Linda Pulver: Heyho, let’s go: • Chancen statt glatter Lebensläufe!

Shownotes

HEYHO ist ein Social Business, das Bio-Granola produziert. Doch für Linda ist das Produkt vor allem die Grundlage für ein größeres Ziel: Sie möchte Arbeitsplätze für Menschen schaffen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt oft kaum Chancen erhalten.

Im Gespräch erzählt sie, dass HEYHO nicht zuerst vom Produkt her gedacht wurde, sondern aus dem Wunsch heraus entstand, soziale Teilhabe direkt im Unternehmen zu ermöglichen.

Linda berichtet von Mitarbeitenden, die nach schwierigen Lebensphasen bei HEYHO wieder Arbeit, Struktur und Zugehörigkeit gefunden haben. Sie spricht über die Bedeutung von Geduld, über Gespräche im Arbeitsalltag und über eine Kultur, in der persönliche Belastungen nicht vollständig vor der Tür bleiben müssen. Bei HEYHO geht es darum, Dinge anzusprechen, die sonst oft tabuisiert werden, wie etwa finanzielle Sorgen, therapeutischer Unterstützungsbedarf oder Hürden im Umgang mit Behörden.

Ein weiteres Thema ist die wirtschaftliche Seite eines Social Business. HEYHO ist eine GmbH und muss wie alle anderen Unternehmen auch effizient arbeiten und Umsatz erzielen. Denn ohne Umsatz können beispielsweise keine Gehälter bezahlt werden.

Wir sprechen auch über Recruiting, Führung und gesellschaftliche Verantwortung. HEYHO nutzt beispielsweise keine KI im Bewerbungsprozess und versucht, Bewerbungen individuell zu lesen. Linda empfiehlt, nicht nur auf Fotos, Altersangaben oder lückenlose Lebensläufe zu achten. Für sie bedeutet Führung, einen Rahmen zu schaffen, in dem Menschen ihre Fähigkeiten einsetzen, Fragen stellen, Fehler machen und sich entwickeln können.

Zum Schluss geht es um Lindas ehrenamtliches Engagement im Café Sonnenschein in Hamburg, um Begegnung und um ihre politische Haltung. Sie wünscht sich mehr Orte, an denen Menschen einander zuhören, unterschiedliche Erfahrungen aushalten und miteinander ins Gespräch kommen.

„Wir alle haben eine Wahl, wie wir unser Leben gestalten wollen und welchen Einfluss wir auf unsere Gesellschaft haben können“, ist eines ihrer bemerkenswerten Statements in diesem Gespräch.

👉 Hier geht es zur Website von HEYHO

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Ich freue mich ebenfalls über Vernetzungsanfragen: https://www.linkedin.com/in/juergen-schoentauf/

Schreibt mir gerne ein Feedback zu der Folge an juergen@sinnstifter-kultur.de

https://sinnstifter-kultur.de/

Transkript anzeigen

00:00:00: Arbeit ist mehr als Einkommen.

00:00:02: Sie kann Struktur geben, Zugehörigkeit schaffen und die Antwort auf eine Frage ermöglichen, die wir uns häufig beim Kennenlernen stellen – Und?

00:00:10: Was machst du so?

00:00:11: Für viele Menschen ist der Zugang zu Arbeit aber nicht selbstverständlich.

00:00:16: Nicht weil ihnen Fähigkeiten fehlen sondern weil Lebensläufe, Diagnosen, Suchterfahrungen Haftbiografien Betreuungspflichten oder Vorurteile Türen schließen.

00:00:26: Mein heutiger Gast will genau diese Türe öffnen.

00:00:29: Ihr Unternehmen produziert handgemachtes Biogranola, doch das eigentlich Ziel ist soziale Teilhabe durch reguläre Arbeit.

00:00:37: Das Motto von dem Unternehmen bringt es auf den Punkt – wir stellen keine Menschen ein um Hafer zu rösten wie Röstenhafer um Menschen einzustellen.

00:00:45: Wohin soll's gehen?

00:00:47: Leitbild entwickeln, Werteschärfen, Visionen aufzeigen.

00:00:51: Privater und unternehmerischer Erfolg ist eine Frage der Werte.

00:00:56: und Mitarbeiter gesellschaftliche Verantwortung.

00:01:00: Stelle deinen Kompass neu ein!

00:01:03: Ideen gibt's jetzt im Podcast Gewinn mit Sinn von und mit Jürgen Schöntauf.

00:01:10: Erfolg ist eine Frage der Werte.

00:01:14: Mein Name ist Jürgen Schöntauf und ich spreche heute mit Linda Pulver, Co-Geschäftsführerin von dem Social Business Hey Ho.

00:01:21: Sie verbindet Wirtschaftspsychologie, Coaching und unternehmerische Praxis – und engagiert sich auch noch zusätzlich ehrenamtlich.

00:01:29: Linda herzlich willkommen!

00:01:30: Ich freue mich sehr dass du heute bei Gewinn mit Sinn dabei bist.

00:01:34: Hallo, vielen Dank für die Einladung Jürgen.

00:01:36: Ich freue mich sehr hier zu sein.

00:01:37: Ja, sehr gerne!

00:01:37: Also als ich das Unternehmen gesehen habe, hab' ich direkt gedacht wir müssen unbedingt sprechen und wenn man so euren Slogan hört den ich ja gerade schon gesagt habe könnte man fast meinen bei hey ho ist das Produkt so eher Nebensache?

00:01:51: Ist das so oder wäre das genau der falsche Blick auf ein Social Business also vor allen Dingen euer Social Business?

00:01:57: Ja in erster Linie war das Produkt auf jeden Fall etwas was eher dabei rumkommen soll Und damit auch ein bisschen eine Nebensache auf jeden Fall.

00:02:05: Mittlerweile können wir aber stolz sagen, dass es nicht nur qualitativ und knusprig lecker ist sondern auch wirklich ein Kernhärzensstück von uns weil da über das Produkt natürlich auch der Sinn entsteht und die Wertigkeit und wohl natürlich immer noch was bei unseren Fokus steht sind die Menschen und Arbeit zu schaffen für Menschen die sonst keinen Zugang zur Arbeit haben.

00:02:25: Ja und ich kann dir da direkt ein tolles Vorbild sagen, das heißt ihr werdet wahnsinnig erfolgreich mit so einer Vision.

00:02:31: Denn ich hatte mal in meinem Buch Sinnstifter damals im Jahr zwei Tausendsechzehn Autikon von Dirk Müller-Remos Und der hat dieses Unternehmen gegründet Mit der Vision will möglichst viele Aspergerautisten oder Menschen im Aspergeautismus Spektrum eigenständige Leben ermöglichen.

00:02:46: Das war sein Ziel und mehr nicht.

00:02:48: Es ist heute eines der erfolgreichsten IT-Unternehmen die weltweit unterwegs sind.

00:02:53: auf vier Kontinenten.

00:02:54: In den sechzehn Ländern haben wir in Deutschland eine Menge Standorte.

00:02:57: Mit anderen Worten, euch steht eine große Zukunft mit diesem Ziel bevor?

00:03:03: Das hört sich doch wunderbar an!

00:03:04: Ja genau... Aber jetzt kommen wir nochmal kurz zu was anderes.

00:03:08: Wie viel Punk steckt denn eigentlich so ein Hey-Ho?

00:03:11: Denn so wie ich in einem Interview mit dir verstanden habe ist die Punkrockband Ramonis nicht ganz unschuldig an euren Namen.

00:03:17: Ich spiele mal irgendwas ein.

00:03:24: Das war glaube ich auch bisschen eine Inspiration

00:03:27: oder?!

00:03:28: Meinst du, dass Wirtschaft auch mehr Punk wieder braucht?

00:03:34: Ja.

00:03:34: Definitiv warum nicht!

00:03:37: Das Lied ist Inspiration gewesen auf jeden Fall am Anfang bei der Verbindung von Christian und Tim in der ersten Ideenfindung dafür was sie machen wollen und Christian hatte immer ans Ende des Dokuments geschrieben hey ho let's go.

00:03:49: Als es dann um die Namensfindung ging, meinte Thym auf jeden Fall wir haben ja schon Namen.

00:03:53: Steht auf jedem Dokument immer am Ende.

00:03:55: Deswegen darf es auf jeden fall viel Inspiration draus geflossen und inspiriert uns auch heute noch wie Hannes Lied regelmäßig bei uns.

00:04:02: denn unser Ofen wo der Hafer drinnen gebacken wird hat nach jeder Sorte ein kleines Lied oder ein Geräusch was ankündigt dass der Ofen fertig ist.

00:04:10: und bei unserer original Soul City Original Sorte kommt dann Hey Ho Let's Go!

00:04:16: als Song ausgespielt, der Ofen singt dann für uns.

00:04:20: Und ist das Produkt extra dafür ausgewählt worden oder gemacht wurden?

00:04:23: Oder war es einfach nur Zufall?

00:04:25: Weil du so betont das Produkt genannt hast.

00:04:28: Achso!

00:04:29: Wir haben ja zu Beginn mit vier Sorten gestartet und Salzetti war eins davon.

00:04:33: wir kommen ja aus Lüneburg sitzen hier in der Salzstadt.

00:04:36: deswegen braucht es natürlich auch ein Produkt was dazu einen gewissen Bezug hat.

00:04:40: gestartet auch mit Lüneburger Salz sind karamellisierte Nüsse mit einer Prise Salz mit sehr lecker knusprig gebackenem Hafer.

00:04:48: Und andere Sorten sind dann zum Beispiel Peanut Power To The People, wo wir versuchen auch noch andere Anekdoten mit reinzubringen was das Produkt bewegen kann.

00:04:56: Das sind Erdnüsse mit Schokochunks und ganz viel Erdnis Moose.

00:05:01: Es klingt auf jeden Fall sehr lecker, aber ich glaube gerade Hunger haben.

00:05:07: Da lacht direkt was Essen gehen!

00:05:09: Ja in der letzten Folge hier von Bei Gewinn mit Zin hatte ich übrigens Markus Trinkwalder vom Manu Mama zu Gast und er ist ein Zwanzig gehört so voll zur GenZt und bezeichnet sich selbst als linke Unternehmer und hat so spannende Ideen wie Wirtschaft in Zukunft funktionieren sollte.

00:05:23: du selbst bist glaube ich so an der Grenze zwischen GenY den Millennials und der GenZT Generationen wird ja letztendlich nachgesagt, dass Sinn suche wichtiger ist als Gehalt und auch die Balance zwischen Arbeit- und Privatleben.

00:05:39: Ist extrem wichtig!

00:05:41: Und auf jeden Fall stellen so sehe ich das zumindest in beide Generationen ganz andere Anforderungen an die Arbeitswelt als wir Boomer.

00:05:50: Ich bin der klassischer Boomer muss ich gestehen oder eben auch noch meine Nachfolgegeneration Die Generation X. und wie sieht es denn bei dir aus?

00:05:59: Passt das zu?

00:06:00: dir?

00:06:00: oder wird es zu sagen eher nicht schnell?

00:06:02: Damit habe ich jetzt nicht so viel Mut.

00:06:05: Also ich glaube, Windsuche ist schon etwas was mir total wichtig ist und gleichzeitig natürlich eine sehr privilegierte Perspektive.

00:06:10: also sozusagen das Gehalt nicht so wichtig ist wie der Sinn in der Arbeit können sich auch mehr Menschen leisten die ein gewisses Gehalt verdienen sowieso oder einen gewissen Zugang sowieso haben.

00:06:19: und das ist was dass wir bei Haymo auf jeden Fall viele Augen geöffnet hat dass hier vor Ort Menschen von jeder Biografie mit jedem Hintergrund da sind die nicht immer sich die Frage stellen können, ist mein Job etwas was mir Sinn gibt.

00:06:32: Sondern erstens hier ist die Frage kann man das meinen Boot bezahlen?

00:06:35: Kann ich davon meine Miete bezahlen oder kann ich davon überleben?

00:06:38: so und deswegen auf der einen Seite ja inspiriert mich auf jeden Fall oder treibt mich auf den Sinn, den mein Job haben soll oder gerne haben darf und ich sehe mich aber doch eher in der Kategorie dass Arbeit mehr Spaß macht und dass ich deswegen da eher einen fließenden Übergang zwischen Privatleben und Arbeit habe, als klar abgetrennt.

00:06:58: Da passt ja auch ganz gut ein Satz den du, den ich von dir gelesen hab, den du mal sinngemäß gesagt hast ist es nicht zuerst der Mensch sich verändern muss sondern das System ne?

00:07:07: Und damit passt hier eigentlich auch ganz Was wäre denn so eine klassische Regel oder Gewohnheit in der bisherigen Arbeitswelt, die du sofort abschaffen oder grundlegend umbauen würdest?

00:07:20: Wenn Du die Chance hättest.

00:07:23: Das ist ne gute Frage!

00:07:24: Bei HAYO geht es ja vor allem darum Chancen zu schaffen und wir haben Menschen hier, die nach Aufenthalt im Gefängnis... oder nach Gefängnis Erfahrungen wirklich viele, viele Bewerbungen geschickt.

00:07:36: Vierzig plus Bewerbung geschickt und wurden zu keinem Gewerbsgespräch eingeladen.

00:07:41: Also haben nicht mal die Chance gehabt sich vorzustellen und zu zeigen was für einen Beitrag sie leisten wollen.

00:07:46: Dann wiederum haben wir Menschen, die gerne mehr arbeiten wollen würden aber aufgrund von Bürokratie nicht mehr arbeiten dürfen zum Beispiel wegen Erwerbsminderungsrente, Prüferrentung als solche Themen wo das System so ein bisschen rein spielt und uns eigentlich sich selbst ein Bein stellt, denn wenn Menschen grundsätzlich arbeiten wollen dann sollten sie auch die Möglichkeit haben.

00:08:05: Und das ist was wir mit Theo versuchen diese Möglichkeit zu schaffen diesen Zugang zu schaffen.

00:08:09: also wenn Menschen arbeiten wollen, dann sollten Sie es auch dürfen oder mindestens zeigen dürfen dass sie das können und wollen.

00:08:17: Das heißt alles was wir gerade an an Systemen implementieren, um möglichst auszufiltern wer alles keine Chance bekommt.

00:08:26: Das wäre doch schön wenn wir dann ein bisschen daran arbeiten könnten dass da mehr Chancen geschaffen werden anstatt weiter rauszuwerfen was die Möglichkeiten

00:08:34: Genau, du hast jetzt eigentlich gerade ganz gut beschrieben wie häufig Menschen eben aussortiert oder eben auch also vorschnell aussortieren und eben auch übersehen werden.

00:08:42: Wie findet ihr denn diese Menschen?

00:08:44: Also habt ihr da ganz offensive Stellen gesuche.

00:08:48: wir suchen Menschen mit Knasserfahrung oder sie haben psychische Probleme kommen sich zu uns.

00:08:52: Ja wie macht ihr das?

00:08:56: Ganz am Anfang wurde ja gegründet von drei Gründern Und Stefan, einer der Gründer hat fünfzehn Jahre hier in Lüneburg das Obdach beleitet.

00:09:05: Wo Menschen unterkommen konnten und hundertzwanzig Schlafplätze gab es da.

00:09:09: Das heißt er hatte auch direkt schon Kontakt und Beziehungen zu Menschen die in den Situationen sind dass sie keine Docks bekommen, dass sie Keine Chancen bekommen sich überhaupt erst vorzustellen und deswegen gab's dann direkt eine Verbindung und damals bei der Gründen war auch ganz wichtig mit Menschen anzufangen Blöd gesagt, an die niemand mehr glaubt.

00:09:27: Wo jemand sagt, auf gar keinen Fall schaffen die das?

00:09:30: Die waren im Gefängnis haben eine Suchterkrankung, haben auf der Straße gelebt, haben sehr lange nicht mehr gearbeitet wo jede Person sagen würde wird nichts.

00:09:38: Ein Beispiel ist bei uns zum Beispiel Romano.

00:09:41: Romano war sieben Jahre lang in dem Gefängniss und hat letztens ganz stolz in unserer Runde gesagt und jetzt bin ich schon über sieben jahre hier also länger bei Helho als ich damals im Gefägnis war.

00:09:50: Und als Romano bei uns angefangen hat hat sein Umfeld gesagt keine vier Wochen Keine vier Wochen hält er das aus.

00:09:56: Und es heißt nicht, dass es einfach war.

00:09:58: natürlich gegen das nicht einfach so.

00:09:59: oder dann gibt man jemanden Arbeitsplatz und schwupp funktioniert alles.

00:10:02: Natürlich braucht es Geduldes Braucht Zeit Es braucht miteinander kommunizieren und abwägen und Sachen vielleicht auch anpassen die mal nicht funktionieren.

00:10:10: und Dann kann das aber auch halten.

00:10:12: und Romano sagt heutzutage wenn er interviewt wird Wenn man jemand hier ist auch immer wieder dass ich in Rente gehen möchte dass das sein Arbeitsplatz ist.

00:10:19: Das klingt natürlich richtig cool.

00:10:21: Interessiert mich natürlich so vor, die sagt ja auch, ihr röstet Hafer um Menschen einzustellen und nicht nur Menschen sondern eben auch Menschen mit einer sehr schweren Erwerbsbiografie.

00:10:31: was macht das eigentlich?

00:10:32: Mit einem Unternehmen wenn sowas eben nicht nur als Kampagne ein bisschen vor sich hergetragen wird sondern eben wirklich eher Maßstab der Entscheidungen ist.

00:10:41: Und wie prägt es am Ende auch die Unternehmenskultur?

00:10:46: Ich würde sagen, es prägt die Unternehmenskultur wesentlich und für mich wesentlich im Positiven.

00:10:51: Denn das sorgt dafür dass wir hier bei HALO versuchen Unansprechbares ansprechbar zu machen.

00:10:57: Wir versuchen einen Ort zu schaffen an dem Dinge die sonst gesellschaftlich eher tabuisiert sind zur Rede kommen.

00:11:04: Wir sorgen dafür dass Menschen wenn sie Herausforderungen haben die bei der Arbeit ansprechen dürfen und auch hoffen dürfen dass ihnen zugehört wird Und vielleicht sogar eine Lösung gefunden wird.

00:11:12: Wir sagen zwar, wir können nicht für alles Lösungen finden, aber wir können mindestens mit ihrem Zusammenhinten uns hinsetzen, googeln und schauen wer vielleicht eine Lösung finden kann ob das finanzielle Herausforderung sind oder man therapeutisch Unterstützung sucht oder Anträge schreiben muss oder sowas.

00:11:25: Wir kennen natürlich auch nicht alles.

00:11:27: Aber wir nutzen die Arbeitszeit auch dafür Menschen in ihren Themen zu unterstützen weil wir wissen je mehr man sich aufgehoben und je sicherer man sich fühlt am Arbeitsplatz desto besser kann man auch arbeiten sich auf die Arbeit fokussieren umsetzen, was wir sonst brauchen, was umgesetzt werden muss.

00:11:42: Wie zum Beispiel Hafer zu backen?

00:11:44: Jetzt hast du ja gerade schon mit Romane so ein ganz konkretes Beispiel erzählt und letztendlich ist es ja so Arbeit bedeutet ja eben auch Einkommen aber das bedeutet ja auch mal abgesehen davon noch viel mehr nämlich Struktur Selbstwirksamkeit Auch Kontakte Zugehörigkeit.

00:12:01: Was beobachtest du so bei den Menschen wenn das durch die Arbeit bei euch wieder möglich wird für sie?

00:12:08: Was passiert da?

00:12:09: Kannst du das beschreiben?

00:12:10: Es ist erstmal wunderschön, was da passiert.

00:12:13: Und vor allem hier vor Ort trägt es auch unser Klima miteinander weil wir wissen dass das was wir jeden Tag erleben das gestalten wir gemeinsam und da dürfen wir alle aber auch lernen.

00:12:23: Wir alle dürfen uns weiterentwickeln und wir machen zweimal im Jahr mindestens einen Haferbanden-Tag, wo wir uns rausnehmen und einmal darüber reden.

00:12:31: Wie geht es uns eigentlich gerade als Firma?

00:12:33: Was ist da eigentlich gerade los?

00:12:34: Wie geht's uns als Team?

00:12:35: Und beim letzten Haferbandentag haben wir die Fragen gestellt was hat sich für dich verändert seit du bei Hango bist?

00:12:41: Das war für mich eine total schöne Erfahrung und für die meisten im Team, die es kommuniziert haben auch weil wir uns wirklich hingesetzt haben und sie überlegt haben.

00:12:48: das ist jetzt anders.

00:12:49: Die eine Person hat zum Beispiel geteilt.

00:12:51: Früher war ich regelmäßig in aggressiver Stimmung, war wütend und war sehr tief in meinen Emotionen drinne.

00:12:58: Und heutzutage bin ich viel ausgeglichener und ruhiger.

00:13:01: Jemand anderes hat geteillt dass sie gesagt hat vorher war sie arbeitsunfähig.

00:13:06: Sie hat sich nicht vorstellen können je wieder an einem Arbeitsplatz wirklich zu arbeiten und Hengel hat das möglich gemacht.

00:13:12: jetzt ist hier wieder arbeitsfähig und geht sogar gerne zur Arbeit was sie auch nicht sich hätte vorstellen können zuvor.

00:13:18: Und unsere Produktionsleitung Natalie zum Beispiel hat geteilt, dass das ihr erster Arbeitsplatz ist an dem sie keine Angst hat zur Arbeit zu kommen.

00:13:25: Wow!

00:13:26: Das ist natürlich krass wenn man sowas hört was wir hier gemeinsam im Miteinander kreieren, dass es für Menschen so ja schon auch lebensverändert ist weil der Arbeitsplatz natürlich viel Zeit.

00:13:39: einem den wir in dem Leben bitten.

00:13:41: Wenn man sich das so anguckt... Gehen ja so Klischees durch den Kopf, ihr habt so Knastis.

00:13:47: Dann kommt eine Frau und sagt ... Normalerweise wird man sagen als Frau hat man doch bestimmt dann Angst da arbeiten zu gehen.

00:13:53: wer weiß wie die drauf sind.

00:13:54: Und dann sagt bei euch jemand nö ich habe zum ersten mal gar keine Angst.

00:13:58: das ist schon ein bisschen erst mal Meinchanger, dass man darüber nachdenken muss.

00:14:05: Aber ihr bietet ja auch eine ganze Menge so flexibler Arbeitsmodelle.

00:14:08: Ich glaube, ich regelmäßig so eine Runde für ein gutes Miteinander.

00:14:11: Was könnten denn klassische traditionelle Arbeitgeber oder Unternehmer davon unternehmen ohne das sie vielleicht dann direkt in Social Business machen müssen?

00:14:23: Was wird das bewirken wenn da die Leute auch mal mehr Mut haben?

00:14:28: Also ich glaube erstmal, dass es ganz viele kleine Stellschrauben gibt an denen man drehen kann.

00:14:32: Angefangen von menschlich sein im Miteinander, im Sinne von wenn ich sehe das es jemandem nicht gut geht dann das anzusprechen und nachzufragen, brauchst du ein offenes Ohr?

00:14:41: Wirst du mal darüber reden.

00:14:42: Weil am Ende wenn Menschen etwas beschäftigt und sie wissen, sie können am Arbeitsplatz müssen die es eigentlich unterdrücken Sie können das nicht mitbringen, sie kann mir nie um darüber reden Dann hat das eine negative Auswirkung auf die Arbeit oder auf die Leistungsfähigkeit der Person.

00:14:54: Das ist unumstritten.

00:14:55: Da gibt's ganz viele Studien zu.

00:14:57: Und wenn ich aber weiß Ich kann auch mal mich darüber auskotzen Oder einfach mal die Sachen loslassen Die mich nerven und dann kann ich auch wieder beruhigt weiterarbeiten Dann macht das was.

00:15:06: Und dann macht das auch was mit der Wertschätzung, die man spürt.

00:15:08: Mit dem ob man gerne zur Arbeit kommt oder welche Gefühle man mit dem Arbeitsplatz verbindet.

00:15:14: und dann kommen so ganz ja

00:15:16: ich glaube das sauber Wort hast du jetzt gerade gesagt Wertschätzungen nicht?

00:15:18: Ich glaub dass ist ganz ganz wichtig

00:15:21: absolut.

00:15:22: und dann noch so ganz pragmatische Dinge.

00:15:24: wir haben Menschen bei uns die hätten nirgends woanders arbeiten können weil die Arbeitszeiten die normale Arbeitgeber oder andere Arbeitgebers verlangen nicht zu dem Lebensvon der Person oder zu den Möglichkeiten.

00:15:35: Und da gibt es so viele Menschen, die würden arbeiten aber vielleicht nicht unter den Bedingungen, die gerade angelegt sind und wir haben Arbeitskräftemangel.

00:15:41: also ist das der schwierigste Zeitpunkt wo Unternehmen anfangen dürfen zu sagen okay dann gucke ich jetzt mal was wollen denn die Leute?

00:15:46: Was können sie denn machen?

00:15:48: Und es gibt viele Unternehmen, bei denen das vielleicht nicht möglich ist.

00:15:51: Aus Schichtssystemgründen oder sowas die nicht anbieten können.

00:15:53: Ach dann machen wir die Arbeitszeiten.

00:15:55: so ausgibt auch sehr viel Unternehmen, die könnten das anpassen wenn sie das wollen.

00:15:59: und da würde ich gerne Mut zu sprechen, dass einfach mal ausprobieren.

00:16:02: Das ist ja nicht direkt alle zu unterschiedlichen Arbeitszeichen anfangen aber mal der eine oder andere Person eine Chance zu geben zur den Arbeitsbedingungen oder Arbeitszeigen, die für die Personen möglich sind.

00:16:11: Das heißt du würdest sagen so der Fachkräftemangel immer beklagt wird?

00:16:14: Ist eigentlich eher ein Denkfehler bei vielen Unternehmen.

00:16:18: Ja und nein.

00:16:19: Also ich glaube, der Fachkräftemangel- und Arbeitskraftemangel sind ja eine Unterscheidung.

00:16:24: also es gibt, das habe mich die Zahlen dazu gerade nicht abruft bereit aber es gibt in Deutschland eins Komma Eins Millionen Menschen, die langzeitarbeitslos sind.

00:16:31: Das heißt, Eins Komma eins Millionen Menschen Die seit mehreren Jahren nicht am Arbeitsmarkt teilnehmen, die aber grundsätzlich arbeiten wollen würden, die Aber vielleicht aufgrund von Arbeitszeiten Aufgrund von Chancen, die nicht gegeben wurden oder so irgendwann aufgegeben haben und aufgehört haben nachzuschauen ist die Mehrheit tatsächlich qualifiziert auf einem mittleren bis hohen Qualifizierungsniveau.

00:16:52: Es gibt auch Studien vom Bund zu, die man an der Nachbarn gerne nachreichen kann.

00:16:58: Und gleichzeitig gibt es drei Kilometer zwei Millionen Menschen in Deutschland, die als stille Reserve bezeichnet werden.

00:17:03: Also Menschen, die aufgrund von vielleicht Erziehungsaufgaben, Pflegeaufgabe, Kehrarbeit oder auch keine Lust mehr weil sie nicht weggeschätzt wurden oder so aktuell nicht am Arbeitsmarkt teilnehmen aber auch die grundsätzlich arbeiten wollen würden.

00:17:17: Das heißt gibt das alles?

00:17:18: Es gibt Menschen, es gibt genug Menschen die arbeiten wollen würde Aber aktuell sind unsere Systemen nicht danach ausgesägt.

00:17:23: Wir suchen nach lückenlosen Lebensläufen wir suchen nach glatt büggelten Biografien von Menschen, die mit fünfundzwanzig dreizehn Jahre Berufserfahrung haben.

00:17:32: Das ergibt einfach keinen Sinn und da dürfen wir uns ab und an meinen Reality-Check unterziehen ob das was wir suchen wirklich sinnvoll ist.

00:17:39: Und dann natürlich kann ich auch nachverziehen dass Leute keine Lust haben am Arbeitsplatz zu arbeiten wo sie wie eine Zahl behandelt werden und wo wirklich nur faktisch zählt was sie an Leistungen bringen aber nichts dazwischen.

00:17:50: Also jetzt gehen wir davon aus dass unter den Zuhörerinnen so Vielleicht der ein oder andere Unternehmer ist.

00:17:55: sie jetzt sagen, wow das hört sich eigentlich richtig toll an.

00:17:58: Ich würde auch gerne inspiriert davon mehr soziale Teilhabe ermöglichen.

00:18:05: Welchen Tipp könnte es zu den Leuten geben womit Sie denn am besten anfangen?

00:18:09: Was wäre denn so was man denen somit auf dem Weg geben kann?

00:18:13: Also was wir zum Beispiel gemacht haben Abgesehen davon, dass sich bei uns alles sehr viel über Mund-zu-Mund-Propaganda mittlerweile bewegt.

00:18:19: Wir kriegen wöchentlich Bewerbungen von Menschen die wir uns arbeiten wollen.

00:18:23: Wir müssen leider sehr viele Leuten absagen weil wir gar nicht so viele Plätze haben.

00:18:26: aber abgesehen davon haben wir auf unserer Webseite zum Beispiel bei den Jobs ausgeschrieben das am Ende einer Bewerbung circa sechzig Prozent der Menschen Denken Sie, sie sind nicht qualifiziert und sich deswegen nicht traurendig zu bewerben.

00:18:37: Vor allem gilt das für weiblich gelesenen Menschen.

00:18:39: Und wir dazu ermutigen, sich trotzdem zu bemerken wenn man das Gefühl hat dass man einen Beitrag leisten kann also so kleine Motivatoren einzubinden zu sagen hey wir wirklich trotzdem... Wir gucken nicht nur auf dein Lebenslauf!

00:18:50: Wir wollen auch schauen ob du als Mensch dazugehörst.

00:18:52: sowas kann schon was verändern natürlich auch sich nach außen hin zu positionieren und zu sagen wir wollen unseren Recruiting Prozess optimieren.

00:19:00: Was fehlt euch?

00:19:01: Also einfach mal die Kommunikation zu gehen mit den Menschen die sich sonst beim Bewerben würden und nachfragen?

00:19:05: Das ist ein gutes Stichwort.

00:19:07: Nutzt der KI für so einen Recruiting-Prozess, weil mittlerweile haben ja viele Menschen das Gefühl, wenn sie eine Bewerbung schreiben, dann werden direkt ein paar Parameter abgefragt und dann Parameter drei passt nicht Absage, Parameter vier passt nicht absage oder zu alt Absage oder was weiß ich nicht dass das auch die Unternehmen wollen automatisieren um Kosten zu sparen.

00:19:29: Aber eigentlich verlieren sie womöglich ganz tolle Menschen, die passen würden.

00:19:35: Ich vermute jetzt mal ihr nutzt keine KI oder?

00:19:37: Nein, genau.

00:19:38: Also grundsätzlich ist das ja auch etwas... Ich merke, dass bei mir selbst ich versuche natürlich auch so eine Trabi-mögliche Bewerbung heranzugehen, wo du gerade Alter gesagt hast, weil mir fällt es doch jedes Mal wieder ein.

00:19:47: Ich empfehle jeder Person sich bei uns ohne Bild zu bewerben oder sich grundsätzlich ohne Bild zur Bewerbung.

00:19:51: Auch gerne ohne Alter?

00:19:52: Das muss nicht angegeben werden!

00:19:54: Aber es prägt trotzdem, wir sind alle nur Menschen und es ist dann eher aktive Arbeit, das nicht zu berücksichtigen oder zu versuchen.

00:20:00: Dann das abzudecken mit der Hand und nicht rauszugucken wenn ich eine Bewerbing öffne damit ich mich davon nicht beeinflussen lasse, kann mich davon beeinflussen lassen.

00:20:08: Aber wir nutzen keine KI und es ist auch ganz wichtig, dass wir jede Bewerbung selbst beantworten uns alles durchlesen was die Person teilt.

00:20:15: meistens überfliege ich Lebenslauch nur nebenbei sondern guck mir eher an was die person ja an Motivationen geteilt hat.

00:20:22: aber das kommt natürlich auch wieder auf die Stelle an weil wir bekommen von kurzen Setzen von Ich suche Arbeit habt ihr Habt ihr eine Stelle bis zu Lebensläufen, die wirklich von Kindheit an alles abdecken?

00:20:32: Weil Leute uns erzählen wollen was sie alles geprägt hat auf ihrem Weg und warum Sie gerade auf der Suche nach Arbeit sind.

00:20:37: Und wir versuchen dann auch immer wieder so wie es uns möglich ist in den Austausch mit den Menschen zu gehen und vielleicht doch irgendwas vermitteln zu können ob das ein Gespräch irgendwo ist weil wir sehen die Person braucht eigentlich Unterstützung grade oder ob das Impuls ist.

00:20:50: hey bei denen wissen wir die suchen gerade versucht euch da nochmal.

00:20:54: Das heißt eine gute Bewerbungssatz wäre, liebe Linda.

00:20:57: Ich habe heute kein Foto für dich.

00:20:59: Genau!

00:21:01: Was jetzt die richtige Ansprache werbe?

00:21:04: Vielmehr grad zwei.

00:21:05: Aber jetzt kommen wir nochmal zurück.

00:21:07: Ich hab mich so ein bisschen gefragt nach dem Henne-Ei-Motto was war denn bei euch zuerst da?

00:21:13: Wir rösten Hafer und machen daraus einen Social Business.

00:21:15: oder wollen wir einen Social business machen?

00:21:17: Mal gucken was wir am Machen.

00:21:19: Mensch guck mal... Wir wollten schon mal Hafer rusten oder wie ist das so gelaufen?

00:21:25: Eigentlich hat Tim immer gesagt, wir können alles machen außer Müsli.

00:21:28: Es hat nicht so ganz funktioniert.

00:21:30: also die Idee war tatsächlich vorher da.

00:21:32: es ging erst darum etwas zu machen was ja was Soziales was zurück gibt an die Gesellschaft.

00:21:37: ursprünglich war der Gedanke eher in Unternehmen zu gründen was dann über den Verkauf spendet und dadurch einen Impact hat.

00:21:46: Und dann war aber naheliegend eigentlich wäre es doch cool was zu machen, was direkt im Unternehmen schon den sozialen Zweck erfüllt.

00:21:53: Und als er dann damals Stefan getroffen hat, haben Tim und Stefan sich über ein Buch unterhalten, was Stefan nicht mehr losgelassen hat Anweisungen für den Koch aus USA von einem Zen-Buddisten in New York der eine Brownie Bäckerei gegründet hat um Menschen anzustellen, die sonst keine Chance für Arbeit haben.

00:22:08: Weil sie durch die Backgroundchecks in den USA ja gängig sind nicht durchkommen würden aufgrund von Obdachlosigkeit oder Gefängnisbiografie.

00:22:17: und er hat dieses Problem gesehen und hat sich gedacht hey diese Menschen brauchen eigentlich nur Arbeit weil die sind in diesem Teufelskreis drin ohne Arbeit keinen Zuhause ohne zu Hause keine Arbeit usw.

00:22:26: Und hat deswegen diese Bäckerei gegründet menschen angestellt und damit Zugang geschaffen hat.

00:22:31: dann zum Beispiel im Eingang so eine Liste ausgehängt, Open Hiring Concept gesagt.

00:22:35: Hey trage dich auf die Liste ein und die nächste Position, die frei wird geht an die erste Person auf der Liste no questions

00:22:41: asked.".

00:22:41: Und das hat funktioniert seit sehr langer Zeit.

00:22:46: Tim kannte diese Bäckerei zufällig weil sie die Brownies für Ben and Jerry's herstellt und er damals bei Ben & Jerrys gearbeitet hat und hat damit Stefan das Gespräch darüber geführt.

00:22:54: ja das gibt es hier in Deutschland auch.

00:22:55: den gleichen Teufelskreis haben Menschen hier in Deutschlands auch Und da ist dann relativ schnell die Idee daraus entstanden.

00:23:01: Da müssen wir was gegenmachen und damit die Frage, was könnten wir denn produzieren?

00:23:04: Was können wir denn herstellen, was im besten Fall in Handarbeit hergestellt wird, damit man nicht eine Ewigkeiten-Einweisung und Training in alles mögliche Maschinen braucht?

00:23:13: Damit man einfach ein Verehnungsprozess hat, dass man sieht welche Hochwertigkeit das Produkt gewinnt über den Herstellungszeitraum und dass man am Ende des Tages auch sagen kann, das habe ich hergestellt und darauf kann ich stolz sein.

00:23:25: Und es ist irgendwann zu Granola geworden, was wir anfangs nur in Lesern abgefüllt haben.

00:23:30: Jedes Glas per Hand befüllt, jeder Deckel per Hand beklebt und jedes Hengtec per Hand gestempelt und umgeknotet.

00:23:36: das machen wir heute auch noch aber wir sind heute auch dabei viele Beutel zu vertreiben die sich natürlich leichter abfüllen lassen als Gläser.

00:23:42: Habt ihr dann viele eure Mitarbeitenden auch zur Müsliessern so gebracht oder?

00:23:49: Auch eine spannende Frage.

00:23:50: Wir haben mal, Daniel hat mal ein Interview gegeben einer unserer langjährigen Mitarbeitenden wo er gesagt hat dass er kein Müsli ist das er auch kein Müssi mag.

00:23:58: Das sind schon mal Jahre her mittlerweile.

00:23:59: Frühstück wäre auch gerne Müslis Aber genau das ist.

00:24:03: Ich glaube wir haben so Fifty-Fifty.

00:24:04: Wir haben auch letztens bei gesagt im Hafenbandentag gefragt ob lieber Käsebrot oder Müsly und da war ne sehr klare Fifty Fifty Aufteilung.

00:24:14: Also das Käsebroot ist immer noch gern gesehen.

00:24:17: Ja

00:24:18: entsteht bei euch manchmal dann auch so wirtschaftliche Spannungen, also ganz konkret.

00:24:24: Es gibt ja zwischen Produktivität, Planbarkeit, Lieferfähigkeit, Personalkosten und aber auch dem Anspruch eben Menschen nicht nur nach Effizienz zu bewerten.

00:24:35: ihr seid ja keine G-Gmbär sondern eine klassische Gmbär.

00:24:38: das heißt auch wirtschaftlich noch mal stärker ausgerichtet.

00:24:41: wie geht er damit um?

00:24:43: Wenn, wenn sowas kommt.

00:24:44: Also ich kann mir gut vorstellen dass es kommt.

00:24:46: oder seid ihr bisher davon verschont geblieben?

00:24:50: Natürlich müssen wir auch wirtschaftliche Parameter berücksichtigen und uns daran orientieren.

00:24:55: Natürlich wollen wir auch Geld verdienen, wir können keine Gehälter zahlen wenn wir kein Geld verdient.

00:24:58: das ist ein ganz wesentlicher Faktor auf jeden Fall auch bei uns und davon bleiben wir nicht verschonten.

00:25:03: Wir haben in den letzten Jahren auch viele Optimierungsmaßnahmen bei uns um gesetzt und effizienter zu werden um sinnvollere Arbeitsschritte zu gestalten Um auch abzuwägen Und da ist bei uns so ein bisschen die Abwägung.

00:25:14: Wir haben lange zum Beispiel von unseren einen Kilo Beuteln Die Rückseiten Etiketten per Hand gestempelt und das MHD also das Mindesthaltbarkeitsdatum weil jedes Mal, wenn wir Beutel abgefüllt haben, per Hand aufgebracht.

00:25:26: Das schafft zum einen Jobs für Menschen die nicht am offenen Produkt arbeiten dürfen.

00:25:31: Wir sagen gerne, weil sie zu kreativ wären.

00:25:33: Weil Sie an dem Tag sagen würden heute mag ich pink besonders gern und deswegen kommen halt doppelt so viele Himbeeren da rein.

00:25:38: Das würde für uns was die Qualitätssicherheit angeht ja einige Resultate haben, die wir nicht haben wollen.

00:25:44: dementsprechend gibt es ein paar Menschen, die aufgrund ihrer psychischen Erkrankungen unter Möglichkeiten nicht im offenen produkt arbeiten dürfen die dann wiederum aber dieses Stempeln machen können.

00:25:52: Und da haben wir lange abgewägt, ob wir das machen, abschaffen wollen oder nicht?

00:25:56: Wir sind jetzt dazu übergegangen, die Sachen zu drucken also es wird nicht mehr gestempelt ist dadurch wesentlich weniger Arbeitsaufwand.

00:26:02: Es muss nur noch aufgeklebt werden.

00:26:03: und da war zum Beispiel ein Abwägen zwischen was machen wir, was für die Menschen weiterhin einen Job schafft und Arbeitsplätze schafft, und was ergibt aber mehr Sinn.

00:26:13: Da haben wir einfach gesagt okay an dem Punkt, wir haben noch genug andere Aufgaben die Leute umsetzen können, die nicht am offenen Produkt arbeiten dürfen.

00:26:19: Da können wir eine Einsparung machen und einfach schneller und effizienter zu

00:26:22: arbeiten.".

00:26:23: Und so gibt es verschiedene Schrauben, die wir immer wieder drehen aber immer unter der Berücksicherung dass der Mensch bei uns im Mittelpunkt steht und das ist darum geht Jobs zu schaffen.

00:26:33: Erspannend!

00:26:34: Der deutsche Social Entrepreneurship Monitor, im Jahr ist es seit mehr als zehn Jahren schon ganz ordentlich.

00:26:49: Knapp jedes Fünfte erzielte in den vorangegangenen zwölf Monaten Millionen Umsätze und jetzt gerade wird ja der Monitor für drei sechsundzwanzig erstellt.

00:26:57: mal sehen wie sich da die Zahlen entwickelt haben.

00:27:00: trotzdem kommt in diese Monitor raus das so finanziert weiter in so eine zentrale Herausforderung ist.

00:27:07: Wie siehst du das?

00:27:09: Eigentlich ist ja ein Aufbruch da, sieht ja positiv aus.

00:27:12: man kann sogar sagen es gibt schon richtig viel Erfahrung.

00:27:16: aber Investoren trauen sich, trauen dem Ganzen anscheinend immer noch nicht so richtig.

00:27:21: oder wie seht ihr das?

00:27:22: welche Erfahrungen habt ihr denn da gemacht?

00:27:24: Ja, solche und solche Erfahrungen.

00:27:25: Also ich glaube es gibt immer noch Leute die da zurückhaltende sind wie's in jeder...in jedem Zweig glaub' ich gibt.

00:27:31: und wenn man damit nicht viel Erfahrung hat dann kann ich da auch eine gewisse Zurückhaltung verstehen.

00:27:35: und dann gibts auf der anderen Seite aber auch Leute die sagen hey das ist genau das wo ich mein Geld rein entdecken möchte weil ich möchte meine Stimme meine Entscheidung für eine bessere Zukunft ja gewählt treffen Und entscheiden sich dann zum Beispiel für soziale Unternehmen, die zu unterstützen.

00:27:50: Wir alle haben eine Wahl wie wir unser Leben gestalten wollen und welchen Einfluss wir auf unsere Gesellschaft haben können.

00:27:56: Und deswegen genau, ich glaube immer mit Menschen darüber.

00:28:01: Investitionsrunde abgeschlossen, wo wir wieder neue Investoren für uns gewinnen konnten und sind aber auch weiterhin in Gesprächen.

00:28:07: Weil das natürlich auch immer eine Frage ist wie möchte man es weiter gestalten?

00:28:12: Wen kann man da an die Seite holen?

00:28:13: Und das ist ja nicht immer nur eine Frage von Geld sondern auch eine Frage vom Netzwerk und Austausch und Wissen dass man sich darüber reinholen kann.

00:28:20: Aber definitiv war jetzt in den letzten Jahren glaube ich herausfordernd als es von manchen der Branche eingeschätzt wurde.

00:28:27: Es ist ja auch immer wichtig, die Wirkung so zu messen und zu erfassen.

00:28:31: Und in dem DSEM, also diesem Monitor kommt auch raus, dass mir als sechzig Prozent der Social Enterprises das bereits machen und weitere Planes halt – es gibt ja nur vierzehn Prozent, die's nicht machen!

00:28:44: Wie messt ihr denn bei Hayhoe euren Erfolg?

00:28:48: So über Umsatzarbeitsplätze, Verwaltdauer der Menschen, persönliche Entwicklung, Teamstabilität?

00:28:53: oder ist ganz was anderes.

00:28:55: Eine Menge Hafer, was hinten rauskommt!

00:28:59: Ja, also einige Parameter davon hast du ja schon aufgezählt.

00:29:02: Bei uns geht es nicht so sehr um die Pro-Kopfzahl weil das variiert natürlich an verschiedenen Parametern und wir haben auch immer wieder Werkstudierende, die bei uns arbeiten oder Praktikantinnen und solche gerade einen Praktikanter aus dem offenen Vollzug.

00:29:15: Das ist das erste Mal dass wir jemanden aus dem Offenen Vollzughaus beschäftigen, das ist für uns schon mal ein Erfolg, weil wir lange darüber gesprochen haben, das Umsetzen zu wollen, Brieffreundschaft fast schon hatten mit den paar Leuten, die noch nicht im offenen ist.

00:29:29: Deswegen, dass es für uns auf jeden Fall eine Kennzahl an der wir messen können, das wir uns weiterentwickeln.

00:29:33: Es ist nicht nur die erste Person aus dem Offenenvollzug sondern auch die erste Personen im Büro, die mit einer sichtbar bewegten Biografie bei uns arbeitet.

00:29:41: Wir haben uns vor ein Jahren mal vorgenommen, wir wollen irgendwann, dass auch alle Stellen in Büro von Menschen besetzt werden können, die eine ja, die nicht so gerade Lebensläufe haben Und da arbeiten wir uns gerade voran.

00:29:51: Aber natürlich sind es auch die ganz persönlichen Veränderungen, wenn Menschen dann sagen so hey ich merke hier kann ja an mir arbeiten und ich habe schon das und dass für mich geschafft.

00:29:59: zum Beispiel schaffe ich jetzt nicht mehr büten zu werden wenn Situationen mich aufregen oder ich darf kann sie mittlerweile ansprechen oder wenigstens weiß ich muss mir eine Pause nehmen oder so.

00:30:10: wenn mich Sachen gerade nerven und ich merken ist meine Emotionen überkochen.

00:30:14: das sind auf jeden Fall auch Erfolge die wir verzeichnen.

00:30:16: Und trotzdem sind wir eine GmbH und messen natürlich unseren Erfolg auch daran, wie sehr unser Produkt verkauft wird.

00:30:23: Und wie viel Umsatz wir machen definitiv.

00:30:25: Deswegen können wir alle Menschen nur dazu anhalten wenn ihr uns unterstützen wollt dann dürft ihr gerne zugreifen.

00:30:30: Unser Granola ist nicht nur sozial schmeckt aber unfassbar gut.

00:30:32: das passt zu dem was du am Anfang gesagt hast.

00:30:34: Wir vergessen nämlich auch immer mal wieder dazuzusagen neben den ganzen sozialen und die ganzen tollen was wir hier miteinander machen Was wir tatsächlich leckere Produkte machen.

00:30:42: Das fällt manchmal so ein bisschen hinten runter.

00:30:44: Ja und ich sage es jetzt schon bis das in den Show Notes später zu der Folge verlink ich natürlich zur Hey Ho und zum Shop und da können wir das bestellen.

00:30:52: Und die haben ein ganz tolles Probierpaket, sechs Sorten kriegt man dafür einen ganz guten Kurs und dann kann man sich mal durch die einzelnen Sorten durchprobieren.

00:31:02: Das lohnt sich bestimmt!

00:31:03: Und ja muss ich natürlich jetzt fragen sind die Produkte auch nachhaltig?

00:31:07: Also achtet ihr darauf wo kommt der Hafer her, wo kommen die Früchte her?

00:31:12: und alles.

00:31:13: Also unsere Drücke sind alle hundert Prozent Bio, das heißt sie werden von biozertifizierten Marken verkauft an uns.

00:31:21: Und wie.

00:31:22: wir achten natürlich darauf, wo die Produkte herkommen.

00:31:25: Natürlich ist es ein bisschen schwieriger, Kokosnussöl oder Agavensirup aus Deutschland zu beziehen.

00:31:28: Das ist ja nicht so möglich.

00:31:30: was wir versuchen bei allen in dem Sinne, wo das möglich ist, dass es so regional wie es geht und auf jeden Fall immer einer guten Beziehung mit den Verkaufenden zu sein und da den Kontakt zu pflegen.

00:31:40: Unser Hafer zum Beispiel kommt hier aus der Nähe von der Baugmühle.

00:31:43: Wir haben lange nach dem perfekten Hafer für uns gesucht und sind damit baug auf den Jackpot für uns gestoßen.

00:31:48: also Der Hafter ist seit Jahren unser Hafer für die Produkte.

00:31:53: Also

00:31:54: regionale Fertigung im Grunde auch, dadurch ja auch kurze Wege was natürlich auch viel ausmacht.

00:32:00: Das heißt also nicht nur Social Impact sondern auch ein ökologischer Impact.

00:32:05: Auf jeden Fall!

00:32:06: Wo wir dann mittlerweile bei M-Court ein bisschen vorsichtig sein müssen was wir wo drauf drucken weil man das immer alles direkt zu gründen muss.

00:32:11: aber auf unserer Webseite haben wir dazu einige Informationen was so her kommt und wie wir uns dabei gedacht haben.

00:32:17: Ja sehr cool Du hast ja jetzt auch eine Ausbildung zum systemischen Business Coach und hast ja auch Wirtschaftspsychologie studiert.

00:32:25: Und arbeitest, glaube ich, auch noch als Führungskräfte-Coaching oder so hin und wieder vielleicht mal.

00:32:30: Aber hilft dir diese Coaching Erfahrung und dieses Studium bei deiner Führungsrolle?

00:32:35: Bei Hey Ho besonders?

00:32:37: Würde dich jetzt so vermuten!

00:32:39: Das bietet sich ja fast schon an,

00:32:40: ne?!

00:32:41: Also ich glaube natürlich dass meine Erfahrungen als Coach mich auf jeden Fall auch... befähigt in manchen Situationen anders damit umzugehen, als ich es noch davor gemacht hätte.

00:32:50: Und natürlich auch die Erfahrung Menschen daran zu arbeiten ihre Potenziale auszubauen und das was sie wirklich beschäftigt rauszuarbeiten und zu gucken wie man da Aus den Energien und Kräften die Person selbst hat Lösungen finden kann.

00:33:03: definitiv befähre ich mich dass anders diese Rolle wahrzunehmen.

00:33:06: Ich glaube aber, dass ganz viel von dem was ich heute führe und wie ich mich heute bewege in unserem Raum hier dazu zusammenhängt.

00:33:15: Was ich bei HALV alles werden durfte weil wir wirklich einen Raum haben indem wir weder verzeihen, indem man feder machen darf, indem wir uns wirklich ehrliches Feedback geben und das darf zwar auch mal eingefordert werden, aber es kommt schon viel von alleine und das ist auf jeden Fall sehr hilfreich.

00:33:30: Du hast einen Satz gesagt, den ich gehört habe.

00:33:33: Man müsste nicht alle Antworten haben sondern zuhören gute Fragestellen und Räume schaffen.

00:33:39: Ich hab manchmal das Gefühl genau dass fällt so manchen Führungskräften schwer.

00:33:43: warum eigentlich?

00:33:45: Ja ich glaube... Auch an Learning, was ich immer noch habe.

00:33:49: Aber was ich auch schon ein paar Mal hatte und was hilft ist einfach die Erkenntnis.

00:33:53: als Jungskraft muss ich nicht Expertin für die Aufgaben sein, die erledigt werden müssen sondern im Medialfall hab' ich meine Expertinnen im Team, die sich um die Themen kümmern Und Ich bin dafür da dass sie ihre Arbeit gut machen können.

00:34:04: Das heißt ich sehe es als meiner Aufgabe in Arbeitsraum zu schaffen In dem Menschen sich gesehnen fühlen, indem Sie sich entwickeln dürfen, indem sie Fehler machen dürfen und indem sie Fragen stellen dürfen und in denen wir dann gemeinsam noch Lösungen suchen wenn ich sie nicht habe.

00:34:15: Und das nimmt mir Druck, aber es nimmt auch der anderen für so einen Druck.

00:34:18: Das hilft definitiv.

00:34:20: Ich glaube da müssen sich Führungskräfte oder viele Führungskräfte immer von dem genannten Verabschieden... ich muss jetzt überall der Beste sein!

00:34:26: Sondern dafür habe ich ja gerade die Spezialisten im Team.

00:34:30: Ich muss halt der Besse darin sein, das Ganze zusammenzuführen und das ist wieder eine ganz eigene Aufgabe.

00:34:36: Absolut, meine Aufgabe ist es den Raum zu halten die Möglichkeiten zu bieten und die Leute herauszufordern und ein bisschen dran zu kitzeln.

00:34:43: Das kannst du sogar noch ein bisschen besser davon bin ich überzeugt.

00:34:46: Jetzt habe ich auch bei meiner Recherche gesehen.

00:34:49: Ich gucke ja immer vorher so ein bisschen um, dass du dich im Café Sonnenschein in Hamburg engagierst.

00:34:55: und dort geht es ja auch um etwas das ja eben oft zu schnell mal nahe klingt und teilweise selten geworden ist nämlich Menschen sehen, zuhören, Zeit teilen.

00:35:05: Was gibt denn dir das Ehrenamt?

00:35:09: Du hast ja eh schon tollen Beruf und jede Menge... Zeit, die du da aufwenden musst bestimmt und muss mit Sicherheit das ja in deinem Job.

00:35:18: Das haben wir heute mitgekriegt auch schon machen.

00:35:20: Dann gehst aber noch mal zusätzlich irgendwo hin.

00:35:23: Mach's das da auch!

00:35:24: Ich

00:35:24: muss ehrlich sagen, ich habe das schon ein Zeit lang länger häufiger gemacht und jetzt ist es leider nicht mehr ganz so häufig.

00:35:30: Aber auch weil sehr viele tolle Menschen so engagiert sind dass die Tabelle wo man sich einträgt häufig schon so voll ist, dass ich immer nicht weiß wo ich mich noch eintragen darf.

00:35:39: Genau aber Sonnsteincafé ist ein ganz ganz toller Ort in Hamburg.

00:35:42: Im Orten sitzen sie in der Matildebar und machen immer sonntags das Café auf.

00:35:47: für Menschen die sich vielleicht... dass im Café Besuch nicht leisten können oder die kein Obdach haben.

00:35:52: Die kriegen da kostenlos frisch geschmierte Sandwiches, Kuchen immer gespendeter Kuchen, Franz Brötchen alles Mögliche.

00:35:58: Können sich ein Cappuccino-Café oder einen Tee servieren lassen und dürfen in einem warm geschlossenen Raum regengeschützt.

00:36:07: Das sind alles Ausnahmen, die es in Hamburg leider nicht häufig genug gibt.

00:36:10: Ja, ihren Kaffee genießen und eine Kleinigkeit zu sich nehmen.

00:36:14: Und dann kann man sich sozial engagieren indem man vorbeikommt.

00:36:18: Ja, eine Schicht übernimmt für die Kaffeemaschine zum Broteausgeben oder Broteschmieren und das mache ich unfassbar gerne.

00:36:25: Weil ich glaube... Ich kann jeden Person nur ans Herz legen sich ehrenamtlich zu engagieren.

00:36:29: es gibt einem selbst so viel zurück.

00:36:30: also ich mach das auch aus egoistischen Gründen denn nicht fühle mich danach einfach besser.

00:36:34: ich lern neue Leute kennen kommen coole Gespräche ich kriege auch einen kleinen Reality-Check was eigentlich in unserer Welt so los ist und gewinne neue Perspektiven von Menschen die ich dann dort treffe.

00:36:44: kleine Preisfrage zwischendrin weiß, wie viele Menschen sich in Deutschland ehrenamtlich engagieren?

00:36:49: Ich habe letztens irgendeine Zahl dazu gesehen.

00:36:51: Aber nein, weiss ich

00:36:52: nicht.

00:36:53: Erinnern, achtundzwanzig Millionen Unternehmen wie der technische Technische Hilfschirr besteht zu fünfundneinzig Prozent aus Ehrenamtlern oder acht und neunzig Prozent glaube ich sind nur zwei Prozent die fest angestellt dort sind.

00:37:06: Die würden ohne das Ehrenabend gar nicht funktionieren.

00:37:09: also schon ist schon sehr beeindruckend und da gibt es ja auch.

00:37:13: Und was ich auch spannend finde, bei diesem Kaffeesondenschein treffen ja auch Menschen aufeinander die sich im Alltag wahrscheinlich so nie begegnen würden.

00:37:21: Ich kann mir vorstellen dass solche Räume für eine Stadtgesellschaft dann wichtig ist und es richtet sich besonders an Menschen mit wenig Geld oder ohne Wohnung wird von euch Ehrenamtlichen getragen.

00:37:32: Ist das in deinen Augen auch eine Möglichkeit etwas gegen diesen wachsenden Rechtsextremismus zu tun?

00:37:40: Ich weiß nicht, ob das der Fokus ist.

00:37:42: Es wäre natürlich schön, wenn das ein Beitrag ist, der daraus auch resultiert, dass Menschen sich weniger feindselig begegnen.

00:37:48: Das wäre natürlich super und ich glaube, darum geht es auch bei Hayhoe um Sonnenscheinkaffee Räume zu schaffen an denen Menschen sich sicher fühlen können oder sicherer fühlen kann.

00:37:57: Man kann sich nie so hundertprozent sicher fühlten aber sich sicherer zu fühlen und vor allem Orte zu schaffen, an den Menschen sich belegen die sich sonst nicht begegnet würden.

00:38:06: Ich mache mal das Beispiel, dass es früher gab es sowas in Vereinstrukturen.

00:38:10: In Dörfern ist man in den Verein gegangen und da kam jeder in die Vereine rein egal ob die Person arbeitstätig war oder nicht.

00:38:17: Ob die Person jung war oder alt oder irgendwas dazwischen.

00:38:20: Egal ob Kind von irgendwem oder Eltern von irgendwemen Leute haben sich in Vereinen getroffen und dann musste man lernen Meinungen auszuhalten wie man selbst vielleicht nicht unterschreibt oder nicht mitgeht und ist auch in Diskussionen gegangen weil das halt der Raum war dem man gemeinsam gestaltet hat Und das Vereinsleben geht immer wert zurück.

00:38:37: Ob das jetzt positiv oder negativ ist, sei da hingestellt.

00:38:39: aber was auf jeden Fall deutlich passiert dass es immer weniger Räume gibt indem wir Meinungen von anderen Leuten begegnen den zuhören und sie vielleicht aushalten und gegebenenfalls auch in den Austausch darüber gehen und sich Meinung auch ein verändern dürfen.

00:38:52: Und heutzutage gibt es nur noch, ich bin dafür oder dagegen.

00:38:55: Und dann ist das aber auch meine finale Meinung und meine finaler Haltung.

00:38:58: Das sorgt nicht gerade für den demokratischen Miteinander.

00:39:00: deswegen hoffe ich doch dass Orte wie Hango und Sonnechencafé und viele andere die sich diese Mühe machen.

00:39:06: Dafür sorgen wir mehr miteinander gehen anstatt gegeneinander und weniger Feindseligkeit verbreiten und dafür mehr Verständnis.

00:39:14: Und wie toll man in Vereinen streiten kann, zeigt ja dieser wunderbare Film extra Wurst.

00:39:19: Ich weiß nicht von Ken's mit Harpe Kerke gelingt?

00:39:21: Das ist großartig!

00:39:22: Also sollte man sich mal anschauen... Hab

00:39:25: ich nicht gesehen.

00:39:26: Ja doch wenn man wissen will, wie es im Verein ist ein Tennisverein in dem Fall wunderbar dargestellt, wie sich das an so einer Nichtigkeit hochschaukelt und dann immer weiter Blüten treibt.

00:39:36: Aber ich muss trotzdem nochmal zu dem Thema so ein bisschen zurückkommen weil der Beitrag wo ich dich das erstmal so bewusst wahrgenommen habe bei LinkedIn, wo ich dann auf Heyho kam.

00:39:46: Hast du die Frage gestellt ob man als Geschäftsführer neutral bleiben muss und du kommst am Ende auch zu einer klaren Antwort?

00:39:55: Sollten sich deiner Meinung nach mehr Unternehmerinnen und Unternehmer klar und deutlich gegen eine Partei, die für Rechtsextremismus steht, für Ausgrenzung, für Hass engagieren?

00:40:04: weil das es kam jetzt ja so nach und nach mal ein paar von den größeren Unternehmen, die gesagt haben in der AfD-Regierung wäre es schlecht für unsere Wirtschaft.

00:40:15: Aber das war ja eher so ein bisschen vorsichtig und aber du hast da glaube ich eine ganz klare Meinung mittlerweile zu oder?

00:40:23: Ja, ich fand die Konversation unter meinem Beitrag auf jeden Fall auch sehr hilfreich für meine weitere Meinungsbildung was das angeht und da wurden mir viele Beiträge vorgeschlagen.

00:40:32: Auch von anderen Organisationen oder Menschen, die dazu bereits sich positioniert haben.

00:40:37: Und da fand ich einen ganz anderen Beitrag von EHA Berlin.

00:40:40: Die haben darüber geschrieben dass Unternehmen Orte sind, die Demokratie prägend sind und dass diese Verantwortung heutzutage so ein bisschen Ja, aus dem Blick geraten ist.

00:40:52: Und das ist das was ich total unterstütze und unterschreiben kann.

00:40:56: auch ein Kommentar der in unserer unter den Beitrag kam bei eine Person die geschrieben hat naja wir haben irgendwie gesagt ach Arbeit das is kein Ort wo man über Politik redet.

00:41:04: ach mein Hobby Club oder Verein ist kein Ort Wo man über Politik redet.

00:41:08: Das ist kein ort wo man hier redet Man auch nicht über Politik Hier Auch Nicht und Dabei Haben Wir Irgendwie außer Augen verloren dass Politik Aber all diese Orte prägt und Die Regierung die wir Haben Und wie wir regiert werden, beeinflusst was es für Orte gibt.

00:41:21: Wie die gestaltet werden dürfen und was die für uns ausmachen und welche Rolle sie für uns einnehmen dürfen.

00:41:26: also eigentlich haben wir uns irgendwie beigebracht Orte zu finden wo wir sagen ach da redet man nicht über Politik und dabei total außer Augen verloren dass diese Orte aber von Politik geprägt werden.

00:41:36: deswegen bin ich mit der Weine der Meinung das ist sich laut dafür auszusprechen notwendig ist und auch hilfreich.

00:41:43: Und vor allem auch, weil wir als Gesellschaft irgendwie abonnen, hab ich so das Gefühl in dieser Stimmung sind achso schlimm wird's schon nicht werden!

00:41:50: Das ist glaube ich ein Trugschluss wenn wir das so weiterlaufen.

00:41:53: lassen uns nicht dafür positionieren was wir für eine Zukunft haben wollen.

00:41:56: Wir alle haben die Wahl.

00:41:58: irgendwo haben wir ne Stimme die benutzen dürfen und wenn wir eine Vorstellung haben wie die Zukunft aussehen soll oder vor allem wie sie nicht aussehen sollen sollten mit diese Stimme nutzen.

00:42:06: Ich erinnere mich da gerade an einen meiner ersten Podcast.

00:42:10: Das war der fünfte oder so, da war die Katharina Reuter zu Gast – die Geschäftsführung vom BNW Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft Und da haben wir genau darüber geredet und die sagte ganz klar, alles ist politisch.

00:42:22: Das wäre so ein Unsinn zu tun als ob man das irgendwo raushalten kann.

00:42:27: Selten noch später hat sie noch schnell aufgeschrieben.

00:42:29: Alles ist politischer.

00:42:31: in dem wo ich dann das Kriegsport gemacht habe.

00:42:32: Noch die Kamera fand ich auch ganz spannend.

00:42:35: Und das sehe ich allerdings genauso.

00:42:38: Ich kann das auch nur unterstützen.

00:42:39: Wir können nichts machen was nicht politisch ist.

00:42:42: Wenn ich meine ich bin neutral.

00:42:43: Ist das auch politisch am Ende?

00:42:46: Da muss ich mir das nur bewusstmachen Ja.

00:42:49: Und es erlebt ja gerade Ed Sheeran, was das für ein Boomerang sein kann wenn man da nicht aufpasst.

00:42:55: und deswegen also ich glaube ein klares Statement eine klare Haltung ist besser als einen Rumgeeier.

00:43:02: Ja definitiv!

00:43:03: Ja aber die Zeit schreitet wieder voran.

00:43:05: und aber ich wollte dir noch ganz zum Schluss so bevor wir dann zum Sinnstift kommen nochmal eine Frage stellen passend zu Hey Ho und den Remones Wo würdest du dir wünschen, dass wir so als Gesellschaft endlich sagen hey ho let's go und nicht noch eine Studie oder ein Konzeptpapier oder eine Ausrede produzieren?

00:43:24: Was wäre so, wo du denkst das brauchen wir jetzt.

00:43:29: Ich glaube was wir grundsätzlich brauchen ist mehr Verständnis für einander und den Willen einander zuzuhören.

00:43:35: Das gilt für die Politik für Politikerinnen, die uns Menschen vertreten sollen.

00:43:41: Das gilt aber auch für UnternehmerInnen, für Recruiting, für Teamleitungen, Führungskräfte ein Verständnis dafür zu entwickeln dass jeder Mensch eine andere Lebenserfahrung hat und eine andere Biografie und deswegen andere Entscheidungen trifft.

00:43:53: und wenn ich verstehen möchte warum diese Entscheidung getroffen wurde frage ich am besten nach und setze mich mit der Person auseinander.

00:44:00: Perfekt weil das ist jetzt Die perfekte Überleitung von so einem sinnvollen Statement für was wirklich Sinnvolles.

00:44:06: zu meinem Sinnstift.

00:44:07: Danke!

00:44:09: Gerne!

00:44:10: Komm jetzt zum Sinnstif, ihr kennt ihn mittlerweile oder wer es immer regelmäßig hört sollte den kennen?

00:44:14: Mein Bleistift, den meine Gäste dann bekommen und über die Nutzungsdauer Herr Naus auch noch etwas Sinnvolles erbringt nämlich... Da ist eine kleine... Blütenkapsel oben am Ende und die kann man dann einstecken in den Blumenbeet und kann kräftig gießen.

00:44:30: Und dann kommen da hübsche kleine Vergissmein nicht, meine Güte!

00:44:34: Ich habe heute irgendwie mit ihm versprechen also vergiss mein Nicht.

00:44:39: Kann man sich darauf freuen.

00:44:46: So und dazu gibt es mir eine Frage.

00:44:48: Meine Frage an dich.

00:44:49: Wir haben jetzt schon ganz viel über diverse Dinge auch Unternehmenskulturen gerede aber was tatsächlich durchgesprochen haben, sind zu die Werte.

00:44:57: Die natürlich mit Sicherheit auch bei Hey Ho existieren.

00:45:00: aber was mich jetzt interessieren würde welcher Wert also treibt dich persönlich an?

00:45:06: und wo du auch sagen würdest das ist so ein wert der ist mir extrem wichtig in meinem Leben.

00:45:11: muss ich mich auf einen beschränken?

00:45:12: Ja dann kannst du auch gerne zweit oder freisagen.

00:45:16: es ist selten ein Wert der uns nur aber meistens gibt's so Kernwerten aber in der Regel sind so vier fünf werte die uns ausmachen und bestimmen.

00:45:25: Ja, also eine Sache die mich viel antreibt in dem was ich mache und wo ich mich engagiere ist das Thema Gerechtigkeit.

00:45:31: Wobei Gerechtigkeit natürlich sehr subjektiv ist und deswegen es sehr hilfreich ist sich dadurch viel mit Leuten auszutauschen um auch zu verstehen was die Gerechtighkeit für andere Leute bedeuten würde.

00:45:41: aber das ist auch etwas was wir hier bei Hengelviel machen wo's auch viel darum geht Gerechtigkeiten zu schaffen und zu unterstützen dass diese entstehen.

00:45:48: Und der andere Wert der mich viel prägt ist der Wertentwicklung mich selbst weiterzuentwickeln, aber auch dabei zuzuschauen oder unterstützen zu dürfen.

00:45:57: Andere Menschen zu entwickeln und ihnen dabei den Weg zu bereiten oder sie dabei zu unterstützen ihre Potenziale zu finden und zu

00:46:03: entfalten.".

00:46:04: Und das klingt ja auch sehr schlüssig.

00:46:07: so wie du es gerade gesagt hast passen diese beiden Werte auch sehr gut zueinander?

00:46:12: Ja vielen Dank!

00:46:12: Dann kommen wir zu den drei schnellen Fragen zum Abschluss wobei meistens sind die gar nicht so schnell.

00:46:17: also ich frage vielleicht habe die Antwort nicht Ihre Menge so, wenn man dir das zuhört.

00:46:25: Ihren Abend und das Unternehmen und Coach und dieses und jenes.

00:46:28: bleibt überhaupt noch Zeit für ein Hobby?

00:46:31: Und wenn ja welches?

00:46:33: Also ich würde sagen eins meiner Hobbies ist auf jeden Fall mich mit Menschen zu treffen die ich sehr gerne habe.

00:46:37: Ich treffe mich so zwei bis vier mal die Woche mit Freundinnen.

00:46:41: Gelegentlich gehen wir dann auch zusammen zum Sport, aber es ist auf jeden Fall eine Bewegung dabei an der frischen Luft.

00:46:46: Und deswegen da sind noch so ein paar Hobbys die immer mal wieder unterkommen, aber ich muss gestehen, keins was so richtig konsistent, immer wieder dafür bin ich zu wechselhaft interessiert an Dingen und in so viel Zeit habe ich leider nicht in meinem Leben um all den Dingen wirklich nachzugeben.

00:47:00: Aber Bewegung ist ja eigentlich auch sehr perfekter Ausgleich da, ne?

00:47:04: Definitiv.

00:47:05: Ja, sehr schön!

00:47:06: Welcher Frühstückstyp bist du denn so... Ihr Müsli oder doch das Käsebrot?

00:47:11: Ehr süß, oder lieber herzhaft?

00:47:14: Definitiv süß.

00:47:15: Ich liebe alles süßes.

00:47:16: Ich liebe deswegen auch unser Granola.

00:47:17: Ich frühstück ich hier fast jeden Tag und sage eigentlich das Granola ja.

00:47:21: Deswegen süß ist definitiv mein Go-to.

00:47:24: Finde das so gemein!

00:47:25: Ich bin eigentlich auch sehr süß nur bei mir.

00:47:27: Ich gehe an der Tafelschokolade vorbei und ich glaube, ich nehme allein von vorbeigehen Kilo zu.

00:47:32: Ich finde es über beneinswert wenn andere das nicht haben.

00:47:37: Wenn du schon von vorbeigehen zunehmst und zunehmen für dich einen Faktor ist, dann kannst du ja auch mitessen.

00:47:42: Ja genau meistens ist das eher so ein Inhalier.

00:47:47: Und jetzt meine Lieblingsfrage an all meine Gäste weil ich lerne ja auch immer gerne dazu bin ja sehr neugierig welches Buch würdest du empfehlen?

00:47:55: oder was liest du gerade so wo du sagst das sollte?

00:47:59: Das ist ein toller Tipp!

00:48:00: Ich hab mir gerade vorgenommen, wieder von Homeboy Industries.

00:48:03: Von dem Gründer Gary Boyle das Buch Tattoos on the Heart noch mal zu lesen.

00:48:09: Das habe ich als ich war hier angefangen oder damals gelesen und würde jetzt gerne nochmal lesen mit den Blick, den ich heute darauf habe.

00:48:16: Ein sehr inspirierendes Unternehmen in USA was hauptsächlich Menschen anstellt die aufgrund von Gangs im Gefängnissen saßen oder in Gangs sozialisiert wurden Und die machen wirklich herausragende Arbeit und ein sehr gutes Buch kann ich dir empfehlen.

00:48:30: Ja, sehr cool.

00:48:30: Weil das kenne ich definitiv nicht und es wird sich wirklich absolut lesenswert an.

00:48:34: Danke für diesen Tipp!

00:48:36: Ja dann auch vielen Dank dass ihr auch dieses mal bei dem Podcastgewinn mit Sinn dabei wart.

00:48:41: ganz herzlichen dank.

00:48:42: am Main Gast Linda Pulverkuh Geschäftsführerin von dem Social Business Hey Ho und auch Wirtschaftspsychologin Führungskräftecoach und im Ehrenamt auch noch tätig.

00:48:53: Und wie immer gibt es natürlich alle Links, auch zu ihrem Linken Profil, damit ihr da gucken könnt was sie da macht oder zur Website von HeyHo und dem Shop in den Show Notes so dass ihr mal gucken könnt ob er mal ein leckeres gesundes ökologisches und im Social Impact hergestelltes Müsli zu euch nimmt.

00:49:11: Mein Name ist Jürg Schöntauf von Sinnstifter Kultur, meine Mission ist es ja Unternehmen auf dem Weg zu einer sinnstiftenden und wertorientierten Unternehmenskultur zu begleiten bzw eben Unternehmen die das schon gemacht haben und auf dem weg sind und toll umsetzen auch mal so ein bisschen vorzustellen damit man dieses Best Practice hat weil Davon kann man immer am meisten lernen.

00:49:32: Und hey ho, verkauft zwar Granola Müsli aber im Kern erzählt das Unternehmen eigentlich eine größere Geschichte nämlich darüber was passieren kann wenn Unternehmen Menschen nicht als Mittel zum Zweck behandeln.

00:49:45: es geht dabei nicht immer nur um die große Lösung sondern heute haben wir auch gehört dass gesellschaftlicher Zusammenhalt manchmal damit beginnt dass jemand da ist der zuhört und hinschaut.

00:49:57: Und da sind wir wieder bei dem Grundgedanken des Stiftenunternehmertums Verantwortung zu übernehmen für Gesellschaft, Menschen und Umwelt.

00:50:05: Die letztendlich das Stifte Unternehmertaum auszeichnen.

00:50:09: Herzlichen Dank an dich, liebe Linda!

00:50:11: Für dieses wirklich tolle inspirierende Gespräch.

00:50:13: Wieder viel gelernt.

00:50:15: Vielen lieben Danke, dass ich da sein durfte.

00:50:18: Dann, warte mal... Enden wir nochmal mit...

00:50:28: Leitbild entwickeln, Werte schärfen, Visionen aufzeigen.

00:50:33: Abonniere den Podcast und du findest immer wieder den Weg zu deinem Wertekompass.

00:50:38: Gewinn mit Sinn!

00:50:40: Von und mit Jürgen Schöntauf.

00:50:43: Erfolg ist eine Frage der Werte.

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