Henning Rook: Mehrweg statt Wegwerf: Wie memo seit 35 Jahren Versandhandel neu denkt

Shownotes

Mein Gast ist Henning Rook, Vorstandsmitglied der memo AG. Das Unternehmen hat vor 35 Jahren mit Recyclingpapier und umweltverträglichem Bürobedarf angefangen und bietet heute rund 25.000 Artikel für Gewerbe und Privatpersonen an, von Lebensmitteln über Textilien bis hin zu Möbeln.

Henning erzählt, wie sich das Bestellverhalten und die Warenkörbe durch Fridays for Future, den Corona-Boom und die aktuellen Polykrisen verändert haben und warum die memo AG bewusst auf Qualität, lange Garantien und faire Preise setzt, statt beim Preiskampf nach unten mitzumachen.

Wir sprechen darüber, wie nachhaltige Logistik in der Praxis aussieht: von der grünen Memo-Box aus Recyclingkunststoff, die 38 Umläufe benötigt, um sich zu rechnen, und die teilweise bereits über 250 mal unterwegs waren, über Fahrradlogistik in deutschen Großstädten bis hin zu einer Retourenquote im Textilbereich von unter 15 Prozent. Bei memo werden 98 Prozent der Retouren wieder verkauft. B-Ware ist im Shop sichtbar gekennzeichnet. Ein Erfolgsrezept, während andere Versandhändler durch den reinen Blick auf die Prozesskosten in einer Sackgasse landen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist KI im Versandhandel. Henning beschreibt, wie memo intelligente Produktempfehlungen und Filter nutzt, ohne in manipulative Kaufanreize abzurutschen, und wie ein gemeinsames Projekt mit der Universität Würzburg dabei hilft, Bedarfsprognosen zu verbessern, um Überproduktion, Transportwege und Entsorgung zu reduzieren. Wir sprechen darüber, wo Effizienz endet und Suffizienz beginnt, und warum Technologien bei memo „nicht um jeden Preis“ eingesetzt werden.

Es geht aber auch um Unternehmenskultur und Sinn: das „Team Grün“, das soziale Aktionen wie Einsätze bei der Kindertafel organisiert, das Jubiläumsprojekt „Sechs gute Taten für eine bessere Welt“ und Hennings persönliches „Warum“ als Familienvater. Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie man im Onlinehandel Geld verdient, ohne die eigenen Werte über Bord zu werfen.

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Ich freue mich ebenfalls über Vernetzungsanfragen: https://www.linkedin.com/in/juergen-schoentauf/

Schreibt mir gerne ein Feedback zu der Folge an juergen@sinnstifter-kultur.de

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Transkript anzeigen

00:00:00: Ein Klick, ein Paket, ein gutes Gefühl.

00:00:03: So soll Online-Shoppen funktionieren!

00:00:05: In Deutschland gehen wir dafür inzwischen über dreiundachtzig Milliarden Euro im Jahr aus Tendenz wieder steigend nach der Corona Sonderkonjunktur weil da ist es so richtig mal hoch gegangen.

00:00:16: die ökologische Rechnung Zahlen allerdings andere, letztendlich vielleicht wie alle.

00:00:21: Textilabfall in der Größenordnung von zwei neunzig Millionen Tonnen pro Jahr weltweit rücksende Quoten von rund einem Drittel im Modebereich und ein CO² Fußabdruck, der sogar die Emissionen von Luftfahrt und Schifffahrt übertrifft.

00:00:34: Ultrafast-Fashiongiganten wie Shein stehen sinnbildlich dafür.

00:00:39: Näher als zu zweit in einem Jahr hohe Einsatz von Luftfrachen, Chemikalien in den Produkten, die nicht nur Greenpeace als gesundheitsgefährdend einstuft.

00:00:50: Doch heute interessiert mich mal die Gegenbewegung – was passiert wenn ein Versandhändler Nachhaltigkeit zum Kern seines Geschäftsmodells macht?

00:00:58: Nicht nur im Sortiment sondern in Logistik, Mitarbeiterkultur und Berichterstattung!

00:01:02: Und das bereits seit fünfund dreißig Jahren.

00:01:06: Wohin soll's

00:01:06: gehen?!

00:01:07: Leitbild entwickeln, Werteschärfen, Visionen aufzeigen.

00:01:11: Privater und unternehmerischer Erfolg ist eine Frage der Werte.

00:01:16: Nachhaltigkeitsarbeiterinnen oder gesellschaftliche Fahre?

00:01:21: Stelle deinen Kompass neu ein!

00:01:24: Ideen gibt's jetzt im Podcast Gewinn mit Sinn von und mit Jürgen Schöntauf.

00:01:31: Erfolg isst eine Frage Der Werte.

00:01:34: Darüber spreche ich mit meinem heutigen Gast.

00:01:37: Tanning Rugh ist Vorstandsmitglied bei der MEMO AG, deren Ziel es ist verantwortungsvollen Konsum für alle zu ermöglichen.

00:01:45: Mein Name ist Jürgen Schöthoff und ich begrüße euch wieder ganz herzlich zum meinen Podcast Gewinn mit Sinn!

00:01:50: Und jetzt ein ganz besonderes herzliches Willkommen an mein heutigen Gas, Tanning-Rugh.

00:01:55: Vielen Dank.

00:01:56: Ich freue mich da zu sein und bin gespannt auf unsere gemeinsame Zeit.

00:02:01: Ja, fangen wir direkt an Henning.

00:02:03: Wenn du so auf die letzten fünf bis zehn Jahre zurückblickst?

00:02:06: Wie haben sich denn so Bestellverhalten, Warnkörbe eurer Kundinnen und Kunden verändert?

00:02:11: gerade im Vergleich zu den starken Corona-Jahren und der eher seitlichen Entwicklung danach also von zwei tausend neunzehn auf zweitausend zwanzig gab es ja einen enormen Schub nach oben.

00:02:22: Zwei tausendeinzwanzig da nochmal und danach war das eigentlich eher eine Seitwärtsentwicklung.

00:02:27: jetzt geht es ja grade mal so langsam wieder dass die steigen.

00:02:32: Wie sieht das bei euch da aus?

00:02:34: Genau, also für uns war im Jahr sehr spannend, weil wir natürlich auch in der Gesellschaft eine enorme Veränderung wahrgenommen haben.

00:02:44: Getrieben auch vor allem durch Fridays for Future waren natürlich Themen der Nachhaltigkeit des verantwortungsvollen Konsums total angesagt und auf den Vormarsch.

00:02:56: Und das haben wir natürlich auch gespürt in Zwanzig Neunzehn, dass wir einfach deutlich mehr Sichtbarkeit gewonnen haben, dass die Menschen deutlich bewusster konsumiert haben.

00:03:06: Das hat sich bei uns total ausgewirkt.

00:03:08: mit zwanzig Zwanzig und einzwanzig dann durch die Corona Pandemie hat natürlich das Thema Versandhandel oder Online Bestellen enorm zugelegt und zugenommen haben wir auch gemerkt, es heißt bei uns intern immer so schön der Toilettenpapier Effekt.

00:03:25: Weil wir einfach in dieser Zeit enorm viel einzelne Packungen Toilette Papier versendet haben.

00:03:30: ob das jetzt sinnvoll ist oder nicht sei mal dahingestellt.

00:03:33: aber natürlich waren da auch viele Kunden dabei die nicht unbedingt nachhaltig konsumieren wollten sondern vor allem Produkte bezogen haben die in der Corona-Zeit gebraucht wurden wie Toilettenpapier des Infektionsmittel, unähnliches Masken.

00:03:49: Das sei auch noch erwähnt.

00:03:50: genau das haben wir natürlich in ein zwanzig und zweinzwanzig total gemerkt.

00:03:54: auch dass der E-Commerce grundsätzlich einen ziemlichen Boom erlebt hat.

00:03:59: bei uns ist es immer so ein bisschen zweischneidig muss ich dazu sagen weil wir ein sehr breites Vertriebskonzept haben.

00:04:06: also wir bedienen als Memo in unserem Versandhandelsstruktur nicht nur den privaten Endverbraucher, sondern wir bedienen auch den gewerblichen Endverbrocher.

00:04:17: Wir haben ein großes Portfolio von circa dreieinhalb Tausend Artikeln an Werbeartikeln.

00:04:21: das heißt man kann bei uns auch Taschen und Stifte individualisieren lassen.

00:04:26: Wir sind auch im Biofachhandel vertreten mit unseren Produkten Und das hat man dann auch gemerkt, gerade in dieser Corona-Zeit.

00:04:34: natürlich ging der private Konsum hoch.

00:04:36: Auch gewerbliche Endverbraucher haben mehr bei uns bezogen weil sie eben auch weniger stationär eingekauft haben.

00:04:42: Gleichzeitig war es natürlich für die Branche der Werbeartikel und der Merchandise in Produkte schwierig in dieser Zeit, weil ganz viele Veranstaltungen weggebrochen sind.

00:04:52: Die Produkte wurden einfach deutlich weniger gefragt.

00:04:55: Das ist so ein bisschen fluch und singt zugleich bei uns, beim MEMO.

00:04:58: Wir können damit die Gegenseitigen oder die verschiedenen Vertriebskanäle ein bisschen auffangen.

00:05:03: Und so war es auch in dieser Phase natürlich nach Corona Und mit Eintreten der weiteren Polikrisen und Inflationsthemen, die dann aufkamen hat sich das schon auch bemerkbar gemacht in den verschiedenen Konsumbereichen.

00:05:18: Dass private Konsum ein bisschen zurückgefahren ist.

00:05:22: im gewerblichen Umfeld merkt man auch dass Budgets eingespart werden.

00:05:26: direkt nach dem Jahr ein, einundzwanzig und zwanzig ging es dafür wieder im werbeartige Bereich ziemlich hoch.

00:05:32: Weil man doch das Gefühl hatte dass so Veranstaltung und so des Zusammensein- und Zusammenkünfte total angezogen haben und scheinbar auch ja so einen Auffohleffekt da war.

00:05:44: Und das haben wir natürlich auch gemerkt.

00:05:46: Im Moment ist es wirklich so, dass wir quasi schauen wie wir mit diesen ganzen Polykrisen umgehen können und müssen.

00:05:53: Wir hatten das ist auch bei uns so, Aufgrund von Inflation und Engpässen in Rohstoffen, in Energie etc.

00:06:03: da wirklich auch häufig an den Preisen arbeiten müssen.

00:06:07: das haben wir so jetzt in den letzten drei Jahren vor allem gemerkt dass wir viele Preisanpassungen, Veränderung verarbeiten müssen.

00:06:15: Das war früher immer ein einfaches Geschäft für uns.

00:06:18: so bis zwanzig achtzehn, neunzehn haben wir einen Preis pro Jahr bekommen und konnten den auch sozusagen ein ganzes Jahr durchgeben.

00:06:26: das hat sich total geändert.

00:06:27: Wir hatten dann ich glaube in dreinzwanzigvierundzwanzich wars wo wir ein Preis bis zu fünf mal pro Jahr anpassen mussten.

00:06:34: Auch gerade im gewerblichen Umfeld ist es total ungewöhnlich Und das merken wir schon dass dadurch aufwände total nach oben gegangen sind und so diese Volatilität, die die Unruhe am Markt sich da wirklich auch bemerkbar macht.

00:06:50: Genau du hast das jetzt gerade schon angesprochen mit den versen Warenkörpen, Das Studienzeichen ja auch gerade, dass sich so Wachstum im E-Commerce heute vor allem über höhere Warenkörpe und neue Sortimenten entwickeln.

00:07:04: Und da viel mehr passiert aber gar nicht mehr unbedingt zu über neue Käuferinnen und Käufern spürte das bei MEMO auch.

00:07:11: oder was heißt es für eure Sortimentsstrategie?

00:07:15: Genau, also wir sind relativ breit aufgestellt in unserem Sortiment.

00:07:19: Wir haben circa fünfundzwanzigtausend Artikel im Sortiment, ca.

00:07:23: dreizehntausende davon wirklich auch lagern bei uns in der Kommissionierung der Resten sozusagen auftragsbezogene Artikel oder Artikel Im Dropshipping Verfahren.

00:07:35: für uns ist es so dass wir aus dem klassischen Bürobedarf kommen, das heißt so die Sortimente Papierbüro Schreibwaren.

00:07:42: Das sind auch noch unsere Basis-Sortimente und ich sage mal die sich an so ein Basisumsatz.

00:07:47: gleichzeitig merken wir auch dass dort eher eine Rückläufigkeit erkennbar ist weil eben weniger Papier gebraucht wird.

00:07:55: es wird mehr digitalisiert in den Unternehmen.

00:07:57: auch Folgeprodukte wie einen Drucker einer Tintenpatrone einen Toner oder Ordner werden dadurch natürlich weniger nachgefragt.

00:08:04: Das hat sich insofern gewandelt, gerade im Bitubi-Umfeld dass wir auch schon früh begonnen haben.

00:08:10: Im Bereich Hygiene und Reinigung und Lebensmittel Produkte anzubieten.

00:08:15: mit denen war auch so diesen täglichen Verbrauch auffangen.

00:08:18: gerade in Unternehmen das heißt bei uns wird nicht nur das Kopierpapier bezogen sondern dazu auch noch des Toilettenpapiers der Kaffee die Milch und der Zucker und so gehen wir quasi auch mit unserem Sortimentansatz ran sowohl im Gewerblichen als auch im privaten Umfeld So ein Raum Gedanken haben und sagen okay irgendwie wollen wir mit Memo in jedem Raum, in den Unternehmen aber auch im privaten Umfeld sichtbar sein.

00:08:42: Das heißt wenn ich in die Tee Küche gehe oder in die Cafeteria dann steht da im besten Falle die Memo-Küchenrolle Seife, die Memo-Bürste liegt dann noch und der Memo Schwamm.

00:08:54: Wenn ich einen Raum weitergehe in den Kopierraum, dann liegt da noch das Memo Kopierpapier vielleicht noch ein paar Ordneretiketten, die mit Memo gebranded sind.

00:09:02: Dann gehe ich weiter an den Arbeitsplatz.

00:09:05: Das steht dann vielleicht von der Memo Taschentücherbox, die Memo Ordner und ähnliches.

00:09:09: Und so gehen wir quasi in so ein Raumkonzept dran.

00:09:12: schauen wo können wir mit unserer Memo Eigenmarke auch wirklich einen Highlight setzen?

00:09:17: Wo haben wir ergänzende sinnvolle Marken und das merken wir schon dass vor allem so des Thema Verbrauchs Materialien total angezogen hat.

00:09:26: also viele Mezin eben auch Produkte Hygiene und Reinigung über uns als Versandhandel.

00:09:32: Gleichzeitig merken wir auch im Umfeld der Investitionsgüter, dass es im Moment ein schwieriges Umfeld ist.

00:09:41: kommt zwei Dinge dazu für uns als Memo.

00:09:43: Wir verkaufen natürlich Stühle, Tische und Möbel beispielsweise die wirklich hochwertig sind.

00:09:50: jetzt ist es da nicht so dass man die alle paar Jahre austauschen muss.

00:09:53: gleichzeitig bieten wir auch lange Garantien an.

00:09:56: da gibt's im Schwäbischen ein ganz lustiges Sprichwort was lang hält bringt kein Geld.

00:10:02: Also merken wir natürlich in diesem Investitionsgüterbereich auch.

00:10:07: Und gleichzeitig finde ich da wichtig, das immer wieder hervorzuheben welche Garantiezeit man anbietet dass die Massivholzplatte natürlich immer weiter genutzt werden kann.

00:10:18: Man musste immer mal einölen und so.

00:10:20: aber das merken wird es deinem Investitions-Güter Bereich das ein bisschen zurückgeht.

00:10:24: Das heißt Verbrauch funktioniert weiterhin gut.

00:10:28: Kann man gut ergänzen mit anderen Produkten im im Bereich Hygienereinigung Lebensmittel, im Investitionsgüterbereich ist es eher stagnieren.

00:10:37: Aber wir haben das ja wirklich mittlerweile kräftig ausgebaut und ich habe mal so in die Handelsstatistiken reingeguckt.

00:10:43: beim Onlinehandel ist er tatsächlich so dass der Büromittelbedarf eigentlich der am schwächsten wachsende Bereich ist also ohnehin was die Menge an Umsatz angeht der niedrigste Bereich immer der ganz unten irgendwo bümpelt.

00:10:57: also das ist ja das womit ihr eigentlich mal angefangen habt.

00:11:00: Aber klar, durch die Digitalisierung hat sich da viel getan.

00:11:04: Und mit der Weile seid ihr ja so richtig gut aufgestellt.

00:11:07: bei Kleidung Lebensmittel haben wir gerade schon gesagt Garten Werkstatt Freizeitartikel und auch bei den Möbeln kriegt man aber euch nicht nur die Büromöbel sondern auch Kindermöbel also für Kinderzimmer alles mögliche ne?

00:11:21: Also es ist ja weit über das womit er gestartet sei hinaus So irgendwie so nach und nach ergeben.

00:11:28: oder war das dann immer eine strategische Entscheidung zu sagen, okay jetzt die Artikel laufen gerade nicht mehr so gut.

00:11:34: Jetzt gucken wir mal in welche Richtung wir uns das erweitern können?

00:11:37: Oder war das auch ne Kundennachfrage?

00:11:39: womöglich dass sie gesagt haben warum gibt es denn das bei euch nicht

00:11:42: genau wissen klassisch vor fünf und dreißig jahren gestartet mit dem thema btb Das heißt eigentlich Produkte für den Büro Alltag anzubieten

00:11:52: kenne ich habe.

00:11:56: Ja, genau.

00:11:57: Super!

00:11:58: Und das sind auch häufig noch die Kunden von heute.

00:12:01: Genau, vielen Dank dafür.

00:12:03: erstmal und... So ist es gestartet.

00:12:06: Und dann kam irgendwann der Bereich Werbeartikel dazu, weil man eben gesehen hat okay gerade im Werbe-Artikel umfällt wird das Thema Nachhaltigkeit total untergeordnet und da sehen wir einen Markt und bieten auch seitdem wirklich auch unseren Kriterien entsprechend Werbe Artikel an was auch total gut angenommen wird.

00:12:24: und Mitte der zehn Jahre wurde dann auch die Entscheidung getroffen, weil wir schon immer wieder auch Privatkunden hatten, die bei uns bezogen haben.

00:12:32: Wir hatten früher nur online Shop, da gab es einfach einen Proto-Nettoschalter.

00:12:36: Das heißt im gewerblichen Umfeld war ich in meinem Nettobereich dann habe ich den umgestellt auf Proto und konnte eben als Privatkunde genauso konsumieren.

00:12:44: das haben wir genau so mit unseren Jahreskatalogen gemacht.

00:12:47: die haben wir einmal aufgesetzt als Nettokatalog, dann wurden quasi einfach Proto Preise dran gepackt und genauso dem Privat Kunden zukommen lassen.

00:12:55: Mitte der zehn Jahre zu zwei tausend fünfzehn sechzehn haben wir dann gesagt okay wir wollen den Privat Kunden Gezielte angehen haben damals die Memo live.de ins Leben gerufen und damit ein Herkgehend auch das Sortiment angepasst, d.h.

00:13:10: dort sind auf einem Schlag auch Sortimente entwickelt worden im Bereich Schlafen, im Bereich der Textilien in dem Bereich der Haushaltswaren des Bereichs Garten beispielsweise und wurde dadurch ausgeweitet.

00:13:26: Und das war dann damals sozusagen der Sortiments Fokus, dass man schaut das wir als Memo wo wir doch den verantwortungsvollen Konsum ermöglichen wollen auch strategisch so vorgehen.

00:13:38: Dass wir für alle Lebenssituation und Lebenslagen eine nachhaltige Alternative anbieten.

00:13:44: Und so sind wir damals auch angegangen.

00:13:46: schon hat sich das Sortiment auch entwickelt seitdem.

00:13:49: Es werden immer wieder Anpassungen vorgenommen.

00:13:51: Wir haben einmal im Jahr bei uns auch Strategietage, wo wir genau definieren welche Fokusgruppen wir in der kommenden Zeit angehen möchten oder im kommenden Jahr und darauf auch immer gezielt unser Sortiment anpassen.

00:14:04: Und das führt dann dazu dass in dem Bereich Sortiments Konsolidierung stattfindet Wo wir sagen okay im Bereich Papierbüro schreibt waren bieten wir ein gutes Basisortiment an dafür entwickeln wie andere Sortimente anders weiter.

00:14:17: gerade im Lebensmittel Umfeld hat man das in den letzten Jahren gemerkt, da ist einfach eine enorme Nachfrage und so hat sich der Bereich ein bisschen ausgeweitet.

00:14:26: Und man muss aber auch dazu sagen dass wir häufig auch im Kundenportfolio wie Tobi-Kunden haben die sehr privat Afin einkaufen.

00:14:35: Das sind Kleinstgewehrbetreibende, die dann häufig auch über ihre Unternehmen des Textil kaufen oder andere eher Privatkunden afines Sortimente.

00:14:45: Jetzt stimmt es also, seit deinem Jahrhundert auf den Markt mit umweltverträglichen Bürobedarf.

00:14:51: Ich habe es gerade gesagt, ich habe mich in dem Jahrhundnacht hier selbstständig gemacht und habe dann auch relativ schnell tatsächlich Memo entdeckt was gar nicht mehr West mir damals mal gegeben hat weil so die Klassiker waren ja damals ... ich glaube sie gibt's gar nicht, mannen Schäfer-Shop und solche Sachen.

00:15:05: das waren glaube ich die ganz Großen, ne?

00:15:07: Die gibt's noch, ja!

00:15:08: Ja,

00:15:09: die gibt's doch gut.

00:15:10: Bei mir nicht.

00:15:13: Aber tatsächlich, wenn ich mich so zurück erinnere an die Zeit war ja Nachhaltigkeit damals noch gar nicht so ein riesen Thema und es ist auch erst jetzt seit ein paar Jahren das manche Unternehmen endlich dieses Thema Nachhaltigkeit entdecken.

00:15:27: Ist das so die Idee gewesen?

00:15:29: Ja, das ist eine tolle Nische und daraus kann man tragfähiges Geschäftsmodell entwickeln.

00:15:34: War das auch so ein bisschen, vielleicht blauäugig von dem Gründer?

00:15:38: Du weißt ja damals noch nicht dabei.

00:15:39: Du bist glaube ich seit Jahrzehntausenddreizehn im Unternehmen und seit zwei Jahren elf jetzt in Vorstand.

00:15:44: Ja, zweitausendundzwanzig im Vorstand, also... Ich finde da gehört ja auch in so einer Zeit wie damals so Mut dazu das zu machen.

00:15:52: Was hat es auch so mit Memo, also mit dem Mitarbeitenden von Memo gemacht?

00:15:57: Dass man sich da mit dieser Haltung jetzt seit thirty-fünf Jahren auf den Markt bewährt finde ich ja schon sehr beeindruckend

00:16:06: absolut.

00:16:07: Gleichzeitig muss man schon auch sehen, dass viele Unternehmen also es gab ja eine Umweltbewegung in dieser Zeit.

00:16:13: Wir haben Parteien die aufkamen in dieserzeit mit den stündigen Gedanken und viele Unternehmen auch in unserem Umfeld blicken jetzt so auf ihre vierzig Jahre zurück.

00:16:23: Das sind viele das sind Unternehmen im Bereich der Hygiene und Reinigung.

00:16:27: Das ist in anderen Bereichen wirklich Unternehmen, mit denen wir auch schon seitdem zusammenarbeiten.

00:16:33: Grundgedanke damals oder die Vision war eben schon damals zu sagen, wir wollen die Welt ein Stückchen besser machen mit damals ausgehend von Umweltschutzpapier und zu sagen okay es gibt Alternativen zum glaschesischen Frischwasser Papier.

00:16:47: Und das wollen wir anbieten Und dadurch unseren Impact erreichen.

00:16:51: und damals so aus dieser Umwelt Bewegung heraus haben sich viele Unternehmen die Gründe, die auch heute noch existieren.

00:16:57: Und so eben auch Memo zu sagen schon damals wir wollen Wir wollen unserem Beitrag leisten und das natürlich eine Vision damals gewesen und die trägt aber auch weiterhin.

00:17:07: Das ist für mich als einer der vor drei zehn Jahren dazu kam diesen Geist spürt man noch und würde man damals.

00:17:14: Und es ist natürlich total sinnstiftend, was wir hier auch tun und einen Sinn in der Arbeit zu sehen.

00:17:20: Und in dem, was man täglich schafft.

00:17:23: Ich finde das ist auch das, was ein täglich antreibt.

00:17:26: Für mich als Familienvater ist es eh noch mal ein zusätzlicher Ansporn die Kinder zu Hause zu sehen und immer wieder nach Hause zu kommen und zu wissen okay wofür tut man das?

00:17:35: Es geht darum quasi die Erde auch zukünftig zu erhalten und eine gute Basis für alle nachfolgenden Generationen zu binden.

00:17:43: Das ist was, wo wir glaube ich gerade als Gesellschaft so ein bisschen einen Schritt zurückgehen.

00:17:48: Das ist wirklich schade natürlich auch verständlich weil irgendwie andere Themen grad aufgrund der ganzen Polykrisen hervorkommen.

00:17:56: Gleichzeitig ist das Thema nachhaltig Wirtschaft eine Basis die wir für die Zukunft benötigen.

00:18:02: von daher wäre es schön wenn wir da wieder sozusagen zurückkommen und das auch wieder mehr in die Köpfe bringen.

00:18:08: Verantwortungsvoller Konsum wirklich wichtig auch für die zukünftige Gestaltung.

00:18:12: Aber jetzt muss ich trotzdem natürlich mal den Finger in die Wunde legen.

00:18:16: Versandhandel gilt ja per se nicht als so besonders klimafreundlich durch Verpackungen, Transportwege und dann natürlich vor allen Dingen Retouren.

00:18:26: und gerade weil auch der Versandtandel in den letzten fünf sechs Jahren extrem gebohmt hat Gerade auch im Modebereich Fast Fashion ist ja das so richtig in Verruf gekommen, weil da gibt es ja teilweise so dreißig Prozent rucksende Quoten was natürlich nicht gerade umweltfreundlich ist.

00:18:44: Und da ist natürlich auch eine gigantische CO-Emmission mit verbunden.

00:18:49: Wo liegt denn da bei euch der größte Hebel?

00:18:52: In eurer Logistik und ihr habt glaube ich die Memo Box entwickelt aber das spart natürlich Verpackung, aber die muss natürlich auch hin hergeschickt werden.

00:19:01: oder ist es so, dass auch in euren Bereich weil die Kunden generell nachhaltiger vielleicht unterwegs sind gar nicht so viele Retouren unterwegs sind.

00:19:10: Wie sieht das bei euch aus?

00:19:12: Also es ist wirklich bei uns so ,dass wir vor einigen Jahren die Memobox ins Leben gerufen haben.

00:19:20: Das war ein System der deutschen Post.

00:19:22: Das waren früher diese gelben Postboxen.

00:19:24: Aber

00:19:25: ich erinnere mich.

00:19:27: Die deutsche Post hatte das eingestellt damals Und dann hat unser damaliger Vorstand und Leiter der Logistik Frank Schmeling die Idee gehabt und gesagt, okay wenn es die deutsche Post nicht schafft, dann schaffen wir das.

00:19:39: Und hat diesen kompletten Bestand übernommen der deutschen Post und hat gesagt Wir kriegen das selbst hin daraus ein Mehrweg versandtes Hemd zu initiieren.

00:19:49: Gesehen, ihr habt ja schon two-neunzeh, also Memo hat ja schon neunzehnzehnzweiundundzig ohnehin ein eigenes Rücknahmesystem.

00:19:55: Die Wertstoffbox entwickelt das frei auch schon ganz guter Zeit voraus.

00:20:00: Absolut genau und dafür wird heute auch noch die Memobox genutzt.

00:20:04: Also total wichtiger Hinweis.

00:20:06: Die Memobocks gibt es eben in der grünen Farbe jetzt aus seit den zehn Jahren.

00:20:10: wir haben sie dann nochmal angepasst aus Recyclingkunststoff Und im Vergleich zum Versandkarton, zum klassischen Versand-Karton ist sie auch nach dem achtunddreißigsten Umlauf sozusagen Pari und wir haben mittlerweile Boxen.

00:20:23: die haben über zweihundertfünfzig Umläufe hinter sich.

00:20:26: Das ist wirklich beachtlich und wird auch sehr gut angenommen.

00:20:28: Wir machen circa dreinbar zwanzig Prozent aller Memo-Box-Fegen Sendungen auch mit der Memobox.

00:20:34: Im Idealfall ist es so dass die Memobocks.

00:20:38: Also ein Kunde wählt die Memo Box im Checkout, bekommt da sein Kopierpapier seine Tüte Chips und vielleicht noch den Kaffee dazu.

00:20:46: Und bekommt die zugestellt, hat in der letzten Bestellung vielleicht einen Toner gehabt.

00:20:50: Der ist jetzt leer und nutzt dann die Memobox in der Riture für den Toner, den leeren, den wir dann wieder in den Kreislauf zurückbringen oder für leere Kanister oder andere Dinge.

00:20:59: also das ist das mehr des Wertstoffsystemen was wir hier zusätzlich anbieten wo wir sagen okay wir haben die passenden Dienstleiste im Hintergrund wo wir unsere die zurückgesandte Ware auch wieder unter bekommen.

00:21:12: Und das ist auch unser täglicher Antrieb, nicht nur wie können wir Logistik besser gestalten sondern wie können Wir auch Rituren verbessern oder vermeiden.

00:21:20: und da haben wir auch in den letzten Jahren wirklich einiges erreicht.

00:21:24: Wir haben eine sehr eng getaktete Retouren-Analyse wo wir wirklich grauschauen Wo gibt es Probleme im Versand?

00:21:31: Wo müssen wir Dinge anpassen?

00:21:33: Wir hatten das zum Beispiel im Bereich der Milch, wo wir dann extra einen Versandkarton für das Thema Milch entwickelt haben und dadurch total die Riturn sozusagen reduzieren konnten.

00:21:43: Wir haben das im Bereich Textil, was du ja auch angesprochen hattest vor circa zehn Jahren initiiert dass wir für alle Textile in größeren Tabellen anbieten.

00:21:53: d.h.

00:21:54: durch ein gutes Vermessen seines eigenen Körpers kann man hier schon wirklich einschränken und von daher sind wir auch im Bereich textil deutlich weg von den üblichen Rituren.

00:22:05: Also du hattest eben angesprochen, circa dreißig Prozent.

00:22:08: wir sind unter fünfzehn Prozent in der Riture und bei uns kommen noch dazu die Riturnen, die wir zurückbekommen werden geprüft und auch wieder ins genau in den Verkauf gebracht.

00:22:19: Von daher haben wir achtundneinzig Prozent aller Riturren bringen wir auch wieder aktiv in den verkauf.

00:22:26: Als Beispiel, wenn wir dann Rituren haben von Kopierpapier.

00:22:30: Wenn ein Ries irgendwie aufgebrochen ist oder einen Ordner der eine Delle hat oder ähnliches, dann bringen wir die Ware auch wieder als B-Ware in den Shop.

00:22:39: Das heißt auch da schauen wir dass wir so wenig wie möglich entsorgen müssen sondern alles so gut wie es geht wieder in den Sand bringen und dadurch können wir unsere grundsätzliche Riturquote total nach unten bringen genauso sozusagen unseren Entsorgungswert ziemlich nach unten bringen.

00:22:59: Ja, das ist ja immer so mit den Verruf gekommen, dass irgendwann mal rauskamen, dass die ganzen Retouren alle weggeschmissen werden.

00:23:05: Das ist dann ein Wahnsinnsmüll noch oben drauf?

00:23:08: Absolut!

00:23:09: Am Ende Amazon guckt auf Prozesskosten an der Stelle.

00:23:13: wir gucken auch sozusagen den Nachhaltigsten Ansatz.

00:23:17: Man macht ja noch was anderes, das ja auch bei den Transportwegen nachhaltig ist.

00:23:21: Er setzt in immer mehr Städten auf Zustellung per E-Last.

00:23:25: Das ist natürlich einfach die Frage, wie groß es mittlerweile so der Anteil an den Lieferungen und welche Resonanz bekommt ihr denn davon Kundenseite?

00:23:32: Weil das Lastenrad ist ja ein Feindbild auch.

00:23:34: Dass er eher links grün versifft bis vogue.

00:23:37: Und dann kommt da vom Memo einer mit Lastenrat.

00:23:40: Wie kommt das an?

00:23:41: Also Lastenraht ... Die Lastenräder haben auch wirklich einen Boom erlebt.

00:23:45: Zweiab zwanzig, sechzehn, siebzehn gab's immer mehr Kleinst Unternehmen, die in den großen Städten die Zustellung per Lastenfahrrad angeboten haben häufig im Zusammenarbeit mit den Ökokisten.

00:23:58: Das heißt die Auslieferung von Obst und Gemüse mit den ökokisten.

00:24:03: Wir haben das dann relativ früh erkannt im unser Logistikleiter und Vorstand zu sagen, wir bieten das auch an.

00:24:10: In gezielten Städten haben damals unser System relativ gut aufgebaut um flexibel die Dienstleiste anbinden zu können bei uns und haben damals gestartet mit Berlin.

00:24:21: Das heißt im inneren S-Bahnring von Berlin wurde dann die Ware wirklich nur noch per Fahrrad zugestellt oder per Lastenrat zugestellt.

00:24:29: Die Vorteile waren da natürlich auch Einsparung der CO-Zweihemission auf der einen Seite, auf der anderen Seite auch deutlich Wege optimiertere Herangehensweise weil eben die Lastenfahrräder durch Parks und entgegen der Einbahnstraßen fahren durften und können und es verbessert sozusagen die Wege deutlich.

00:24:49: Na ja

00:24:49: und wer denn Berliner Verkehr kennt weiß dass das wahrscheinlich auch durchaus Schwindigkeitsvorteil ist, oder?

00:24:55: Absolut.

00:24:56: Ja genau!

00:24:56: Da könnte man jetzt wieder über den Ausbau der Fahrradwege streiten an dieser Stelle.

00:25:01: Aber das klammern wir mal besser aus.

00:25:04: Wir haben dann immer mehr Städte angebunden, wobei man mittlerweile auch sagen muss dass auch die Cap-Dienstleister also die Dienstleister wie DHL und diese alle heißen wirklich auch nachgebessert haben.

00:25:15: Und vor allem geht es da an der Stelle auch immer um die Emission auf den letzten Meilen und durch eine deutlich ausgebaute Zustellung mit E-Autos oder mit E Logistik stellt man doch eine Verbesserung fest nicht mehr nur so, dass das Fahrrad besser ist als sozusagen die Zustellung per E-Fahrzeug.

00:25:36: Gleichzeitig muss man auch feststellen, dass es immer mehr Fahrradlogistiker gibt, die ihr Geschäft wieder zurückfahren und in Teilen aufgeben.

00:25:43: Also wir gucken, dass wir da weiter in die Fahne hochhalten und passende Dienstleister finden weil wir es immer noch ein spannendes Konzept finden.

00:25:50: Wir haben in Teilens Kunden beispielsweise in Berlin, die sagen okay wenn ihr keine Fahrradzustellung mehr anbieten könnt dann beziehen wir auch nicht mehr bei euch.

00:25:59: Also da gibt es auch wirklich Hardliner an der Stelle die darauf großen Wert legen.

00:26:04: Ich glaube wichtig ist auch im Bereich Logistik dass man immer einen guten Mix anbietet und einen nachhaltigen Mix auch in den Dienstleistungen.

00:26:13: Habt ihr, also da hast du ja generell das Gefühl dass die Menschen heute wirklich häufiger nach so Themen wie Nachhaltigkeit, so faire Retourbedingungen Transparenz vor allen Dingen auf Verlässlichkeit fragen oder bleibt am Ende doch immer noch der Preis und dominierendes Kriterium einer meiner ehemaligen Gäste Dr.

00:26:31: Richard Lucht von Thermondo meinte mal am Ende fällt die Entscheidung immer so zwischen Daumen und Zeigefinger.

00:26:39: Allerdings ging es da um Wärmepumpen, die sind vielleicht nochmal etwas größer in der Ordnung aber wie nimmt ihr das wahr?

00:26:46: Also wird das gotiert von den Menschen?

00:26:50: Das ändert sich würde ich sagen alle paar Jahre wenn ich ehrlich bin.

00:26:55: wir hatten eine Zeit wo Das heißt, wer verfügbar war.

00:27:08: hatte an der Stelle gewonnen, jetzt durch Auftreten der Inflationsthemen und doch mehr schauen auf den eigenen Geldbeutel oder auch auf die eigenen Budgets gerade im Bitubi-Umfeld.

00:27:20: Oder wo wir auch viele öffentliche Einrichtungen haben, die natürlich, wo die Haushalte auch nicht üppig bestückt sind wird im Moment deutlich mehr auf dem Preis geachtet.

00:27:30: Das heißt da müssen wir schauen an dieser Stelle wie können wir unter nachhaltigen Produkten wirklich zu einem attraktiven und wehrenden Preis anbieten.

00:27:38: Das machen wir seit Anbeginn, das heißt bei uns zahlt man jetzt nicht keine Mondpreise und man muss meiner Meinung nach auch immer so ein bisschen die Lebenszyklus kosten.

00:27:48: damit reinrechnen also einen Büro drehstuhl beispielsweise der super super lange hält und natürlich von der Investition her ein bisschen höher ist.

00:27:57: gleichzeitig muss ich nicht alle paar Jahre da neu beschaffen Meiner Meinung nach ein bisschen mehr hingehen oder ran gehen, auch auf Lebenszykluskosten zu achten an der Stelle.

00:28:09: Aber natürlich ist der Preis super entscheidend momentan!

00:28:12: Aber ihr habt natürlich auch die ganze Menge auf dem ihr aufbauen könnt, ne?

00:28:16: Ihr erfüllt dich seit im Jahr zwei tausend drei schon regelmäßig Nachhaltigkeitsberichte und ihr wurde vielfach ausgezeichnet, jetzt erst wieder der deutsche Nachhaltigkeitspreis bis hin zu Reporting Awards und alles Mögliche.

00:28:28: Wo seht oder wo würdest du denn den größten Wert dieser Auszeichnung sehen ist?

00:28:34: Sowas wirkt ja auch oft sehr stark nach innen als Bestätigung dafür dass man auf dem richtigen Weg ist.

00:28:39: oder ist das auch ein starkes Signal nach außen für die Kunden, dass ihr das eben wirklich lebt und nicht nur behauptet?

00:28:48: also Generell Auszeichnungen sind natürlich immer was Schönes, um zu feiern sozusagen sowohl intern als auch extern.

00:28:56: Nach außen bedeutet das natürlich dass wir mit diesen Themen auch werben.

00:29:00: Das steht außer Frage.

00:29:02: da kommen ganz verschiedene Auszeichnung zum Beispiel für uns auch ein totale eine total tolle Auszeichnung war.

00:29:10: Beispielsweise die Auszeichnungen im Bereich Logistik, wo wir doch nicht der klassische Logistiker sind sondern Versandhändler und einfach dafür ausgezeichnet wurden dass wir mit Memobox und Fahrradlogistik vieles erreicht haben in dem Umfeld Und gleichzeitig natürlich auch so Auszeichnungen wie den deutschen Nachhaltigkeitspreis der MEMO als Gesamtkunstwerk-Auszeich.

00:29:34: Das ist für uns richtig schön, das tragen wir nach außen und es wird auch quotiert und bestätigt einfach noch mal zusätzlich das Handeln und unser Handeln wobei man echt dazu sagen muss Das ist sozusagen einfach nochmal eine Auszeichnung für das, was wir tun.

00:29:50: Aber die intrinsische Motivation ist immer vorhanden und es zieht man auch bei allen Mitarbeitenden hier beim MEMO, dass egal was wir tun und welche Prozesse anstehen, dass man immer darauf achtet wie kann man die Nachhaltiger gestalten?

00:30:03: Wo gibt's noch Verbesserungsmöglichkeiten?

00:30:05: Wie können wir an die einzelnen Dinge rangehen und gerade im täglichen immer in so Machermodus zu sein, zu schauen, wie können wir alles noch ein bisschen besser machen?

00:30:13: Mhm.

00:30:13: Jetzt habt ihr ja auch fünf, dreißig Jahre Jubiläum, dass er feiert und das feiert eher mit sechs guten Taten für eine bessere Welt.

00:30:21: Das ist ja auch was, was so ganz stark nach innen wäre.

00:30:24: Welche von den Aktionen die ich da gestartet habe hat dich denn persönlich am meisten bewegt?

00:30:28: Und wo warst du denn da stark involviert?

00:30:32: Was mich total bewegt hat.

00:30:34: also erst mal war es total super, dass das von ihnen heraus organisiert und durch die Mitarbeitenden organisiert wurde.

00:30:41: wir haben bei uns im Haus vor einigen Jahren, dass ein Team Grünen gegründet.

00:30:46: Das Team Grün ist quasi ein interdisziplinäre Team.

00:30:49: da darf auch jeder Teil nehmen hier im Haus das geht auch in der Arbeitszeit auf und das Team Grüne ist dafür da sozusagen die sozialen Interaktion in der Firma oder im Unternehmen zu fördern.

00:31:04: Und seitdem gibt es auch immer verschiedene verschiedene Aktionen.

00:31:08: Das sind Aktion, dass man gemeinsam irgendwie Sportveranstaltungen mitmacht, sei es Firmläufe oder Fußball Turniere oder ähnliches.

00:31:17: Das ist eine andere Aktion und das man Waldführungen anbietet oder so ein gemeinsames Spaziergang nachgetaner Arbeit macht.

00:31:24: Und im letzten Jahr haben wir gesagt okay, wir gucken, dass wir auch Aktion anbieten um an der Stelle auch der Gesellschaft was Gutes zu tun.

00:31:33: Es waren auch wirklich tolle Aktionen.

00:31:35: Das war zum einen Eichel sammeln im Spessator Forst.

00:31:39: Wann aber auf der anderen Seite auch zum Beispiel eine Aktion bei der Kindertafel.

00:31:43: Und es war wirklich total bewegend, wir waren fünf Tage damit beschäftigt in verschiedenen Konstellationen am Mitarbeitenden dass wir morgens Pausenbrote geschmiert haben für benachteiligte Kinder und da geht einem natürlich das Herz auf.

00:31:59: Vor allem wenn man weiß okay am Morgen hat man noch die Pausensprote zu Hause geschmieren für seine beiden Kinder und hier gibt man quasi einen anderen Kindern auch wirklich was zurück.

00:32:08: Das hat mich schon sehr ergriffen.

00:32:10: und da auch den ehrenamtlichen Einsatz der zu sehen bei der Kindertafel.

00:32:15: Und auch in vielen anderen Institutionen, das muss man meiner Meinung nach total hochhalten ist Ehrenamt in Deutschland und wie viel darauf basiert.

00:32:24: Und es war schön zu sehen an dieser Stelle und dass man weiß, dass man damit auch was Gutes tut, auch wenn's nur sozusagen in diese eine Woche ist.

00:32:31: aber es bringt immer ein bisschen Demut mit

00:32:34: Ja, sehr cool was ihr da macht und man merkt das dann auch glaube ich wenn man so bei euch auf der Website guckt MemoWorld.de Was da baue ich so abgeht?

00:32:42: Und das ist ja passt ja auch alles sehr gut.

00:32:46: jetzt würde ich aber gerne noch mal auf ein Thema kommen was natürlich im Moment glaube ich alle Unternehmen bewegt.

00:32:53: Ich meine ihr seid in Online Handel.

00:32:55: Da ist natürlich wichtig dass man auf der Webseite so nutzerfreundliche Oberflächen hat schnelle Ladezeiten und mittlerweile Geht da natürlich auch KI mit rein?

00:33:05: Es gibt KI-gestützte Empfehlungen.

00:33:07: Da ist ja immer die Frage, wie viel ist davon heute Hygiene und was ist der wirklich Wettbewerbsvorteil?

00:33:13: Und nutzt ihr auch KI konkret um Kunden Empfehlung zu geben ohne dass es vielleicht so manipulative Kaufanreize sind?

00:33:23: Natürlich muss man da generell auf das eCommerce Game schauen, so würde ich's mal nennen.

00:33:29: also wir sind Wir sind nachhaltiger Versandhandel und gleichzeitig spielen wir im E-Commerce Umwelt mit.

00:33:35: Und müssen da auch mitspielen, um nicht vom Markt zu verschwinden?

00:33:39: Das finde ich ist immer ein ganz wichtiges Thema.

00:33:42: Das heißt, wir haben nur noch eine Daseinsberechtigung oder eine Sichtbarkeit wenn wir die Mechanismen auf das Versandhandel oder das E-commerce mitgehen.

00:33:50: Das heisst, wir nutzen genauso Preisvergleichsaktionen, Sichtbarkeitsmöglichkeiten, Affiliate Marketing und Ähnliches um hier das Spiel mitzuspielen.

00:33:59: Und natürlich hält er auch KI immer mehr Einzug.

00:34:02: KI kann in unserem Fall bedeuten Produktempfehlungen extern mit anzustoßen, da geht es vor allem darum dass wir genügend Content und sichtbaren Content liefern um eben für KI Systeme sichtbar zu sein in Produktempfehlung.

00:34:17: aber das setzen wir auch selbst in unseren Online Shops ein zu zeigen okay wenn du einen Also nicht ein Papiersus oder einen Kaffee, das wir eben dazu auch dem passenden Filter beispielsweise anbieten und ansteuern.

00:34:32: Und dass natürlich noch deutlich smarter ist als in der Vergangenheit andere Empfehlungssysteme.

00:34:39: Das heißt ja setzen wir ein und gucken aber natürlich, dass wir da mit passenden Anbieter zusammenarbeiten die uns dann vertreten an der Stelle.

00:34:49: Andere KI-Themen setzen wir auch intern ein wo wir immer eine Möglichkeit sehen besser zu werden, auch beispielsweise in Bedarfsprognosen.

00:34:58: Wo wir im Moment in einem Projekt sind mit der Uni Würzburg um Bedarbsprognose zu verbessern das heißt zu wissen wann müssen wir welche Ware zu welchem Zeitpunkt an bei uns oder in welcher Menge bei unserem Lager haben um saisonale Effekte abdecken zu können um vielleicht andere Ereignisse abdeckend zu können.

00:35:18: da schauen wir dass wir jetzt ein Projekt initiieren was sich wirklich auch direkt auf Natürlich im einen Bereich auf Kapitalbindung auswirkt, aber in einem anderen Bereich auch sozusagen langfristig.

00:35:32: Man muss weniger produzieren und man weiß genau den Bedarf.

00:35:35: Man hat weniger Wege das spielt ja alles mit rein und kann da doch nochmal deutlich optimieren und wirklich auf Umweltthemen dadurch einwirken.

00:35:45: Das heißt, er stellt nicht nur die Frage der Effizienz bei der KI sondern eben auch die Frage des Suffiziens.

00:35:53: Die Frage eben wie viel ist genug?

00:35:55: Wo kann man Energiematerial sparen?

00:35:57: Ich habe das bei einer Bäckerei Kette jetzt mal erlebt, die KI einsetzen und Alle Daten sammeln, die sie haben über Kundenwetter untergleichen und mittlerweile sehr genau wissen welche Bäckerei wird mit welchen Lebensmitteln beliefert.

00:36:12: Und so sind die viel punktgenauer und es wird für weniger weggeschmissen.

00:36:15: am Ende das ist natürlich super.

00:36:17: Das heißt ihr könnt da durch dann auch am Ende nicht nur den Umsatz optimieren sondern auch Ressourcen sparen also weniger Pakete weniger Retouren und damit auch weniger Müll am Ende

00:36:28: Absolut, genau.

00:36:30: Das ist das Ziel zu... eigentlich geht es im Versandhandel immer darum zum richtigen Zeitpunkt die richtige Menge zu haben und das können wir dadurch total optimieren.

00:36:41: Im Moment arbeiten wir da mit einem System was beispielsweise nur in die Vergangenheit schaut und bestimmte Zeiträume anders gewichtet.

00:36:50: durch eine neuere Logik oder moderne Logik deutlich verbessern, wo man auf saisonale Effekte geht.

00:36:56: Wo man vielleicht auch Wetterdaten geht?

00:36:58: Wo man auf Ferienzeiten geht.

00:37:00: das ist für uns total relevant weil wir ein großes Schul-Sortiment haben, wo wirklich Eltern und Lehrkräfte auch bei uns die Schulmaterialien beziehen können und dafür macht es total Sinn.

00:37:14: Und natürlich gibt's aber auch Beispiel der Bäckereien genannt hast.

00:37:19: Das finde ich insofern spannend, weil ja das ist super dass man die Entsorgungen reduziert.

00:37:27: gleichzeitig hängen an vielen Bäckereiens auch Tafeln dran die die Reste übernommen haben und es hat immer Auswirkungen in alle Bereiche.

00:37:37: und ich finde jetzt muss man quasi bis zum Ende auch durchdenken was hat sozusagen eine verbesserte Effizienz sozusagen in weiteren Prozessen, die es früher gab.

00:37:49: Ja

00:37:49: da gibt's ja direkt eine spannende Fragezone.

00:37:51: das heißt gibt es dann auch bei euch mal so bewusst einen Punkt wo er sagt wir machen jetzt bewusst nicht was technologisch möglich ist weil es ökologisch

00:38:03: nichts

00:38:03: bringt oder womöglich sogar schadet?

00:38:06: würdet ihr das so auch in eurer Strategie dann mit einfließen lassen?

00:38:11: Also ich finde Technologien nicht um jeden Preis und so leben wir auch unseren ganzheitlichen Ansatz.

00:38:19: Das betrifft Produkte, das betrifgt Logistikverantwortungen und es betrifbt auch Digitalisierung und KI Strategien.

00:38:27: D.h.,

00:38:28: Wir betrachten das immer ganzheitlich und da ist vor allem unser Nachhaltigkeitsmanagement darauf bedacht was bei uns integriert ist in alle Prozesse im Unternehmen auch da zu schauen, mit welchen Dienstleistern arbeiten wir zusammen.

00:38:42: Sind das vertrauenswürdige Dienstleisters?

00:38:44: Wo sitzen Sie beispielsweise?

00:38:46: Wo sind Server die wir nutzen?

00:38:49: und auch sowas fließt bei uns in die Entscheidungen mit ein?

00:38:53: Und selbst für

00:38:55: euren Scope III recht wichtig, was die Zulieferer und Dienstleiste alles machen.

00:38:59: Absolut,

00:39:02: genau.

00:39:02: Aber wie ist denn da deine Einschätzung?

00:39:05: Finde ich jetzt mal spannend zu hören, KI Versandhandel.

00:39:08: Denkst du das auf Dauer zum Mehr-Konsum oder womöglich zu besseren Konsumen führen kann wenn das durch KI gesteuert wird?

00:39:20: Ich glaube dass er nicht nur KI einen Einfluss hat sondern natürlich auch Gerade in das Thema Konsum und mehr Konsum auch die globalisierte Welt.

00:39:32: Und deutlich mehr angefeuert hat, wenn man gerade Anbieter wie Timo und Xi'in sieht, die einfach aus Asien heraus den Markt fluten.

00:39:41: von daher finde ich dass muss man immer so ein bisschen eingrenzen oder klammern.

00:39:46: Ich glaube, in Bezug auf unser Geschäftsmodell kann schon auch KI dazu führen, dass viel gezielter konsumiert wird nochmal und den Bedarf genauer ermittelt wird.

00:39:57: Ob

00:39:57: das kann sich in beide Richtungen meiner Meinung nach auswirken?

00:40:00: Auch dass man vielleicht doch wenn man sagt, man möchte nachhaltiger konsumieren, dass Memo an der Stelle ein häufiger Vorschlag wird sozusagen meinen Bedarf auch in allen Lebenssituationen über Memo decken kann.

00:40:13: Weil das ist quasi bei uns eher ein Problem zu sagen, wie kommen wir eine Sichtbarkeit als Memo mit dem Portfolio was wir anbieten?

00:40:20: Ich stelle immer ganz gerne die Frage wenn ich einen Vortrag halte wer kennt Memo?

00:40:25: je nach Umfeld meldet sich der ein oder andere.

00:40:28: dann ist die Folgefrage für Was kennt ihr Memo?

00:40:31: und da heißt es eben häufig immer noch ja für das Recycling Kopierpapier Und aus dem Bereich sind wir sozusagen entwachsen.

00:40:39: Das ist quasi unser Bestreben, noch viel mehr uns das Sortiment nach draußen zu bringen und zu sagen okay ja wir haben das Recycling Kopierpapier weiterhin aber wir haben auch einen tollen Kaffee Wir liefern die Milch dazu Du bekommst alles an einem Ort und alles in einer Lieferung.

00:40:56: und wir wollen den nachhaltigen Konsum bequem machen.

00:41:00: und das schaffen wir eben mit unserem kuratierten Sortiment was heutzutage wirklich breiter ist, als es eben vor dreißig Jahren noch der Fall war.

00:41:08: Und das ist so unsere intrinsische Motivation da wirklich noch mehr Reichweite und Sichtbarkeit zu generieren?

00:41:14: Ja absolut!

00:41:15: Der Satz ist mir nämlich bei dir in Erinnerung geblieben.

00:41:17: ich habe dich ja auch kennengelernt auf dem Summit der Gemeinwohlökonomie Rheinland hier in Köln.

00:41:23: Da hast du den schönen Satz gesagt wenn schon Konsum dann wenigstens nachhaltigen Konsum.

00:41:27: Das fand ich schon ziemlich gut.

00:41:30: Ja, da stehen wir auch dazu.

00:41:35: Wir gucken jetzt mal nach vorne und in zehn Jahren blicken wir auf den Onlinehandel.

00:41:40: Was wäre für dich so ein realistisches aber auch durchaus ambitioniertes Zukunftsbild vor allen Dingen mit Blick auf CO-Balance, Retourenabfall?

00:41:50: Wie hättest du das gerne, dass sich das dann entwickelt haben soll?

00:42:00: Auch Nischen-Versender oder Nischenanbieter eine weiterhin ihre Marktberechtigung haben und nicht überrollt wurden von den ganzen großen Anbietern, die es im E-Commerce gibt.

00:42:12: Und das ist so unter tiefe Motivation zu sagen wir wollen auch in den nachhaltigen Konsum nach außen tragen vielleicht mit halbem Herzen nur tun oder einfach durch ihre Marktmacht ausgenutzt haben.

00:42:33: Und das ist was, was tief in uns schlummert da viel mehr dagegen zu arbeiten und zu sagen wir kriegen es auch als kleines Unternehmen hin hier die Dinge vorantreiben zu können und wirklich jedes Jahr unseren Beitrag für einen Klimaschutz leisten zu können.

00:42:48: Und am Ende wirklich auch darauf einzielen dass die Erde ein Stückchen besser wird.

00:42:53: Ja und das wäre doch wirklich eine richtig gute sinnvolle Entwicklung, wenn das genauso kommen würde.

00:42:58: Und es ist der perfekte Übergang zum Sinnstift.

00:43:01: Mein Sinnstifts wie immer.

00:43:03: kurze Erklärung dazu... Das ist der Bleistift, der oben am Ende noch eine kleine Samenkapsel hat und über seine Nutzungsdauer dann hinaus was Sinnvolles erbringt, wenn man ihn denn dann in die Erde steckt und vor allen Dingen fleißig gießt?

00:43:17: Dann sollten viele kleine hübsche Vergissmein nicht rauskommen!

00:43:20: Und zum Sinn Stift gibt es immer nochmal eine Frage

00:43:25: Der Sinnstift.

00:43:29: Könntest du dein Warum in einen Satz formulieren, was dich antreibt und sagt das ist genau das warum Du machst was Du machst?

00:43:39: Ich möchte meinen Kindern eine lebenswerte Zukunft bieten und mein Teil dazu beitragen.

00:43:45: Das ist ein starkes Warum Und kann nicht nachvollziehen weil es treibt mich auch immer wieder an.

00:43:51: Dann kommen wir zu den drei Fragen zum Abschluss.

00:43:55: die erste Weihnachten steht ja quasi wieder vor der Tür.

00:43:58: Was für nachhaltige Produkte beziehungsweise Ideen kannst du uns da mitgehen?

00:44:02: Was könnten wir bei Memo bekommen dafür?

00:44:05: Ganz vieles kann man beim Memo in verschiedenen Budgets bekommen, natürlich!

00:44:10: Ich kann immer empfehlen ein schönes Lebensmittelpaket anbieten und gleichzeitig haben wir auch wirklich spannende Produkte die wir bei uns im Sortiment haben.

00:44:19: Ein Highlight finde ich persönlich ist ein kleiner aus Totholz erstellte Bock die sozusagen über einen Resonanzkörper, die Musik spielen lässt.

00:44:31: Das habe ich schon

00:44:32: mal gesehen!

00:44:32: Genau, der ist nicht technisch sondern einfach nur ein Art Resonanzkörper.

00:44:36: Ist auch finde ich ein dekoratives Highlight und sowas ist immer toll zu verschenken.

00:44:42: Okay, also da haben wir schon mal einen Weihnachtsgeschenk, die übrigens für alle Zuhörer und Zuhörer.

00:44:46: Die ganzen Links gibt es natürlich später wieder in den Show Notes unten zum Shop und zur Memo World und auch zum Nachhaltigkeitsbereich so dass ihr euch da natürlich informieren könnt.

00:44:56: Also hier gab's schon einmal ein Tipp zum Weihnachten!

00:44:59: Habt ihr denn auch noch andere nachhaltige Produkte?

00:45:02: Weihnachtsbaumkugel, die nachhaltig sind...nachhaltiges Larmetta, gibt´s das

00:45:05: überhaupt?!

00:45:07: Genau, also wir haben beispielsweise für Weihnachtsbaum-Dekoration aus Holz die wir aus dem herrpferen Handel beziehen.

00:45:16: Ein absolutes Highlight ist natürlich auch einen nachhaltigen Weihnachtsbaum zu beschaffen und das gibt es auch beim Memo genau mann.

00:45:24: wir versenden wirklich mehrere Bäume in der Vorweihnachtszeit, wo wir ganz eng mit einem Frostbetrieb zusammenarbeiten hier bei uns in der Nähe.

00:45:34: Die eben Weihnachtsmäume nach Naturland Zertifizierung anbauen und die kann man dann auch beim Memo im Versand bestellen und das wird total gut angenommen.

00:45:44: so kann man eben im Berlin Mitte auch ein Weihnachtsraum aufstellen ohne mit der U-Bahn irgendwo hinfahren zu müssen um diesen zu holen

00:45:53: Und vorher Leute jetzt denkt, er ist ja bekloppt.

00:45:56: Wir haben draußen im Dreißig Grad und der redet von Weihnachten.

00:45:59: Wir sind in der zweiten Jahreshälfte.

00:46:01: also das geht schneller als man denkt ne?

00:46:03: Absolut!

00:46:04: Dann zur zweiten Frage.

00:46:06: Kaufst du persönlich lieber analog oder online ein?

00:46:10: Ich versuche da einen gesunden Mix hinzubekommen.

00:46:14: ich kaufe gerne lokal ein.

00:46:16: Das finde ich ganz wichtig.

00:46:18: Ich wohne in der Kleinstadt im Norden von Baden-Württemberg, wir haben viele schöne kleine Lädchen wo ich genauso meine Bioprodukte bekomme und alles was ich dort nicht bekomme kaufe ich dann eben online.

00:46:29: Es ist ein guter Konsummix so will ich es mal nennen.

00:46:32: Okay aber das klingt ja auch abdurch aus wieder sinnvoll?

00:46:35: Absolut!

00:46:37: Wir wollen als Memo nicht den lokalen Handel ablösen.

00:46:41: Wir sind ergänzend unterwegs und das finde ich auch ganz wichtig immer zu formulieren

00:46:46: Sehr gut, dann haben wir das auch schon mal festgelegt.

00:46:50: Dann zur dritten Frage die ich immer am liebsten noch im stelle gibt es einem buch was du uns dringend empfehlen würdest oder gibt es etwas wo du was du gerade liest und wo du sagst dass muss sich unbedingt weiter geben?

00:47:03: Es ist nicht direkt was ich was ich aktuell lese.

00:47:06: Ich muss sagen es waren viele kinderbücher in den letzten jahren immer

00:47:10: Das kenne

00:47:11: ich ja genau die ich gelesen habe.

00:47:14: Aber eine grundsätzliche Empfehlung ist meiner Meinung nach immer wieder den kleinen Prinzen zu lesen.

00:47:19: Großartig,

00:47:20: das stimmt!

00:47:20: Da gab es übrigens oder die gibt's glaube ich noch in Dortmund da gibt es das Fürdix de Lumière.

00:47:28: Das ist ein altes stillgelegtes Stahlwerk, eine Riesenhalle.

00:47:33: Da haben glaube ich sogar mal die fantastischen Vier vor über dreitausend Personen, da sieht man wie groß das ist Konzert gemacht und die haben so immer siebe Geschichte über den kleinen Prinzen Tolle Musik dabei, sensationell.

00:47:48: Lohnt sich echt hinzufahren.

00:47:50: wenn die Kinder sagen wir so ab sechs aufwärts glaube ich ist das ganz gut.

00:47:54: es wirklich ein großartiges Erlebnis wäre mit meiner Tochter da die siebzehn die fand dass auch noch sehr beeindruckend und Das ist wirklich ist in Ausflugstipp oder für nichts Dillumiere in Dortmund?

00:48:07: Es ist gut zu wissen wir sind häufig in in Holland auch im Urlaub Und da kommen wir an Dortmund vorbei von daher vielleicht Genau.

00:48:17: Das ist wirklich der Knaller, weil das ja komplett diese Videos an den Wänden laufen synchronisiert und wie gesagt mit der Musik zusammen.

00:48:26: da kann man locker anderthalb zwei Stunden sich darin aufhalten.

00:48:29: Das wird nicht langweilig.

00:48:32: Ja genau dann haben wir hier auch noch diesen Tipp.

00:48:35: So, dann vielen Dank, dass ihr auch dieses Mal wieder bei dem Podcast gewinnen mit Sinn dabei wart!

00:48:41: Ganz herzlichen Dank natürlich an meinen Gast Henning Och.

00:48:43: Er ist Vorstandsmitglied bei der Memo AG einem Online-Versandteilender für nachhaltige Produkte und alle Links habe ich gerade schon gesagt zum Unternehmen oder zum Shop findet ihr wie immer in den Show Notes und denkt dran da gibt es erheblich mehr als nur Recyclingpapier.

00:49:00: Mein Name ist Jörg Schöntorf von Sinnstifter Kultur.

00:49:03: Und meine Mission ist, das Unternehmen auf dem Weg zu einer sinnstiftenden und werteorientierten Unternehmenskultur zu begleiten und das auch zu kommunizieren oder eben über entsprechende Unternehmen sowie heute zu berichten weil das nämlich wunderbare Best Practice Beispiele sind.

00:49:18: Denn Sinnstiften des Unternehmertum bedeutet Verantwortung für die Gesellschaft, die Umwelt und die Menschen zu übernehmen.

00:49:26: Auch heute haben wir da glaube ich wieder gehört, dass das in vielen Bereichen wirklich möglich ist wenn man einfach nur ein bisschen anders denkt und mal darüber nachdenkt wie man was einsetzt.

00:49:35: Da kann man wirklich ganz viel erreichen.

00:49:39: Ich freue mich, wenn ihr den Podcast abonniert oder mich vielleicht sogar weiter empfehlt.

00:49:42: Und selbstverständlich könnt ihr wie immer Feedback geben und bis zur nächsten Folge von Gewinn mit Sinn mit weiteren spannenden Gästen.

00:49:48: noch mal ganz, ganz herzlichen Dank an dich lieber Henning für das inspirierende und tolle Gespräch und für das viele Wissen was wir heute wieder mitgenommen haben.

00:49:57: ich gehöre den Dank gerne zurück.

00:49:59: genau war eine schöne Zeit und vielen dank für den Austausch.

00:50:02: ja sehr gerne Bis bald tschau

00:50:06: Leitbild entwickeln, Werte schärfen, Visionen aufzeigen.

00:50:10: Abonniere den Podcast und du findest immer wieder den Weg zu deinem Wertekompass!

00:50:16: Gewinn mit Sinn von und mit Jürgen Schöntauf.

00:50:21: Erfolg ist eine Frage der Werte.

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