: Gerade jetzt sieht man es nicht im Podcast, aber ich trage tatsächlich einen Wärmegürtel um die Hüfte weil ich nämlich seit ein paar Wochen Rücken beschwert habe und da steckt ein wunderbares SOS-Wärmepflaster drin und das hilft gigantisch gut!

00:03:10: War das vom Sport?

00:03:11: Du machst ja viel Sport

00:03:12: ne?!

00:03:13: Ich wünschte, ich könnte das sagen.

00:03:15: Aber nein!

00:03:16: Ich weiß gar nicht woher es ist – das Alter wahrscheinlich.

00:03:19: Oh nein!

00:03:20: Aber da gibt's ja von TeteSept.

00:03:21: Das haben wir auch so tolle Entspannungsbäder und was wir auch immer stehen haben, ist das Tete-Sept Erkältungsbad.

00:03:28: Das macht tatsächlich die Nase frei und ist sehr angenehm wenn man darin so rum schwimmt.

00:03:33: Und das Tee-Scept Erkeltungsbad war ja tatsächlich das allererste Produkt von TetteSept?

00:03:39: Ja Und das ist jetzt vielleicht ein bisschen Zufall, dass wir im Jahr twenty-sixundzwanzig sprechen.

00:03:45: Im Jahr zweitausendfünfundzwundzig kannten wir beide uns noch gar nicht.

00:03:48: insofern aber zwei tausendsechsund zwanzig ist der sechzigste Geburtstag von Tete Sepp.

00:03:54: und eben Geboren damals ist die Marke mit dem Erkältungsbad.

00:03:59: Und die März-Spezialdragis gibt es ja auch schon seit vierundsechzig, glaube ich?

00:04:04: Die gibt's auch schon sehr

00:04:05: lange.

00:04:06: Also das ist ja wirklich toll wie sich diese Produkte letztendlich am Markt gehalten haben und so über die Zeit auch immer weiterentwickelt haben.

00:04:14: Und trotzdem finde ich schon sagenhaft.

00:04:17: Ja aber spricht

00:04:19: für das Qualitätsverständnis und das Qualitätversprechen der Marke.

00:04:24: genau So, in einem Interview hast du mal gesagt, definiere dich über deine Rolle nicht als Frau.

00:04:31: Jetzt ist es ja so dass sich der Frauenanteil im Führungspositionen in Deutschland in den letzten zehn Jahren nicht wirklich doll verändert hat.

00:04:39: Ende twenty-fünfundzwanzig lag er bei neunzwanziger Komma eins Prozent und damit deutlich unter dem EU Durchschnitt von fünf dreißig Komma zwei Prozent.

00:04:47: beim März live quer wiederum Seid ihr Aber weit über dem Indu-Durchschnitt, ne?

00:04:53: Ich glaube ihr habt eine Frauenquote im Führungsteam von über zweiundvierzig Prozent.

00:04:57: und ist das einfach bei euch so ein Bronchenzufall.

00:05:01: Steckt da nisch klare, aktive Kulturarbeiter hinter oder ist da auch so ein bisschen dein Einfluss spürbar?

00:05:09: ich glaube alles zusammen ein bisschen.

00:05:13: Da ist mit Sicherheit auch etwas Rückenwind dabei, auf der einen Seite Branche rücken Wind.

00:05:22: Marketing beispielsweise im Fast-Moving Consumer Good Marketing, wo wir ja auch quasi positioniert sind mit unserer Firma.

00:05:30: Das ist schon in vielen Firmen sehr weiblich.

00:05:33: das kenne ich auch von meinem eigenen Einstieg bei Henkel vor vormundzwanzig Jahren im Marketing.

00:05:38: da waren wir auch schon sehr weiblich dominiert.

00:05:41: Das sieht man in unserer Firma auch.

00:05:43: und dass es auch vor quasi meiner Zeit schon gewesen denn Ich bin ja erst seit vier Jahren beim Erzleifke.

00:05:50: Das kann ich also nicht mehr zuschreiben.

00:05:52: Dann haben wir einen anderen Bereich, der tatsächlich auch sehr stark weiblich beeinflusst ist.

00:05:56: Das ist unsere R&D.

00:05:58: Das heißt auch viele Personen mit pharmazeutischem Hintergrund.

00:06:02: Ich glaube das ist wirklich ein sehr schönes Feld in dem sich die Frauen verwirklichen können und gute Stellungen erarbeiten.

00:06:12: Das hilft uns mit Sicherheit aber natürlich hat es auch was... mit unserer Kultur zu tun, dass wir nicht nur Frauen rekrutieren können sondern eben auch Frauen sich bei uns wohlfühlen.

00:06:24: Wir die Frauen weiterentwickeln können in die Führungspositionen.

00:06:28: Ich habe jetzt die Zahlen gar nicht ganz akkurat im Kopf aber wir haben einen Frauenanteil von siebzig Prozent ungefähr und auch in den Führungspositionen mal unabhängig vom Management Team Bei den Führungspositionen haben wir auch einen Frauenanteil von weit über fünfzig Prozent.

00:06:43: Das heißt, die steigen nicht nur bei uns ein, sondern sie entwickeln sich auch bei uns.

00:06:47: Wir haben ein paar Elemente in unseren Benefits oder in unserer Firmenkultur wie Vertrauensarbeitszeit viel Mobile Working und so weiter, die natürlich tatsächlich allen natürlich zugutekommen, aber primär oft Frauen helfen.

00:07:03: Weil die ja doch noch so ein bisschen meistens die Familienmanager sind auch wenn man sich vielleicht hin und wieder aus der Rolle gerne befreien möchte.

00:07:10: Aber de facto ist das einfach in vielen Familiensohn.

00:07:14: Da hilft natürlich ein großzügiges Mobile Working Angebot beispielsweise Und das hilft uns natürlich diese Frauen dann auch zu halten.

00:07:21: Genau Dann hoffe ich auch dass ich auch noch Zu deinem dritten Punkt auch noch ein bisschen Einfluss habe zumindest In dem Sinn dass die Frauen, die bei uns arbeiten auch sehen.

00:07:33: Mensch da sind Frauen in der Führungsetage und ich kann auch als Frau CEO werden und wer weiß?

00:07:39: Ich weiß nicht mehr nach mir CEO wird und ob es Mann oder Frau ist und das wollen wir gar nicht vom Geschlecht abhängig machen.

00:07:44: aber ich habe natürlich auch ein bisschen Abstrahlwirkungen.

00:07:48: Also kann man dann sagen, dass sich so ein hoher Frauenanteil schon durchaus auch auf die Unternehmenskultur auswirkt.

00:07:55: Du bist ja ebenfalls Mutter von einer schulpflichtigen Tochter und kennst ja mit Sicherheit all die Themen, die dazugehören.

00:08:03: Krankheit, Unterrichtsausfall jede Menge Ferien und da noch irgendwelche andere freie Schultage.

00:08:09: Da gibt es ja viel was man immer so mit der eigenen Arbeit unter einen Hut fliegen muss.

00:08:15: Bist du dann quasi da auch so ein Roll-Model in eurem Unternehmen?

00:08:19: Ich glaube schon, weil ich jetzt nicht die Frau bin, die das Ganztagsoper beschäftigt und das alles sozusagen professionell abdecken lässt.

00:08:32: Und sagt, ich muss mich um mein Haus, um meine Tochter oder auch um meine Hunde nicht mehr kümmern.

00:08:38: Da habe ich meinen Personal dafür.

00:08:41: Das ist aber nicht meiner.

00:08:43: meine Einstellung, das ist nicht so wie ich leben möchte.

00:08:46: Insofern stehe ich natürlich selber persönlich vor den selben Herausforderungen und ich weiß noch als ich zum März gekommen bin.

00:08:53: damals hatten wir beispielsweise auch über unser monatliches Management-Meeting gesprochen und ich habe gesagt damals, ja das muss aber am fünft zu Ende sein damit ich noch meine Tochter vom Haut abholen kann oder meine Tocher kommt um halb sechs vom Haut.

00:09:10: Und da wurde dann schon mal gesagt Das haben wir aber in der Vergangenheit eigentlich nie so richtig geschafft.

00:09:16: Wir beißen uns dann in den Themen fest und das war da um fünf Uhr immer fertig werden, das wird schon recht kritisch

00:09:21: werden.".

00:09:22: Und dann dachte ich, ja gut, aber lass es uns versuchen!

00:09:25: Also wenn wir uns nicht in die Agenda schreiben, dann werden wir es auch nie schaffen und de facto schließen wir unsere Meetings tatsächlich zu diesem Zeitpunkt und ich behalte mir vor... Alle dürfen sich das vorbehalten in der Firma eben auch hin und wieder zu rufen.

00:09:41: Mensch, ich bin jetzt mal um ... Ich bin um um fünfzehn Uhr, wählt sich jemand vielleicht ein Call ein und sagt, ich war gerade im Auto, ich fahre mein Kind zum Training, bin gleich wieder vorm Laptop.

00:09:52: Und das ist absolut normal für uns.

00:09:56: ja!

00:09:57: Das ist gut.

00:09:57: Das ist eine Kultur die wir natürlich so beeinflussen wollen und dass mobile Arbeiten vertrauensarbeitszeit, das hilft uns dabei.

00:10:05: Du hast da ja eine konkrete Vorbildfunktion als Führungskraft.

00:10:10: Und kann man da im Grunde sagen, dass das was du davor lebst als Fführungskraft beeinflusst am Ende dann schon die Werte und auch die ganze Unternehmenskultur?

00:10:23: Ich denke, davon kann ich mich nicht freimachen.

00:10:26: Es ist falsch zu sagen, dass eine Unternehmenskultur an der Person des CEO ausgerichtet wird.

00:10:33: Das wäre natürlich falsch.

00:10:34: Eine Unternehemskultur soll sich auch nicht ändern.

00:10:37: Wenn ich irgendwann diesen Posten nicht mehr innehabe und jemand anderes den Posten hat, dann soll ja möglichst eine Unternehemskultur trotzdem in ihren Grundzügen weiterleben.

00:10:46: Natürlich setzt jeder CEO ... dieser Kultur nochmal ein Stempel auf, oder legt einen besonderen Wert auf spezifische Elemente dieser Kultur.

00:10:58: Aber sie soll sich ja nicht grundlegend ändern.

00:11:00: Insofern ist das schon auch eine Kultur die hoffentlich auf breiten Füßen steht.

00:11:04: Ich glaube es tut sie.

00:11:05: Sie wird auch sehr stark eben nicht nur durch mich sondern auch durch mein Management-Team getragen so dass Sie da hoffentlich auch überdauert.

00:11:14: Sich der Zeit anpasst, wie es halt notwendig ist und den Rahmenbedingungen anpassten, den Menschenanpass, der Gesellschaft anpasste im Laufe der Zeit sich also immer weiterentwickelt.

00:11:23: Sie soll ja nicht stagnieren aber sie hängt nicht an mir, aber ich beeinfluse sie und ja, ich bin da Versuche davor, Bild zu sein.

00:11:33: Also wenn wir euch auf der Website gucken... steht da ja sehr viel über eure Kultur, über eure Werte.

00:11:39: Das ist schon alles sehr stark auch ausgedrückt und auch sehr glaubwürdig ausgedruckt.

00:11:44: aber könntest du mir so aus dem Aus dem Alltag ein Beispiel nennen wo Merz Live Care auch echte Konsequenzen aus diesen Werten mal gezogen hat?

00:11:55: Auch wenn es unbequem war.

00:11:57: also wenn man in so einen Spannungsfeld kommt zwischen Werte und ich sage jetzt mal Wirtschaft

00:12:03: Ja ich glaube das Drückt sich in verschiedenen Momenten immer mal wieder aus und ich würde das fast ein bisschen weiter beantworten, als du es jetzt gefragt hast.

00:12:15: Und vor allen Dingen drückt sich das manchmal aus wenn man sich direkt mit anderen Firmen vergleichen kann.

00:12:21: Ich tue mich manchmal ein bisschen schwer.

00:12:23: Man sieht ja immer nur seine eigene Firma und man überlegt sich oft ist das jetzt normal was ich hier mache?

00:12:30: machen das alle anderen auch oder ist es eigentlich ein Spezifikum tatsächlich meiner Kultur?

00:12:36: Das weiß man ja oft nicht, bis man wiederum in andere Firmen reingeguckt hat.

00:12:42: Wir haben jetzt gerade eine Akquisition hinter uns.

00:12:45: Wir übernommen am ersten Ersten im Jahr und sind jetzt ein Gemeinschaftsunternehmen.

00:12:54: Wir haben also in den letzten eineinhalb Jahren viel Integrationsarbeit geleistet und da konnten wir natürlich auch ganz gut, auch schon während der due diligence in dieses Unternehmen reingucken.

00:13:02: Und da gibt es beispielsweise einer unserer Werte.

00:13:06: eben die Authentizität bedeutet auch sehr große offene Kommunikation.

00:13:12: Fehler ansprechen können Zweifel ansprechen kann offener Austausch zwischen zwischen Mitarbeitenden und Geschäftsführung in diesem Unternehmen, in der Vergangenheit gar nicht so stattgefunden.

00:13:26: Als wir dann quasi übernommen haben und gesagt haben Mensch, wir haben hier monatliche All-Employee-Meetings Wir haben quartalsweise Town Halls, sondern das ist ganz normal dass es Q&As gibt offene Q&A wo sich die Geschäftsführung den Fragen stellen muss Und jede Frage beantworten muss.

00:13:42: Das gab es in dieser anderen Firma nicht und da merkt man dann auch, dass die Leute, die von diesem Teil sozusagen der Firma kommen, da jetzt auch erstmal das Vertrauen beispielsweise fassen müssen, in diesen Formaten überhaupt ihre Fragen zu stellen?

00:13:55: Das ist am Anfang gar nicht passiert!

00:13:57: Wir haben natürlich auch QR-Codes stellen wir zur Verfügung wo Fragen anonym gestellt werden können.

00:14:02: Das wurde dann stärker genutzt.

00:14:04: aber wo man eben sieht, das ist schon ein kultureller Aspekt traut sich ein Mitarbeiter im Plenum, einer vielleicht auch kritische Frage an die Geschäftsleitung zu stellen oder traut man sich das nicht?

00:14:14: Und da sind dann schon die Momente wo ich immer merke ja unsere Kultur zieht weil sozusagen die Leute den unserer Kultur groß geworden sind.

00:14:23: Die trauen sich das und die Leute die jetzt dazugekommen sind über die Akquisition vielleicht noch nicht so ganz aber gibt denen noch ein halbes Jahr oder ein Jahr Dann werden sie sich das auch trauen und dann hat das einen ganz großen Impact geleistet.

00:14:37: Und dann gibt es natürlich, weil du hattest eigentlich eher Business-Fragen angesprochen und vielleicht auch eben den Clash zwischen Wirtschaft oder wirtschaftlichen Zielen und vielleicht anderen Zielen wie zum Beispiel der Nachhaltigkeit oder so.

00:14:53: Da hilft uns das schon immer als Nordstern.

00:14:58: Zum Beispiel sind wir gerade in großer Diskussion mit unseren Blisterverpackungen in Zukunft umgehen wollen.

00:15:07: Wir haben ja viele unserer Tabletten und Kapseln eben verblistert, klassisch kennt das jeder Verbraucher, wie der Blister aussieht.

00:15:15: Und die sind beispielsweise nicht recyclerfähig.

00:15:18: ich weiß gar nicht ob die breite Öffentlichkeit das weiß dass man die nicht recyceln kann.

00:15:22: aber es ist so unsere Nicht-undie des Wettbewerbs auch nicht.

00:15:26: Ja und da gibt's inzwischen arbeitet man an Alternativen.

00:15:30: wir arbeiten an Alternatives.

00:15:33: Zumindest stand heute teurer.

00:15:35: Und da haben wir natürlich schon die Diskussion im Management-Team, können wir uns das leisten?

00:15:39: Sollen wir das weiterverfolgen?

00:15:41: Sollten wir das so lang wie möglich aussitzen

00:15:44: etc.,

00:15:45: etc.?

00:15:45: Und dann trauen wir uns schon vor oder ich bin auch immer eine, die sagt ja, ich warte auf den Tag wo wir endlich diese verdammt nicht recycelbaren Blister los werden können.

00:15:56: Und ja, es wird uns wahrscheinlich ein bisschen mehr Geld kosten und natürlich suchen wir dann auch nach Alternativen.

00:16:01: Ich bin auch genug Betriebswirtschaftlerin als dass ich mein Unternehmen nicht zugrunde wirtschaften möchte nur weil ich dann irgendwie eine ideologisch tolle Entscheidung getroffen habe.

00:16:11: damit ist dann niemandem geholfen.

00:16:14: Wir wägen das ab.

00:16:15: aber da sind immer wieder eben die Momente wo man in so Diskussionen innehält und sagt Moment mal was sagt eigentlich unsere Kultur?

00:16:21: sind wir hier noch auf dem richtigen Diskussionspfad oder müssen wir nicht sagen, nein.

00:16:26: Wir trauen uns das diesen etwas unbequemeren Weg zu

00:16:29: gehen.".

00:16:29: Das finde ich total spannend dass du das so beschreibst, dass ihr das wirklich so abgleicht in den Moment und ihr habt ja auch bereits jetzt freiwillig.

00:16:38: Denke ich den dritten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, obwohl er dazu ja gesetzlich noch gar nicht verpflichtet sei.

00:16:45: Da war für mich eh die Frage was treibt euch da so an dass ihr diesen Aufwand und der steckt ja auch dahinter freiwilligt betreibt?

00:16:53: Und was macht das auch mit dem Mitarbeitenden?

00:16:55: gehen, die damit oder stöhnen die, dass sie sagen nicht noch mehr aufwand?

00:16:59: Wie sieht es dann euch aus?

00:17:03: Ja in der Tat haben wir jetzt dritten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht werden jetzt gegen Ende des Jahres.

00:17:10: Den nächsten Veröffentlichen werden jetzt einmal pausiert aufgrund eben des Mergers, da stünden dann tatsächlich die Mitarbeitenden und ich sage dann auch mein Gott, da gibt es gerade im Merger so viele andere Sachen zu tun.

00:17:22: wir pausieren den nachhaltigen Bericht mal haben aber auch vieler andere Sachen pausierten Auch Sachen, die uns zusätzlichen Umsatz gebracht hätten haben wir um Jahr verschoben.

00:17:32: Weil wir gesagt haben Wir müssen einfach auch Prioritäten setzen.

00:17:35: Das hat ja einfach.

00:17:36: das ist meine Aufgabe, die Aufgabe des Management Teams entsprechend Prioritäten zu setzen und dann auch mal zu sagen, das würden wir gerne aber wir machen es jetzt nicht so.

00:17:44: Aber davor haben wir dreimal veröffentlicht Und jetzt werden wir dann auch wieder veröffentlichen.

00:17:49: was uns da umtreibt sind verschiedene Faktoren.

00:17:52: auf der einen Seite habe ich wirklich ein ganz tolles Team bei der Merz Live Care Nachhaltigkeit tatsächlich, also eine intrinsische Motivation für Nachhaltigkeiten haben.

00:18:03: Die wirklich Lust haben daran zu arbeiten und das für richtig halten.

00:18:07: Und das hat dann zwei Auswirkungen.

00:18:09: wie eine Auswirkung ist wir machen so einen Bericht weil wir wissen dass wir irgendwann berichtspflichtig werden und sagen Das es so schwierig und so ein Aufwand.

00:18:22: Wir müssen uns da auch mal ran robben.

00:18:24: Und wir wollen in gewisser Weise ein bisschen ein paar Übungsjahre haben, wir wollen nicht in dieses berichtspflichtige Jahr reinkommen und dann wie die Ochsen vom Berg stehen und sagen, wir wissen gar nicht wo wir die ganzen Daten herhugeln sollen, geschweige denn wie wir sie aufbereiten sollen und ordentlich strukturieren und dann noch veröffentlichen sollen sondern wir üben das vorher.

00:18:43: Das heißt es war so ein bisschen auch Selbstschutz zu sagen, zu sagen, wenn man dann mal sowas öffentlich gemacht hat.

00:18:54: Dann gewinnen die Ziele, die man dort veröffentlicht auch nochmal mehr an Gewicht.

00:19:00: weil da bin ich herausgegangen.

00:19:01: also ich sag mal dieses üben alleine das hätte ich ja auch in meinem stillen Kämmerlein tun können dann hätt ich ein Nachhaltigkeitsbericht für mich geschrieben und hätte ihn eben nicht veröffentlicht aber hätte trotzdem den Übungsfaktor gehabt.

00:19:11: aber wir haben gesagt bewusst nein wir wollen uns committen Wir wollen dass man draußen weiß, dass wir committet sind dass vielleicht, ich sag mal nachfolgende Manager Generationen die nach uns kommen dann auch dieser Karotte hinterher laufen müssen.

00:19:27: Die wir da jetzt rausgehängt haben und nicht eben sagen können ach das definieren wir jetzt alles mal ganz anders und schrauben die Ziele wieder runter.

00:19:37: Das war uns auch ganz wichtig dabei

00:19:39: Denn für die Zuhörerinnen und Zuhöre, es gibt natürlich die Links auch zum Unternehmen wieder in den Show Notes unten.

00:19:45: Und dort findet ihr alle Nachhaltigkeitsberichte so dass das wirklich alles öffentlich nachlesbar ist.

00:19:51: Da kann sich jeder informieren wie das genau da abgelaufen ist und sich das mal durchlesen.

00:19:57: Ich finde das ganz spannend, sich das anzugucken weil man da glaube ich auch wirklich sieht womit es im täglichem Business immer wieder zu kämpfen gibt?

00:20:05: Genau!

00:20:06: Was vielleicht interessant an uns ist wir sind.

00:20:09: Ich glaube, es wäre falsch zu sagen dass wir ein Nachhaltigkeitsvorzeige Unternehmen sind.

00:20:14: Wir sind jetzt nicht die Frontrunner auf allen Ebenen wo man sagt ach ja gut die haben das schon seit siebzehn Jahren in ihrer DNA und die waren immer schon so und natürlich sind irgendwie die Königsklasse und deshalb veröffentlichen Sie ganz und gar nicht.

00:20:28: also wir sind durchschnitt absoluter Durchschnitt und ich glaube viele Unternehmen können sich mit uns identifizieren und sagen, ja Mist genau an dem Punkt sind wir auch.

00:20:40: Also wir haben ja auch Probleme sozusagen wo wir sagen Oh Mann, wie kriegen wir das in den Griff?

00:20:45: Beispielsweise um nur eins zu nennen.

00:20:47: Dieser ganze CO-Fußabdruckmessung im Scope drei bereitet uns unglaubliche Probleme weil wir alles bei Lohnherstellern produzieren.

00:20:55: Ich habe gar keine eigene Daten.

00:20:57: ich bin darauf angewiesen die Lohn hersteller Daten zu bekommen und da sind viele kleine und mittelständische Lohn Hersteller dabei die uns angucken und sagen also sorry dass was du davon mehr willst Das kann ich dir gar nicht liefern sind auch andere dabei die super toll mitspielen Aber sind eben auch welche dabei, wo unser Team hinfährt und sagt okay dann setze ich mich jetzt.

00:21:16: wir kommen jetzt mit einem vierköpfigen team.

00:21:18: Wir setzen uns drei Tage bei dir hin und wir gucken deine stromrechnungen durch Und wie grün der ist und wie viel du verbrauchst und wieviel davon auf unsere Produkte entfällt?

00:21:30: Und da machen wir beispielsweise dann kleine audits nachhaltigkeitsaudit Bei unseren Lohnherstellern damit wir überhaupt in der Lage sind so ein bericht zu veröffentlichen.

00:21:38: und Ich glaube das könnte mal ganz interessant sein dass auch Unternehmen die eben da nicht Frontrunner sind, aber die das Thema trotzdem ernst nehmen.

00:21:48: Vielleicht auch durch unsere Handlungsweise ja ein bisschen beflügelt werden und sagen... Auch der Autonomalverbraucher, auch der Durchschnittsunternehmer kann sich mit dieser Thematik beschäftigen und muss nicht zwangsläufig

00:22:01: scheitern.".

00:22:02: Ich finde auf jeden Fall auch das klingt total nach Durchschnitt was ihr da macht!

00:22:09: Nee, also was soll ich da noch groß zu sagen?

00:22:12: Nein das ist doch schon großartig dass ihr auch euren Lieferanten da Hilfe anbietet.

00:22:17: Das es dann eben...das ist ja ein gemeinsamer Weg, ne?

00:22:21: Ein gemeinsamer Schritt.

00:22:22: und ich habe ja schon im Buch Sinnstifter geschrieben und da hab' ich schon damals auch geschrieben weil ich da ja auch Unternehmen vorgestellt habe die in meinen Augen so Sinnstiften unterwegs waren soziale Verantwortung ökologisch Verantwortung übernommen haben, aber auch da ging es eigentlich schon darum.

00:22:41: das Entscheidende ist doch dass ein Unternehmen erst mal anfängt.

00:22:43: Dass man den ersten Schritt geht weil natürlich wird oft von außen gefordert jetzt muss ich das ganze Unternehmen so schlachartig umstellen, aber das funktioniert ja nicht.

00:22:53: Das liegt hier auf der Hand.

00:22:54: wenn man nur ein bisschen darüber nachdenkt dann weiß man dass das einfach nicht geht.

00:22:58: Aber ich finde es großartig zu sehen wenn Unternehmen sich auf dem Weg macht und sagt wir gehen Schritt für Schritt vorwärts Und das ist doch das Entscheidende.

00:23:07: Aber da komme ich tatsächlich gerade zu so einer Geschichte, die mir auch noch eingefallen ist, weil ich les grad das Buch Die Wasserewellen von einem meiner zukünftigen Gäste der Dr.

00:23:17: Katrin Schuhn.

00:23:18: und es gibt ja in der EU jetzt Karl... Und das sagt ihr vielleicht wahrscheinlich direkt, was die kommunale Abwasserrichtlinie.

00:23:26: und da ist ja jetzt entschieden worden.

00:23:28: Wer Mikroschadstoffe ins Abwassersystem einbringt, zahlt auch für deren Reinigung also mindestens achtzig Prozent der Kosten in der vierten Klärstufe sollen auf die Hersteller gerade eben auch von Kosmetika- und Arzneimittel umgelegt werden.

00:23:42: Wie bewertest du das so als CEO von einem Unternehmen?

00:23:44: Was ja wahrscheinlich direkt davon betroffen ist!

00:23:47: Ist das eine gute Sache?

00:23:48: Ist das irgendetwas wo er denkt ach du je, da kommt Ja, richtig Stress auf uns zu.

00:23:54: Und ich glaube das führt mich wieder zu deiner vorherigen Frage zurück wie beeinflusst unsere Kultur und unsere Kultur Leitsätze oder auch unser Purpose?

00:24:04: Wie beeinflußt das unsere Handlung?

00:24:09: Da gibt es keine einfache Antwort auf deine Frage.

00:24:12: oder anders formuliert die Antwort ist mehrschichtig und durchläuft vielleicht verschiedene Phasen Weil.

00:24:20: die erste Reaktion ist natürlich ganz klar, oh mein Gott!

00:24:24: Da kommt jetzt wieder eine Regulation.

00:24:26: Da werden wir zur Kasse gebeten da geht es im Zweifelsfall um Millionen, die vierte Klärstufe.

00:24:33: und sind wir dann überhaupt schuldig?

00:24:37: Oder nicht?

00:24:38: oder sind das die bösen anderen?

00:24:42: Und warum wird jetzt Pharma und Kosmetik zur Kasse gebeten?

00:24:46: Und warum andere Industrien vielleicht nicht, die da aber auch zu Gewassel gebetet werden sollten.

00:24:54: Also man kommt ja, ich glaube das ist menschliches Verhalten, man kommt erst mal in so eine Oh mein Gott-Reaktion rein und in ne Verteidigungshaltung.

00:25:03: Man sagt not me!

00:25:05: Und alles ganz furchtbar für meine P&L

00:25:07: usw.,

00:25:08: und was hat sich die EU wieder ausgedacht?

00:25:10: Und dann muss man aber für meine Begriffe immer noch einmal tief durchatmen und sagen, okay.

00:25:16: Jetzt gucken wir uns das nochmal irgendwie so ein bisschen, ne?

00:25:18: Ein Schritt zurück und jetzt gucken wir es mal in Ruhe an.

00:25:22: Erstens bin ich immer ein Verfechter davon und da kommen wir wieder zurück zu Zweck und zur Kultur und zu Überzeugungen.

00:25:29: Ich bin immer ein Verfächter davon.

00:25:31: erst mal zu fragen, sehe ich denn als Mensch nicht als CEO?

00:25:35: sehe ich als Mensch einen Sinn dahinter?

00:25:38: wollen wir sauberes Wasser haben.

00:25:40: Oder wollen wir irgendwelche Kosmetikstoffe oder Pharma-Stoffe?

00:25:46: Gerade die Klophenac ist ja damals durch die Presse gegangen, aber das ist nicht nur die Klophenak.

00:25:52: Aber will ich die Klofenack trinken?

00:25:54: Also um das jetzt mal so planken zu sagen!

00:25:57: Oder will ich auch irgendwelchen ätherischen Öle aus einem Tethysepadekonzentrat trinken?

00:26:02: und die Antwort ist natürlich nein.

00:26:03: So also deshalb müssen wir erst einmal sagen Der Sinn der Regulation, die Zielsetzung der Regulations ist ja jetzt erst mal gar nicht schlecht.

00:26:12: Und deshalb müssen wir uns damit beschäftigen und sollten uns konstruktiv damit beschäftigt.

00:26:16: Dann kann man natürlich ganz viele Fragen stellen ob denn die Umsetzung auch die richtige sind?

00:26:20: Also es sind jetzt die richtigen Branchen gewählt worden.

00:26:23: Ist das richtig dass das nur die Unternehmen machen?

00:26:25: was muss dann?

00:26:27: was muss da der Verbraucher vielleicht auch tun?

00:26:28: Die Unternehmen werden die dann die Kosten sowieso auf die Verbrauchern umlegen.

00:26:32: also das ist ja ein ganz komplexes Werk aber beispielsweise auch erst mal konstruktiv rangegangen und haben gesagt, ich kann es doch wahrscheinlich also A. Ich bin einverstanden mit dem Ziel B. natürlich versuche ich über Verbandstätigkeiten Ich sage mal so ein bisschen Lobbying zu betreiben, das darf auch offen gesagt werden.

00:26:52: Ich denke jeder betreibt für seine Branche ein bisschen lobbying und versucht natürlich tatsächlich mal rauszufiltern inwiefern sind wir denn verursacher oder sind wir nicht?

00:27:01: Und ist das alles fair was da gemacht wird?

00:27:03: Ist es auch von der Art her, von der Timeline her beispielsweise

00:27:06: usw.,

00:27:07: ist das umsetzbar?

00:27:08: oder würden wir gerne Änderungsvorschläge in diese Richtlinie eindringen?

00:27:12: Da geht's nicht darum die Richtlinien per se zu verteufeln und zu sagen, wir lehnen die komplett ab.

00:27:18: Sondern eher zu sagen wie kann die denn so gut, so gerecht wie möglich gestaltet werden?

00:27:23: Und kann ich da Input zugeben als Unternehmen und dieser Input wird ja normalerweise dann über Verbände geleistet oder über Verbandarbeit weil ich hier als einzelne Unternehmen viel zu klein bin um da jetzt mit der EU zu sprechen.

00:27:34: also das ist dann der zweite Schritt und der dritte Schritt es tatsächlich zu sagen Wie gehen wir denn jetzt damit um?

00:27:41: warten wir jetzt einfach bis der Tag X kommt und irgendeine Richtlinie wirksam wird.

00:27:48: Und dann sage ich, oh mein Gott!

00:27:50: Ich streiche so und so viel hunderttausend oder Millionen aus meiner PNL raus und sag jetzt geht der Gewinn runter?

00:27:57: Oder die Preise hoch?

00:27:58: Sondern wir beschäftigen uns tatsächlich wissenschaftlich damit.

00:28:02: Da muss sich auch eine Lanze für unsere R&D-Abteilung treffen.

00:28:05: Wir haben schon vor zwei Jahren angefangen vielleicht ein bisschen später über Doktoranden, die wir uns reingeholt haben tatsächlich tiefgreifender wissenschaftliche Studien zu starten und zu sagen wie zersetzen sich denn also bioabbaubar sind denn unsere Produkte im Wasser nach der Nutzung.

00:28:27: Unsere Produkte werden ja entweder eben in der Badewanne benutzt kommen dann lösen sich da quasi auf das Badekonzentrat im Wasser, kommt dann direkt ins Abwasser.

00:28:37: und dann haben wir natürlich viele Produkte die eingenommen werden.

00:28:40: Und quasi einmal durch den Verdauungsapparat gehen, auf irgendeine Art und Weise ausgeschieden werden.

00:28:45: Da stellt sich ja auch die Frage was bleibt denn eigentlich noch übrig?

00:28:49: Was kommt dann ins Wasser?

00:28:50: Und was davon wird tatsächlich in der ersten zweiten und dritten Klärstufe rausgefiltert?

00:28:54: Und da haben wir beispielsweise schon auch festgestellt, dass bestimmte Verbindungen und ich bin jetzt keine Chemikerin.

00:29:04: Also forgive me wenn ich das jetzt ein bisschen grob ausdrücke aber die bestimmten Verbindung von bestimmten ätherischen Ölen- und Farbstoffen anders abbaubar sind als wenn ich ein anderes ätherisches Öl mit einem anderen Farbstof kombiniere.

00:29:19: also Öl A mit farbstoff A baut sich anders ab Öl A mit Farbstoff B.

00:29:26: Da hat er ja schon ganz andere Erkenntnisse auch gewonnen.

00:29:30: da drüber oder?

00:29:30: Absolut.

00:29:31: und daraus, dadurch entwickelt sich dann ein Gestaltungsspielraum plötzlich wo ich sagen kann, aha!

00:29:37: Ich bin jetzt nicht mehr nur Opfer einer Regulation sondern die Regulation eröffnet mir einen Gestaltungsspielrahmen.

00:29:44: und ich bin immer meine Leute können wahrscheinlich das Wort Gestaltung schon nicht machen, weil ich das immer ... Ich möchte, dass wir gestalten.

00:29:52: Gestalten ist nützt ja nichts.

00:29:53: immer nur zu sagen aber ich will dies nicht oder ich will jenes nicht.

00:29:56: es gibt neue Kontexte es gibt keinen Bounce Back Es gibt nur Bounce Forward und lass uns den aktiv gestalten.

00:30:02: da kommt man dann plötzlich rein und sagt achja vielleicht ändere ich den Farbstoff meines Öl also meines Badezusatzes Und dann wird das halt weiß ich nicht was.

00:30:11: statt lila wird's dann blau oder grün?

00:30:14: Oder I don't know what.

00:30:15: Und plötzlich ist das Ding abbaubar.

00:30:17: Oder ich benutze eben, konzentrier mich mehr auf ätherische Öle von der Pflanze X als von der pflanze Y weil die dann auch besser abbauber sind.

00:30:25: und da sind halt finde ich super wichtige Erkenntnisse, die uns helfen unser Portfolio umzugestalten.

00:30:31: und dann kommen wir wieder zurück und vielleicht auch irgendwann mal die Argumentation zu schreiben Ich als März Livecare möchte, aber bitte nicht mit X Millionen belastet werden.

00:30:41: Weil guckt ihr doch mal mein Portfolio an?

00:30:43: Ich habe das alles analysiert und umgestellt

00:30:45: etc.,

00:30:47: ich hab gar nichts mehr oder nur noch ganz wenig was in die vierte Klärstufe muss und ich möchte dass das entsprechend dann in den Gebühren beispielsweise berücksichtigt wird und da kann man eben in die Handlung kommen.

00:30:57: Deshalb lange Antwort zu deiner Frage.

00:31:00: grundsätzlich ja wir stöhnen über Regulations.

00:31:03: Dann gucken wir uns an, ist das Ziel der Regulation gesellschaftlich umweltechnisch richtig?

00:31:11: Stehen wir ethisch dahinter oder nein und dann gucken wir an wie wir gestalterst damit umgehen können.

00:31:16: Manchmal fällt es leichter und manchmal fällt es schwerer.

00:31:20: Es gibt die Momente wo wir hinter verschlossenen Türen über so etwas fluchen.

00:31:24: Ich glaube zwar auch falsch zu sagen dass wir das nicht tun würden

00:31:27: Ist auch menschlich.

00:31:28: Und es ist menschliches gehört dazu, man muss sich damit auseinandersetzen.

00:31:33: aber das führt dann vielleicht auch zu einer guten Auseinandersetzung.

00:31:36: Aber das ist schön.

00:31:37: du hast eigentlich tatsächlich mit dieser Ausführung direkt schon so ein paar Punkte abgefrühstückt die ich ja noch als Fragen hatte.

00:31:43: zum Beispiel eben das Verursacherprinzip klingt ja erstmal in der Theorie gerecht, aber trifft es eben in der Praxis auch wirklich den richtigen und manchmal ist das ja auch wirklich unverhältnismäßig.

00:31:55: Der Vergleich zwischen kleinen und mittleren Playern zu den ganz großen die sich ja auch nochmal ganz anders über ihre Rechtsabteilung was ich nicht alles abfedern können und dann bleibt es oft an den kleineren hängen.

00:32:07: wir haben's ja schon ein ganz anderes Beispiel des GVO damals gesehen sollte eigentlich die ganz Großen treffen und wen hat sie getroffen?

00:32:13: Die ganzen kleine Unternehmen und die Großen haben sich ehrlich dafür.

00:32:16: aber ihr habt ja, was auch gerade im Grunde sehr schön beschrieben.

00:32:20: Ihr habt den Satz bei euch gelesen Produkte die gut für Menschen und in Planeten sind und durch die Art und Weise wie ihr daran geht glaube ich kann man wirklich sagen dass er auch dafür sorgt das es nicht nur irgendwo ein leeres Versprechen ist sondern dass das auch wirklich immer wieder umgesetzt wird.

00:32:36: gibt es eigentlich so eine rote Linie dir auch mal beim Sortiment ziehen würdet wenn er merkt Das könnte zwar ein Verkaufsschlager werden, aber das ist jetzt wirklich so richtig.

00:32:46: Driss für die Umwelt?

00:32:49: Ja doch!

00:32:50: Das tun wir schon hin und wieder.

00:32:52: wenn ich mir mal vorstelle beispielsweise Wir haben ja ein recht starkes Sortiment an Kinderbädern Und das sind natürlich Produkte, die viel spielerischer daherkommen.

00:33:04: Das heißt wie begeister ich im Kind fürs Baden indem ich da vielleicht noch irgendwelche kleinen Tierchen reintut zum Spielen oder indem noch hier mal Glitzer ist, oder da irgendwas knistert wenn sich der Ballezusatz auflöst.

00:33:20: Kann ich mich total daran erinnern?

00:33:23: Also kennst ja auch von meiner eigenen Tochter.

00:33:25: jetzt ist sie nicht mehr so im Bade-Spaßalter aber das war ja vor vier Jahren auch noch anders und da haben wir schon immer wieder die Diskussion zu sagen wollen wir das also?

00:33:37: ist es jetzt beispielsweise Mikroplastiktechnisch?

00:33:41: muss da jetzt dieser Glitzer rein oder soll er da eben nicht rein?

00:33:45: Oder gibt es da vielleicht einen, der aus ganz anderen Materialien hergestellt ist und der vielleicht nicht so schön schimmert und nicht ganz so glitzert wie er glitzern sollte.

00:33:55: Aber eben kein Mikro-Plastikis sondern ein anderer, weiß ich nicht, pflanzlicher Rohstoff, der sich komplett auflöst.

00:34:03: und das sind dann schon Momente wo wir sagen Nee, das machen wir nicht.

00:34:08: Wir haben für jedes unserer Produkte... Also jede unserer Produktentwicklungen, neue Entwicklungen muss durch einen sogenannten Gate-Prozess, den haben alle Firmen wo eben Freigaben gegeben werden bis hin zur letztlichen Freigabe.

00:34:23: ja so genau mit dieser Formulierung und mit dieser Packung wollen wir auf den Markt gehen.

00:34:27: Und ein Standard Slide in diesem Gate Template ist der Nachhaltigkeitsimpakt ob dieses Produkt jetzt hilft, unsere Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

00:34:39: Ob es neutral ist zur Erreichung der Ziele oder ob es eben in gewissen Aspekten vielleicht sogar hinderlich ist.

00:34:45: und alles was da im roten Bereich ist wird auf dem Prüfstand gestellt und dann wird im Zweifelsfall auch gesagt das machen wir nicht.

00:34:53: Jetzt wäre es auch falsch zu sagen dass wir eben päpstlicher als der Papst unterwegs sind.

00:34:59: ich glaube wie gesagt es gibt noch genug Bestandteile die wir uns in den kommenden Jahren angucken müssen.

00:35:06: Und ich hatte die Blister bereits erwähnt, wie da wird es Alternativen geben und das wird nicht mehr allzu lange dauern.

00:35:13: Da reden wir über drei Jahre spätestens vielleicht sogar zwei Jahre, dann wird es da Alternativen geben.

00:35:20: Was auch hin und wieder in der Diskussion ist, sind solche Rohstoffe wie Omega-III?

00:35:26: Wo kommt das eigentlich her?

00:35:32: Wie werden die gezüchtet oder gefüttert?

00:35:35: Was für einen Effekt hat das auf die Meeresbiodiversität?

00:35:45: viele Dinge, die man noch auch diskutieren kann und wo man sagen kann ja welche Alternativen finden wir.

00:35:55: Was für Quellen gibt es vor Omega-III?

00:35:57: Das gucken wir uns regelmäßig an und schauen da auch immer ob wir in immer nachhaltigere Quellen reinkommen.

00:36:03: Weißt du was ich gerade total krass finde weil mir das selber grade nochmal so total bewusst wird?

00:36:09: Wir nutzen irgendwelche Produkte, alltäglich auf der kleine Produkte wo irgendwie gar nicht so denken dass das jetzt so ein Wahnsinnes Einfluss haben kann.

00:36:19: und du beschreibst gerade was selbst hinter so einer klassisch in so einer kleinen Omega drei Kapsel alles für Gedanken stehen um woran man letztendlich natürlich auch darauf achten muss.

00:36:29: Und was es tatsächlich plötzlich wenn ich eine Omega Drei Kapsel nehme weil irgendeiner gesagt hat Das ist aber auch mal gut macht das Mal Aber was das für einen Impact am Ende Ganz viel in der Biodiversität aufs Wasser hat und was weiß ich nicht alles.

00:36:46: Und das ist ja dann nur ein Produkt, wenn ich mir jetzt mal überlege wie viele Produkte ich tagtäglich so ohne groß drüber nachzudenken nutze.

00:36:55: nun auch wir werfen natürlich die Bliste.

00:36:56: Ich habe die lange Zeit immer in die gelbe Tonne geworfen aber meine

00:37:00: Mutter auch.

00:37:01: Ja es ist totaler Quatsch.

00:37:03: Das ist verbunden Material das wird verbrannt Und wir machen uns so wenig Gedanken darüber und ich glaube, das ist vielleicht auch für jeden Einzelnen von uns mal ein ganz guter Ansatz dahin zu gehen.

00:37:15: Was verwendet denn da eigentlich?

00:37:18: Gibt es Alternativen und gibt es Unternehmen die wirklich drauf achten und sich auch Gedanken darum machen wie sich das weiterentwickelt?

00:37:27: Ich finde das super was du sagst weil das zeigt ja eben wieder, wie komplex alles ist.

00:37:32: Es ist falsch einfach nur gewisse Industrien zu verteufeln.

00:37:36: Jedes Produkt hat irgendwie seinen Fußabdruck und sein, sein Impact.

00:37:42: Und das ist ja eigentlich das Spannende.

00:37:43: auch an meinem Beruf finde ich immer wenn man dann mal in eine solche Kategorie beruflich tiefer eintaucht, dann eröffnen sich einem Jahr Welten das total spannend hinter die Kulissen zu blicken weil die, die man eben vorher einfach nur Verbraucher war.

00:37:58: Ich habe jahrelang hinter die Kulissen von Shampoos und von Haarkolorationen usw.

00:38:02: bei Hänkel gucken können oder von Geschirrspielmitteln, bei Racket und jetzt gucke ich eben hinter diese Kulisse und als Verbraucher guckt man natürlich immer nur vornehin.

00:38:12: so das heißt aber es gibt und dann gibt's ja auch verschiedene Dimensionen der Diskussion wie du gerade gesagt hast auf der einen Seite wir wollen ja jetzt auch nicht Omega drei verteufeln.

00:38:21: Das ist Also gut für die Ernährung, das ist gut für Gesundheit.

00:38:26: Und welche Fette nehme ich zumähen?

00:38:29: Nehme ich jetzt ein hochwertiges Fett oder eben ein minderwertiges zu mir so dann kommt man schnell bei hochwertigen Dingen auf Omega-Drei und so weiter.

00:38:38: Das ist nicht schlecht, das Produkt ist ja nicht schlecht.

00:38:40: Für viele Dinge brauchen wir es.

00:38:42: aber dann ist eben die Frage was steht dahinter über einen gewissen Zeitrahmen eben so nachhaltig wie möglich gestalten.

00:38:53: Und was du sagst spiegelt ja auch immer wieder, dass es gibt nicht einen Schuldigen irgendwie für irgendetwas Schlechtes in der Kette.

00:39:01: Wir sind alle Verbraucher wir arbeiten alle in irgendwelchen Firmen und wir tragen alle zum gesamten bei.

00:39:10: Aber deshalb ist es ja vielleicht mal spannend, auch in so einem Podcast mal hinter die Kulissen von dem einen oder anderen Unternehmen zu schauen.

00:39:16: Ja das ist tatsächlich der Grund warum's diesen Podcast unter anderem gibt.

00:39:20: also mein Eigennutzanteil da dran.

00:39:22: ich muss mich für jedes Thema einarbeiten.

00:39:25: Ich bin ja ein unglaublich neugieriger Mensch und finde das großartig Und ich lerne ja jedes Mal ganz viel dazu und ich find das spannend weil man so einen ganz anderen Blick auf die Welt kriegt wenn man immer wieder sich mit diesem Themen beschäftigt.

00:39:38: Wir haben schon für den nächsten Podcast.

00:39:41: Da wird nämlich die Dr.

00:39:42: Kathrin Schuhn sein, die sich mit diesem ganzen Thema, das ist Chemikerin, du sagst, du bist keine, die ist ein und hat Wasser drei Punkt Null gegründet.

00:39:50: Und die beschäftigt sich mit dem ganzen Thema Mikroplastik im Wasser und was da alles sonst noch Tripefas und was ich nicht.

00:39:57: Was da alles drin ist?

00:40:02: Ganz natürliches Mittel gefunden, was dieses Mikroplastik aus dem Wasser holt.

00:40:06: Also das wird auch mit Sicherheit super spannend ist vielleicht für euch auch ganz interessant sich das mal anzugucken.

00:40:12: und ja also ich will man neugierig auch da ich bin

00:40:17: gerne reinhören.

00:40:18: ja ich schick dir direkt den link aber ihr seid ja auch mal ganz unabhängig von dem was ihr als unternehmen macht und die gedanken dir euch auch als Unternehmen um die Produkte macht.

00:40:30: seid ihr auch sonst im nachhaltigen Bereich unterwegs zum beispiel und darüber habe ich dich tatsächlich überhaupt erst gefunden auf linkedin weil du einen Beitrag gemacht hast über tiny forests auch ganz stark unterstützt.

00:40:47: Was hat denn dich dazu gebracht, dass du das so als Herzensthema?

00:40:51: oder ist es auch ein strategischer Ansatz für März?

00:40:54: Oder wie seid ihr dazu gekommen diese Tiny Forests in bebauten Gebieten zu unterstützen?

00:41:00: also das sind kleine Waldflächen die angebaut werden im Medialfall da wo versiegelte Flächen mal vorher war ne

00:41:08: Genau richtig und das sind eben wirklich Kleine Flächen.

00:41:12: Das geht ab zweihundert Quadratmeter los, kann natürlich auch tausend oder tausend fünfhundert Quadrate Meter sein aber eben sind wirklich tiny oder können tiny sein so um die Hemmschwelle möglichst niedrig zu setzen dass das dann auch umgesetzt wird von Kommunen und Städten.

00:41:30: Ja wie sind wir da drauf gekommen?

00:41:31: Du hattest vorhin erwähnt wie wir das gesunde Leben mit einem gesunden Planeten verbinden.

00:41:40: Also unser Sinn und Zweck, unser Unternehmenszweck ist wir sagen das immer auf Englisch Empowering healthy life and living also eben den Konsumenten zu ermächtigen ein gesundes Leben zu führen in Klammern durch unsere Produkte.

00:41:57: Und da kommt man dann ganz schnell dahin zu sagen naja einen gesunder Mensch der kann einfach nur auf einem gesunden Planeten existieren.

00:42:05: Das ist zumindest meine tiefe Überzeugung, je kränker der Planet um uns herum wird das Druckkränker werden wir im Zweifelsfall auch werden weil angefangen von schlechter Luft eben und wir hatten vorhin die ganzen Sachen angesprochen die vielleicht so im Boden im Wasser und sonst wo sind und die wir alle aufnehmen allergiepotenziale etc.

00:42:24: etc.

00:42:25: Und da haben wir gesagt Wir wollen also schon gerne uns auch gesellschaftlich engagieren und wenn wir unsere Nachhaltigkeitsstrategie angucken, dann hat die eben verschiedene Säulen diese Nachhaltigkeit Strategie.

00:42:37: Wir wollen uns... Die eine Säule ist die Umwelt, die andere Säuble ist die Governance.

00:42:42: in der anderen Säuele ist das Social Impact also klassisch wie es eigentlich fast alle machen sollten Klassisches ESG, Environment, Social and Governance.

00:42:50: Und in diesem Bereich Social haben wir eben gesagt, wir würden uns gerne gesellschaftlich engagieren für diesen Aspekt gesunder Planet.

00:42:57: so da kann man jetzt natürlich ganz viel machen weil das extrem weit gefasst ist.

00:43:02: Wir sind ein deutsches Unternehmen, was auch hauptsächlich seine Umsätze im deutschsprachigen Raum macht und deshalb haben wir auch gesagt, wir würden gerne mit unserem sozialen Engagement in Deutschland bleiben dort wo wir sind und jetzt nicht ich sag mal bisschen salopp gesagt Afrika retten oder den Regenwald den Amazonas retten.

00:43:24: Das soll nicht despektierlich sein, das sind ganz wichtige Themen und da gibt es aber glaube ich andere Firmen die sich da ganz toll drum kümmern können.

00:43:32: Und es gibt auch noch genug in Deutschland zu machen und deshalb haben wir uns eben auf deutsche Initiativen erst mal gestürzt und haben uns da viele angeguckt und sind im Endeffekt bei diesen Tiny Forests gelandet weil sie so sehr nah an unserem Konsumenten eigentlich dran sind dort wo unser Konsument wohnt Der geht quasi aus der Tür raus und entweder ist da eine Betonwüste oder da ist ein Tiny Forest.

00:43:59: Und wir mochten eben diesen Ansatz, wir haben auch... Wir unterstützen die Tiny Forests nicht einfach nur so sondern wir machen das über die Unterstützung einer gemeinnützigen Organisation, die heißt Mia Forest MIYA.

00:44:15: Die sind vor wenigen Jahren gegründet worden.

00:44:20: und sind aus der Hochschule Eberswalde entstanden, also die Leute, die das gegründet haben.

00:44:26: Und haben auch heute noch eine Forschungskooperation mit dieser Hochschulle Ebers Walde.

00:44:31: Das war uns auch noch ganz wichtig, dass wir ... Wir sind ne wissenschaftliche Firma.

00:44:35: Dass wir Projekte unterstützen, die auch in gewisser Weise wissenschaftlich fundiert sind.

00:44:39: Also diese Tiny Forests werden nicht einfach irgendwo nur gepflanzt und dann wachsen da halt ein paar Bäume sondern die beschäftigen sich wirklich sehr stark damit.

00:44:49: Es geht auch nicht nur um Bäume pflanzen, das fängt schon im Boden an also wie der Boden aufbereitet wird bevor die Bäume gepflanzt werden weil es da ganz viel um Biodiversität in den Boden geht, also um die richtigen Pilze beispielsweise die in so einem Boden drin sind.

00:45:05: diese Biodiversity speist danach die sichtbare Biodiversität, die eben oberhalb der Oberfläche ist.

00:45:13: Diese ganzen Projekte werden wissenschaftlich begleitet.

00:45:15: also man misst diese Mikrobiome beispielsweise das der Erde.

00:45:20: Man misst natürlich auch Pflanzenwachstum, man misste Temperaturentwicklungen außerhalb und innerhalb von so einem tiny forest was ganz interessant ist weil es da wirklich etliche gerade Abweichung gibt zwischen Temperaturen die sich innerhalb und außerhalb abspielen.

00:45:37: Und so weiter und sofort.

00:45:38: Das heißt, man lässt auch die Bevölkerung daran teilhaben über sogenannte Citizen Science Days und das ist natürlich auch eine Möglichkeit an unsere eigenen Mitarbeitenden Teil haben zu lassen sowohl bei den eigentlichen Pflanzungen als auch bei den Citizen Science days.

00:45:54: also im Grunde Ja, die Antwort auf deine Frage ist es.

00:45:58: Es ist Deutschland.

00:45:58: Das hat einen direkten Impact auf unsere Konsumenten.

00:46:01: Es trägt zum Wohlgefühl und zum Wohl befinden unseres Konsument bei zur Gesundheit.

00:46:07: Und es ist wissenschaftlich fundiert, wissenschaftliche begleitet und bietet die Option einer Teilhabe.

00:46:15: So für

00:46:16: alle, die das hier hören kann ich eigentlich nur Werbung machen und sagen die Tiny Forests das größte Problem was sie haben ist Flächen zu finden.

00:46:25: Also wenn hier irgendjemand zuhört, der Flächen zur Verfügung hat sei es im eigenen Logistikzentrum auf der Produktionsanlage oder eben in der Kommune, in der die Person tätig ist dann denkt mal drüber nach ob irgendwo vielleicht noch zwei Hundert Quadratmeter übrig sind um so ein Tiny Forest anzulegen?

00:46:45: Ja ich habe ja mit dem Jose Folzer Permaculture Experten Podcast gemacht.

00:46:51: das war sensationell.

00:46:53: Der ist Österreicher und der sagte in Österreich, die haben die noch mehr versiegelte Flächen als hier in Deutschland.

00:46:59: Aber wir sind auch schon ziemlich stark dabei.

00:47:02: Und das hat natürlich auch einen Riesenimpakt.

00:47:04: was wenn es zu stark regende Ereignisse gibt

00:47:06: usw.,

00:47:08: dass Schießzentren drüber die Böden können teilweise das Wasser nicht mehr halten und solche Projekte helfen da ja auch.

00:47:14: also das ist natürlich wirklich auch um Städte resilienter zu machen gegen die Klima.

00:47:19: Erwerbung mit Sicherheit eine richtig gute Sache.

00:47:22: Und wenn sie nicht gerade Rücken hat, glaube ich kommt zehn Jahr Bart mit Sicherheit auch dann mal vorbei und pflanzt mit.

00:47:28: Habe ich ja gesehen auf LinkedIn?

00:47:29: Absolut!

00:47:31: Ich habe wirksame Wärmepflaster in den letzten Posten, die du gesehen hast.

00:47:37: Da hast du mich hoffentlich dann auch mit dreckigen Händen und Dreckigen Klamotten gesehen weil ich das sehr gerne mitgrabe bei diesen Sachen.

00:47:45: also wir haben jetzt vor ein paar Wochen eben einen Tiny Forest zusammen mit unserem Logistik-Dienstleister auf dessen Gelände in Zülpich angelegt und wir haben einen Tiny Forest zusammen mit der Uni Frankfurt.

00:47:58: Bei uns ja quasi neben dem Bürogebäude ist auch gleich die Hochschule oder ein Teil der Hochschulen, auf deren Geländer haben wir dann auch noch einen Tiny forest angelegt.

00:48:09: Wir haben da kräftig selber mitgegraben macht mir auch Spaß!

00:48:12: Ja, wenn sich jetzt denkt auch die Xenobat würde ich gerne mal kennenlernen.

00:48:16: Das ist der Ansatz man macht doppelt was Gutes, man sorgt dann dafür dass man irgendwo ein Tiny First anlegt und lernt sie dabei kennen und die Hunde direkt mit dabei.

00:48:28: Die

00:48:29: kommen normalerweise mit dabei her.

00:48:34: Und das ist ja wirklich eine sehr, sehr sinnvolle Geschichte die er da macht.

00:48:38: und damit habe ich meine Überleitung zum Sinnstift.

00:48:42: Den hast du ja vorab bekommen.

00:48:44: und meine kurze Erklärung wie man dazu ist.

00:48:46: ein Bleistift den kann man natürlich vielleicht nicht nutzen wenn er fertig genutzt hat der oben so eine kleine Samenkapsel und die kann man einpflanzen kräftig Giefsen und dann sollen schöne Vergissmeinig dabei rauskommen.

00:48:58: Oder man macht das wie Axel Kaiser, der hat das Ding direkt abgesägt und eingepflanzt und da kommen auch Vergissma nicht.

00:49:03: also man kann es auch... Man muss dich warten bis der Bleistift weggeschrieben ist.

00:49:07: Doch!

00:49:08: Dazu gibt's immer eine Frage.

00:49:12: Der Sinn stimmt?

00:49:16: Meine Frage an dich.

00:49:17: Oh

00:49:17: je

00:49:18: Wenn du dir März Livecare so in zehn Jahren vorstellst Was soll dann anders sein als heute?

00:49:24: Also nicht in Zahlen, sondern in der Wirkung dieses Unternehmen auf Gesellschaft und Umwelt hat.

00:49:30: Na die Frage hättest du mir vorher mal schicken können, da hätte ich drüber nachgedacht.

00:49:36: Das geht ja um das Spontane!

00:49:40: Ich weiß, ich weiß... Ja was soll März Live Care sein?

00:49:46: Ich glaube eben wir sind in zehn Jahren eine Firma, die sich noch viel mehr Aspekten der menschlichen Gesundheit angenommen hat.

00:50:00: Also noch vielmehr Segmente in diesem Bereich bearbeitet und wir sind eine Firma ,die all ihre Nachhaltigkeitsziele und die liegen alle innerhalb des zehn Jahres Horizont erreicht hat Vorreiterrolle angenommen hat.

00:50:22: Wir müssen nicht absolute Frontrunner sein, aber ich wäre gerne am ersten Viertel.

00:50:28: Wir sind ein Unternehmen in dem sich ja die Mitarbeiter, die Mitarbeitenden positiv entwickeln können.

00:50:35: Das können Sie jetzt auch schon, aber das wollen wir definitiv beibehalten und ich wünsche mir dass es mindestens zwanzig Tiny Forests in Deutschland gibt, in denen unser ein Holz Fahl mit einem Holzschild in unserem Logo steckt.

00:50:52: Ach, dass wir ein bisschen mehr werden!

00:50:54: Aber das klingt doch nach einem wirklich tollen Zukunftsbild...insofern.

00:51:00: Guck mal kann man ganz spontan beantworten.

00:51:03: Genau dann kommen jetzt noch zu den drei schnellen Fragen zum Abschluss die so ein bisschen in eine andere Richtung gehen.

00:51:08: Warum fühlst du dich manchmal wie eine Schallplatte mit Sprung?

00:51:12: Oh Gott, weil ich ja tatsächlich immer wieder dasselbe erzählen muss.

00:51:16: Weil glaube ich Kommunikation als CEO eine der Hauptaufgaben ist.

00:51:20: Kommunikations-, kommunikations- und kommunikation.

00:51:22: Und dann kommen meine Leute zu mir und sagen ja Xenia aber wie es ist denn mit dir und der Sache?

00:51:26: Das habe ich doch schon dreimal gesagt, muss ich das noch mal sagen!

00:51:29: Ja, ich muss es nochmal sagen, weil deshalb komme ich mir manchmal so vor.

00:51:35: Aber es ist auch ganz wichtig... das zu tun, weil ich glaube gerade in so einer Transformationen der wir gerade stecken.

00:51:41: mit dem Merger gibt es so viel was kommuniziert wird und die Leute können sich auch einfach nicht alles merken.

00:51:46: Die haben ja auch noch ihre eigenen Jobs und ihre eigenen Lebenswelten in ihrem Kopf und deshalb ist es einfach wichtig dass ich da gut und wiederholend kommuniziere.

00:51:55: Deswegen bist du immer skeptisch gegenüber Leuten die du gegenüberstehst und die schreiben nicht mit ne?

00:52:01: Ja, auch das hast du in einem meiner letzten Posts gelesen.

00:52:06: Natürlich!

00:52:06: Ich verfolge das.

00:52:10: Ja woher kommt denn deine Liebe zu Hunden?

00:52:12: Warum nicht Katzen?

00:52:15: Oh Gott weil Hunde so... sich so an den Menschen hängen.

00:52:21: Ich glaube, es gibt auch Katzen, die sich sehr an den Händen hängen aber Hunde tun das und weil man mit ihnen so viel kameradschaftlich machen kann.

00:52:29: also ich kann halt mit meinem Hund kann ich zwei Stunden lang durch die Wälder ziehen.

00:52:35: Mit meinen Hunden kann ich schmussend auf dem Sofa legen.

00:52:38: genauso da, dass machen die Katzen auch Aber ich glaube sie ziehen nicht mit einem zwei Stunden durch die Welter.

00:52:45: Ich habe letztens an Ostern mit meinem großen Hund ein Hindernislauf gemacht, also sozusagen als Mensch-Hund Team.

00:52:53: Und es war so spaßig!

00:52:55: Wir haben noch jedem Hinderniss, haben wir ein kleines Tänzchen gemacht und gefeiert und man hat richtig gemerkt wie der aufgeblüht ist und jedes Mal gesagt er, boah geil, wir haben den Wassergraben geschafft gesehen ja.

00:53:06: Das gibt mir was?

00:53:09: Das gibt mehr Energie, das gibt mir Freude.

00:53:11: Es war schon immer so ich bin hunnernah.

00:53:14: Super!

00:53:14: Ist das reicht doch als Erklärung

00:53:16: oder?!

00:53:17: Also, wir wären beides.

00:53:18: Meine Tochter hätte gerne noch eine Katze aber wir haben leider auch ein paar Freunde die so ne richtige Katzenhaarallergie haben.

00:53:24: das kann ja manchmal auch ein Grund sein weil man die dann wirklich sogar nicht mehr einladen kann.

00:53:28: ich habe das einmal gehabt.

00:53:29: Ich hab früher mal auf dem Hof gewohnt hatte ich alles wundekatzen Kaninchen und da saßen sie sogar draußen Und die wird plötzlich hoch rot kriegt keine Luft mehr und das ist dann nicht sehr schön.

00:53:41: Ja also deswegen dass hat man mit Hunden eigentlich tatsächlich eher sehr selten.

00:53:45: Aber ansonsten mag ich auch Hunde sehr, sehr gerne.

00:53:49: Die dritte letzte Frage... Das ist immer so.

00:53:51: meine Lieblingsfrage sage ich auch immer wieder weil ich lerne da auch noch mal was.

00:53:56: Liest du gerade ein spannendes Buch?

00:53:57: Was du uns empfehlen kannst?

00:53:58: oder gibt es überhaupt einen Buch, was du unsmpfehlen könntest wo du sagst das sollte man unbedingt gelesen haben?

00:54:04: Was ich grade lese is Mama bitte lernen Deutsch!

00:54:07: Cool!

00:54:09: Hat deine Tochter mitgebracht oder...?

00:54:11: Nein fast hat mir meine... Das wäre es.

00:54:16: Nein, das haben mir meine Nichte und mein Neffe haben mir das geschenkt zu Weihnachten und ich komme erst jetzt dazu... Ich habe etliche Bücher bekommen.

00:54:25: insofern kam ich erst jetzt an zu fangen und ich komm gerade nicht auf den Autor.

00:54:31: aber der Autor ist ein Kodestämmiger die Türke hier in Deutschland geboren, dessen Eltern eben als Kodisse oder sogar isidische Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind.

00:54:45: Ja und so ein typisches Immigrantenleben hier führen sozusagen wie man das so Stereotyp auch kennt.

00:54:54: Die Eltern sprechen nicht gut Deutsch und die Mutter hat einen Putzjob usw.

00:54:58: Und die Familie hat vier Kinder.

00:55:00: Die vier Kinder sind in Deutschland geborgen.

00:55:03: Einer der Söhne hat schlussendlich, er ist immer noch jung.

00:55:06: Ich glaub ich Anfang dreißig oder so, der hat schlußendlich ein cleveres Kerlchen, hat Deutschland studiert also eben Studierter Germanist und hat glaube ich auch sehr aktiv auf Social Media da verfolge ich ihn aber nicht weil ich nicht auf Social media unterwegs bin außer LinkedIn Und hat dieses Buch geschrieben und beschreibt aus seiner Perspektive wie das ist als Kind von Immigranten in Deutschland aufzuwachsen und auch in diesem Spannungsfeld aufzuwachsen.

00:55:33: Er geht eben auf eine deutsche Schule, ist natürlich fließend in Deutsch und sich immer wieder sozusagen wie gestaltet sich sein Alltag mit Eltern die nicht deutsch sprechen?

00:55:42: Und er muss seine Mutter zu Arztbesuchen begleiten, er muss eine Mutter zu Behörden begleitet und dann schon irgendwie als siebenjährige oder als zehnjähriger schwierige Dinge quasi da mitmanagen und mit übersetzen und versucht ein bisschen Einblick zu geben wieso das denn so ist.

00:55:59: Und warum ist seine Mutter schon seit eben dann zwanzig, dreißig Jahren in Deutschland und kann immer noch nicht richtig Deutsch?

00:56:06: Das sind ja oft die Fragen, wie man so stellt.

00:56:08: Ja, die integrieren sich nicht und die lernen kein Deutsch und er beschreibt das eben aus seiner Perspektive und versucht dieses Verständnis herzustellen und sozusagen die Brücke zwischen den zwei Welten zu bauen, zwischen denen er sich bewegt.

00:56:22: Ich finde es sehr spannend zu lesen.

00:56:25: Dann habe ich noch ein Buch was ich gerne lese möchte und das passt so ein bisschen in dein Thema.

00:56:31: Das heißt, ich habe es mir bestellt.

00:56:33: Ja was hat die Mücke je für uns getan?

00:56:36: Super ja!

00:56:37: Dieses Buch ist empfehlenswert?

00:56:39: Die haben auch...die haben ja noch andere Bücher geschrieben.

00:56:42: Sie sind toll also sie.

00:56:45: Das habe ich kennengelernt quasi auf einer Veranstaltung von gesunden Menschen, gesunde Erde die ich vor ein paar Wochen besucht hab und da war auch unter anderem die Dame die dieses Buch geschrieben hat.

00:56:58: Und ja dann habe ich gedacht das muss ich mir sofort bestellen das möchte ich lesen aber es ist noch wartet es drauf gelesen zu werden.

00:57:05: Aber dass diesmal so weg?

00:57:07: Die sind super!

00:57:07: Also kann ich... Mit jemandem bekannt, der hier auch so viel macht mit Büchern und da kriege ich immer jede Menge Tipps noch oben drauf.

00:57:16: Aber den anderen Tipp, den du da gegeben hast, Mama lernt doch Deutsch finde ich extrem spannend weil das hat mich gerade an einer anderen Stelle in unserem Gespräch erinnert mit den Omega-Dreikapseln dass man sowas täglich macht aber sich gar keine Gedanken darüber macht was eigentlich alles dran hängt.

00:57:34: und ich glaube Das ist manchmal mit unseren Vorurteilen genauso.

00:57:37: Wir sagen ja warum lernt ihr denn kein Deutsch?

00:57:39: aber uns fehlt ja auch die Einsicht darin.

00:57:42: Und wir wissen ja oft gar nicht, was für Schwierigkeiten diese Menschen zu kämpfen haben oder was das für die kulturell bedeutet und so weiter.

00:57:50: Deswegen finde ich glaube ich diesen Buch-Tipp hochspannend weil es womöglich noch mal ein bisschen das Denken in eine andere Richtung bringt.

00:57:59: Das gefällt mir eigentlich ganz gut!

00:58:01: Vielen Dank dafür!

00:58:03: Vielen Dank auch, dass ihr wieder dieses Mal bei dem Podcast gewinnen mit Sinn dabei wart.

00:58:08: Ganz herzlichen Dank an mein Gast Xenia Bart, CEO von März Livecare.

00:58:14: und wie immer gibt es natürlich die Links in den Shownotes so das ihr euch da informieren könnt und mal schauen könnt was sie sonst zu machen.

00:58:21: Und ich verlinke das auch mal mit den Tiny Forests damit er euch da auch mal informieren könnte weil ich glaube das ist eine ganz tolle Sache gerade in Städten um ein bisschen da auch etwas zu bewirken.

00:58:32: Mein Name ist Jürgen Schöntor von Sinnstifter Kultur und meine Mission ist es ja, Unternehmen auf dem Weg zu einer sinnstiftenden und werteorientierten Unternehmenskultur zu begleiten bzw.

00:58:42: mit diesem Podcast Unternehmen vorzustellen die schon auf diesem Weg sind und in meinen Augen auch So mit diesem Weg ein bisschen als Vorbild dienen können.

00:58:55: Und wir haben heute auch wieder einen ganz, ganz spannenden Einblick finde ich gekriegt.

00:58:59: also ich hatte gerade auch im Gespräch mehrere Aha-Erlebnisse.

00:59:03: das finde ich dann immer toll weil es eben auch zeigt was diese Unternehmen machen nämlich wirklich Verantwortung übernehmen Verantwortung für die Gesellschaft für die Umwelt und die Menschen.

00:59:12: man sich auch Gedanken machen Das ist ja das, was den Stiften des Unternehmertum am Ende ausmacht.

00:59:18: Wir haben hier auch heute mal wieder gehört und es wird ja gerade in Deutschland ganz viele gejammert und gemeckert wie schlecht alles ist.

00:59:25: Und wir haben in Deutschland eine ganz tolle Unternehmen und ich glaube, wir haben wirklich mehr Lösungen als Probleme.

00:59:31: Wir müssen wirklich nur mal hingucken.

00:59:33: uns können dann auch sehen dass sich hier wirklich etwas bewegt.

00:59:37: Ich freue mich, wenn ihr meinen Podcast natürlich abonniert oder sogar weiter empfehlt.

00:59:42: Und wie immer könnt ihr mir Feedback geben bis zur nächsten Folge mit Gewinn, Mit Sinn und weiteren spannenden Gästen.

00:59:48: Habt ihr schon verraten, mit wem es weitergeht?

00:59:50: Ganz herzlichen Dank an dich liebe Xenia für dieses wirklich großartige und inspirierende Gespräch!

00:59:56: Danke dir Jürgen.

00:59:57: Dann bis bald!

01:00:04: Abonniere den Podcast und du findest immer wieder den Weg zu deinem Wertekompass.

01:00:09: Gewinn mit Sinn!

01:00:11: Von und mit Jürgen Schöntauf.

01:00:14: Erfolg ist eine Frage der Werte.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.